Kaffeevollautomat im Test

Der DeLonghi ESAM3000.B Kaffee-Vollautomat kann für zwei Tassen gleichzeitig brühenHeute sind Kaffeevollautomaten in vielen Büros und zahlreichen Haushalten zu finden. Dabei waren diese Geräte noch vor wenigen Jahrzehnten fast vollkommen unbekannt. Erst ab Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts waren die praktischen Geräte auch für den Endverbraucher erhältlich.

Als das Jahr 1985 hereinbrach, brachte ein kluger Ingenieur aus der Schweiz endlich seine Erfindung auf den Markt, an der er mehrere Jahre geforscht hatte. Der erste Kaffeevollautomat, der von einer damals unbekannten Firma namens Saeco produziert wurde, eroberte die deutschen Haushalte.

Bald wurde in vielen Haushalten und in zahlreichen Büroräumen nicht mehr mit der klassischen Filtermethode oder mit deren Fortführung, einer Kaffeemaschine, gebrüht. Stattdessen wurden nun die ersten Kaffeevollautomaten genutzt.

Kaffeevollautomaten Bestenliste 2016

Letzte Aktualisierung am: 28.9.2016

 Der Kaffeevollautomat One Touch ECAM 23.466.S hat in unserem Test am besten abgeschnittenDer Kaffeevollautomat ECAM 23420 SB ist unser PreistippDie Kaffeevollautomaten von Delonghi sind bekannt für Ihre hohe QualitätAuf auf dem vierten Platz befindet sich ein Vollautomat von DeLonghiMit der Saeco Kaffeemaschine lässt sich leckerer Kaffee herstellenDer Melitta Kaffeevollautomat ist ein tolles Gerät mit einer mittelmäßigen PreisleistungMit dieser Maschine lässt sich nicht nur ein wunderbarer Kaffee sondern auch ein Cappuccino herstellen.Ein weiterer Kaffeevollautomat aus dem Hause MelittaDie Krups Vollautomaten sind Preisgünstig und dadurch eine gute AlternativeAuch die Firma Bosch stellt Kaffeevollautomaten herDer Kaffee-Vollautomat von Saeco hat einen relativ kleinen WasserbehälterDie Jura Kaffeemaschinen sind bekannt für ihren guten Kaffee und ihren hohen PreisDer Kaffeevollautomat von Siemens ist bei unserem Test auf den hinteren Plätzen gelandetDie WMF Kaffeemaschine hat in verschiedenen Abschnitten unterschiedlich gut abgeschnittenDer NIVONA Kaffeevolautomat ist ein teures Gerät und dafür leider kein edles DesignDer Philips Kaffeevollautomat ist optimal fürs Büro geeignetDiese Nivona Kaffeemaschine ist auf dem vorletzten Platz gelandetDer Siemens Kaffee-Vollautomat konnte uns nicht in allen Testkriterien überzeugen

DeLonghi
One Touch ECAM 23.466.S Kaffeevollautomat

Testsieger

DeLonghi
ECAM 23420 SB Kaffee-Vollautomat

Preistipp

DeLonghi
ESAM3000.B Kaffee-Vollautomat


DeLonghi
ESAM 3200 S Magnifica Kaffee-Vollautomat

Saeco
HD8751/11 Kaffee-Vollautomat Intelia Focus

Melitta
E 970-306 Kaffeevollautomat Caffeo CI One-touch Cappuccino

Saeco
HD8753/95 Intelia Evo One Touch Cappuccino Kaffee-Vollautomat

Melitta
E 950-103 schwarz-silber Kaffeevollautomat Caffeo Solo

Krups
EA 8000 Kaffee-Vollautomat Espresseria Automatic

Bosch
TES50358DE Kaffee-Vollautomat VeroCafe Latte

Saeco
RI9752/01 Odea Go Kaffee-Vollautomat

Jura
E503861 Kaffeevollautomat IMPRESSA C60

Siemens
TE503509DE Kaffeevollautomat EQ.5 macchiato

WMF
03 0320 0001 450 Kaffeevollautomat touch

NIVONA
NICR 767 Kaffeevollautomat

Philips
HD7753/00 Grind und Brew mit Timer und Thermo

Nivona
Cafe Romantica 635

Siemens
TE503521DE Kaffee-Vollautomat EQ.5 edition 11

 Testnote 1,1 1,4 1,5 1,7 1,9 2,0 2,2 2,3 2,4 2,6 2,7 2,8 3,0 3,1 3,2 3,4 3,5 3,6
MilchaufschäumsystemGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Haken
Milchaufschäumdüsenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusiveoptionaloptional
Milchbehälter abnehmbarGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusiveoptionalnicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
Wasserbehälter/Wassertank1,8 l1,8 l1,8 l1,8 l1,5 l1,5 l1,5 l1,2 l1,8 l1,7 l1,5 l1,9 l1,7 l1,8 l1,8 l1,5 l1,8 l1,7 l
Einstellbare Kaffe- und WassermengeGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusive
Einstellbare KaffeetempereaturGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Haken
Einstellbare Wasserhärte/WasserfilterGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusive
Geeignet für KaffeepulverGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Haken
2-Tassen FunktionGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Haken
Energiespar-Modus/Eco-ModusGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Kaffeeauslauf höhenverstellbar86 mm - 140 mm86 mm - 142 mm80 mm - 110 mm80 mm - 110 mm80 mm - 110 mmnicht Inklusivenicht Inklusive80 mm - 135 mmnicht Inklusive80 mm - 150 mmverstellbare Abtropfhilfe65 mm - 111 mmnicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Haken
(Sonder-) Funktionen- Cappuchino-Funktion
- Vorbrüh-Aroma-System
- Mein-Kaffee-Funktion
- Vorbrüh-Aroma-System
- Cappucchino-System
- Quick-Steam
- Vorbrüh-Aroma-System
- Quick-Steam
- Heißwassersystem für Tee-Zubereitung
- Heißwasserfunktion
- Dampffunktion
- One-Touch-Milchsystem
- Original Preparation Process
- Heißwasserfunktion
- Saeco Anpassungssystem
- Vorbrüh-System
- Anti-Kalk-System
- Tassenwärmer
- Compact Thermoblock Technologie
- CappucchinoPlus-Aufschäumhilfe
- SensoFlow System
- AromaPro Concept
- AromaDouble Shot Funktion
- Pannarello-Milchaufschäumhilfe
- Saeco Adapting System
- Pflegeprogramme- SensoFlow System
- direct Whirl Funktion
- AromaDouble Shot Funktion
- Professional Brewing System- One-Touch Spumatore
- Kaffeerezepte beliebig programmierbar
- Tassenbeleuchtung
- konisches Mahlwerk (9 unterschiedliche Mahlgrade)
- Dauerfilter vorhanden
- Tassenbeleuchtung
- Spumatore - Cappucchino-Funktion
- integrierte Kaffeemühle
- Intelligent Heater inside
- SensoFlow-System
- CremaDrive Mahlwerk
- AromaDouble Shot-Funktion
Preis- / Leistung
TestberichtTestberichtTestberichtTestberichtTestberichtTestberichtTestberichtTestberichtTestberichtTestberichtTestberichtTestberichtTestberichtTestberichtTestberichtTestberichtTestberichtTestberichtTestbericht
Preis
629,00 Euro406,93 Euro275,00 Euro303,68 Euro1.000,00 Euro649,00 Euro250,00 Euro319,00 Euro493,71 Euro645,90 Euro--- Euro539,00 Euro250,00 Euro317,00 Euro799,00 Euro--- Euro230,00 Euro320,32 Euro
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Der Testsieger im Video


Verschiedene Kaffeevollautomaten für unterschiedliche Bedürfnisse

Der DeLonghi ESAM3000.B Kaffee-Vollautomat besticht durch sein Design und leichte BedienbarkeitDie Geräte, die mit einem einfachen Knopfdruck den Kaffee brühten, sorgten oftmals für Erstaunen. Noch nie war das Brühen des Kaffees so einfach gewesen.

So ist es nicht verwunderlich, dass die Kaffeevollautomaten fortan zu beliebten Geräte avancierten, mit denen Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke gezaubert werden konnten. Der Erfolg hält bis heute an. Jahr für Jahr werden mehrere hunderttausend Geräte verkauft.

Seit der Markteinführung haben sich die Kaffevollautomaten deutlich gewandelt. Der Genießer kann die neueren Kaffeevollautomaten nicht nur nutzen, um eine Tasse Kaffee zu brühen. Die Geräte eignen sich auch, um eine eine Vielzahl von anderen Getränken herstellen: Cappuccino, Espresso oder manchmal sogar Kakao fließen nach einem einfachen Knopfdruck aus den Automaten.

Die Hersteller bieten eine Vielzahl von Geräten an, die sich deutlich voneinander unterscheiden. Bei der Masse an verschiedenen Kaffeevollautomaten scheint es manchmal schwierig, dass passende Gerät zu entdecken, das den eigenen Ansprüchen gerecht wird. Die Geräte weisen nicht nur einen unterschiedlichen Funktionsumfang auf, sondern unterscheiden sich zudem in der Verarbeitung.

Experten testen Kaffeevollautomaten

So ist es nicht immer einfach, den passenden Vollautomaten zu finden. Wir haben verschiedene Modelle ausführlich geprüft. Mit unseren Testberichten wollen wir eine Hilfestellung leisten. So willen wir Sie dabei unterstützen, den perfekten Kaffeevollautomaten – zum großen oder kleinen Preis – zu entdecken.

Bei unseren Prüfungen der Geräte haben wir eine Vielzahl von Testkriterien beachtet, die uns halfen, die Geräte einzuordnen. So können wir Ihnen die die besten Kaffeevollautomaten präsentieren. Mit der Hilfe unseres Überblicks können Sie das Gerät finden, das für aromatischen Kaffee sorgt.

In diesem Artikel erfahren Sie nicht nur, wie wir getestet haben. Wir klären zudem über die Kriterien auf, die unseren detaillierten Prüfungen zugrunde lagen. Wir testeten beispielsweise die Verarbeitung der Geräte. Manche Kaffeevollautomaten sind von hochwertigem Edelstahl umhüllt, andere wurden aus einfachem Kunststoff gefertigt. Die Verarbeitung war nur eines von vielen Kriterien, die wir bei unseren Prüfungen beachtet haben. Wir klären über sämtliche Testkriterien auf. So können Sie ganz genau nachvollziehen, warum wir bestimmte Geräte besser bewerten.

Jede Methode der Zubereitung von Kaffee hat mehr oder weniger deutliche Vor- und Nachteile. Dies gilt auch für den Kaffeevollautomaten. Wir haben die vielen Vor- und die wenigen Nachteile dieser Zubereitungsmethodik übersichtlich aufbereitet, damit Sie selbst entscheiden können, ob Ihnen diese Form der Brühens von koffeinhaltigen Getränken zusagt.

Die wichtigsten Daten und Fakten, die bei unseren Recherchen relevant waren, haben wir ebenfalls aufbereitet. So erfahren Sie alles, was Sie über die praktischen Geräte wissen sollten.

Die Hersteller von Kaffeevollautomaten

In diesem Zusammenhang klären wir auch über die Hersteller auf, die derartige Geräte produzieren. Einige Namen werden Ihnen bestimmt bekannt vorkommen, weil die Firmen auch andere Haushaltsgeräte produzieren, die Sie vielleicht selbst in den eigenen vier Wänden einsetzen. Andere Firmen sind nahezu unbekannt, weil sie sich auf die Produktion von Kaffeevollautomaten spezialisiert haben. Nach diesem Artikel werden Sie wissen, welche bekannten und unbekannten Firmen einen oder mehrere Kaffeevollautomaten herstellen.

Die heutigen Kaffeevollautomaten unterscheiden sich deutlich von den Geräten, die in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts auf den Markt gebracht wurden. Die klobigen und oftmals rumpelnden Maschinen wurden durch wesentlich edlere und leisere Geräte abgelöst, die fast keinen Wunsch offenlassen. Mit derartigen Maschinen lässt sich schon lange nicht mehr nur Kaffee brühen, sondern es lassen sich eine Vielzahl anderer Getränke zaubern. Diese Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. In unserem Artikel lüften wir daher die neuesten technologischen Entwicklungen, die Sie bald in jedem Vollautomaten entdecken werden.

Der Kauf eines Kaffeevollautomaten

Leckerer Kaffee mit dem Schuss Preiselbeere.Wer einen Kaffeevollautomaten erwerben möchte, hat viele Möglichkeiten. Neben dem Besuch eines Elektrogeschäfts der großen Ketten, die eine Vielzahl von Geräten offerieren, gibt es auch die Möglichkeit, die Geräte über einen Webshop im Internet zu erwerben.

Ein derartiger Kauf kann dem Kunden Vorteile bieten. Im weiteren Verlauf des Artikels klären wir daher über die Vorteile auf, die durch einen Ankauf im Internet entstehen.

Heute steht der Genießer vor der Qual der Wahl. Neben den Kaffeevollautomaten existieren zahlreiche weitere Möglichkeiten, den Kaffee zu brühen. Mit kleinen Espresso-Kannen wird dieses klassische italienische Getränk auf dem Herd zubereitet. Mit den herkömmlichen Kaffeemaschinen kann dafür eine größere Menge Kaffee zubereitet werden.

Mit anderen Methoden lässt sich ebenfalls Kaffee brühen. Wir klären über die Vor- und die Nachteile derartiger Zubereitungsmöglichkeiten auf. So können Sie sich für die Methode entscheiden, die Ihnen am ehesten zusagt.

Wenn Sie sich die Zeit nehmen, um unseren ausführlichen Artikel zu lesen, werden Sie also nicht nur die wichtigsten Fakten zum Kaffeevollautomaten kennen, sondern auch über die Vor- und Nachteile aller anderen Zubereitungsmethoden informiert sein. Nehmen Sie sich also etwas Zeit und lassen Sie sich von diesem Artikel inspirieren, um fortan noch aromatischere Getränke zu zaubern.

Unsere Testmethoden

Das Geschäft mit den Vollautomaten boomt: Bei einem Gang durch die langen Regalreihen eines Elektrofachgeschäfts stoßen die staunenden Interessenten auf eine Vielzahl von Geräten, die allesamt den perfekten Kaffee versprechen. Im Internet werden sogar noch mehr Kaffeevollautomaten offeriert.

Verpackung und Lieferung
Unsere Prüfungen begannen allerdings nicht mit dem Brühvorgang. Schließlich startete unser Test bereits in dem Moment, als die jeweilige Maschine geliefert wurde. Dabei prüften wir zunächst die Verpackung. Die Geräte, die in sicheren Verpackungen geliefert wurde, wurden von uns positiver bewertet, weil so keine Gefahr besteht, dass das Gerät durch den Transport geschädigt wird. Im Gegenzug wurden andere Kaffeevollautomaten, die nicht so gut verpackt waren, in diesem Punkt negativer bewertet.

Auswahlmöglichkeiten
In diesem Teil unseres Tests prüften wir zudem, welche Getränke durch den Automaten hergestellt werden können. Einige Geräte können nicht nur Espresso und klassischen Kaffee produzieren, sondern auch noch weitere Getränke herstellen. Mit manchem Kaffeevollautomaten lässt sich sogar Kakao produzieren. Selbstverständlich konnten nur die Maschinen überzeugen, die einen große Getränkevielfalt ermöglichen.

Der Saeco RI9752/01 Odea Go Kaffee-Vollautomat zaubert leckeren Kaffee für zwei TassenDesign
Auf das Auspacken der Maschine erfolgte eine ausführliche Begutachtung. Zunächst prüften wir das Design des jeweiligen Gerätes. Die Kaffeevollautomaten, die sich durch ein durchdachtes Aussehen und formschöne Linien auszeichneten, wurden von uns besser bewertet. Bei Maschinen, deren Design nicht so durchdacht wirkte, kam es zu einer negativeren Bewertung.

Größe
Ein weiteres Kriterium waren die Abmessungen des jeweiligen Kaffeevollautomaten. Manche Geräte sind so klobig, dass sie nicht in jede Küche passen. Andere Geräte eignen sich auch für kleinere Haushalte. Die Abmessungen wurden daher in unsere Prüfungen einbezogen. Dabei bewerteten wir die Geräte, die nur wenig Platz beanspruchen, deutlich positiver. Die Kaffeevollautomaten, die unnötigen Platz blockieren, wurden im Gegenzug negativer bewertet.

Verarbeitung und Materialien
Die Modelle unterscheiden sich deutlich. So konnten wir während unserer Prüfungen der Geräte feststellen, dass die Kaffeevollautomaten durchaus unterschiedlich verarbeitet sind. Sie unterscheiden sich allerdings nicht nur in der Verarbeitung, sondern auch in der Ausstattung. Daher haben wir für unsere Prüfungen vorab die wichtigsten Kriterien festgelegt, die zur Grundlage für unsere ausführlichen Langzeittests wurden. So konnten wir die geprüften Kaffeevollautomaten einer möglichst objektiven Bewertung zu unterziehen.

In dieser Phase unser Prüfungen prüften wir auch das Material, das für die Umhüllung des jeweiligen Kaffeevollautomaten verarbeitet wurde. Manche Geräte wurden aus hochwertigem Edelstahl gefertigt, andere Maschinen aus solidem Hartplastik. Beides führte zu einer positiveren Bewertung. Einige Kaffeevollautomaten wurden jedoch von günstigem Kunststoff umhüllt. Hier kamen wir nicht umhin, dieses Manko in unsere Prüfungsergebnisse einfließen zu lassen.

Bedienungsanleitung
Vor dem endgültigen Aufstellen des Gerätes, vertieften wir uns in die Anleitung. Dabei achteten wir vor allem auf die Verständlichkeit und die Gestaltung. Wenn die Installation und die Bedienung des Kaffeevollautomaten anschaulich erläutert wurde, schnitten diese Geräte in diesem Punkt besser ab als die Maschinen, die lediglich mit einer unzureichenden Anleitung ausgeliefert wurden. Pluspunkte konnten die Automaten sammeln, die den Nutzer mit zusätzlichen Rezepturen für delikaten Getränke erfreuen.

Der Bohnenbehälter des Melitta E 950-103 schwarz-silber Kaffeevollautomat Caffeo SoloBefüllung des Kaffeevollautomaten
Viele von uns geprüften Kaffeevollautomaten bieten mindestens zwei Möglichkeiten, mit denen das Gerät befüllt werden kann. Der gemahlene Kaffee wird über eine Pulverfach zugeführt, ganze Kaffeebohnen gelangen oftmals über ein separates Bohnenfach in den Vollautomaten. Wir prüften beide Behältnisse. Die Geräte, in denen sich das Kaffeepulver besonders einfach einfüllen ließ, konnten sich einer guten Bewertung erfreuen.

Voluminöse Bohnenfächer, in denen mehr Kaffee als für einen Brühvorgang verstaut werden kann, führten ebenfalls zu einer besseren Bewertung. Im Gegenzug wurden die Kaffeevollautomaten, deren Fächer zu klein geraten sind, in diesem Punkt abgewertet.

Mahlwerk
Falls der Kaffee in ganzen Bohnen in den jeweiligen Vollautomaten gefüllt wird, gelangen die Bohnen in ein Mahlwerk, in welchem sie zermahlen werden. So werden die schwarzen Bohnen in Pulver verwandelt, das anschließend weiter verarbeitet wird.

Das Mahlwerk ist großen Belastungen ausgesetzt. Im Inneren befindet sich ein Mahlstein, der gerade durch exzessiven Gebrauch verschleißen kann. Daher schritten wir zum ausführlichen Test. Nur die Maschinen, die nach diesen Versuchen keine größeren Spuren des Verschleißes aufzeigten, wurden von uns mit einer guten Note bewertet.

Reinigung und Pflege
Hier prüften wir zudem, ob das Mahlwerk des jeweilige Kaffeevollautomaten auch durch einen Laien gereinigt werden kann. Ansonsten würden teure Zusatzkosten entstehen, weil die Wartung der Maschine nur durch einen Experten, zum Beispiel in einem Fachgeschäft, möglich ist. Hier schnitten die Geräte besser ab, deren Mahlwerk einfach zu reinigen war.

Sämtliche Kaffeevollautomat, die wir prüften, benötigen Pflege. Sie müssen regelmäßig gereinigt werden, damit der Kaffee aromatisch bleibt. Wir testeten daher, wie einfach der jeweilige Automat gereinigt werden kann. Dabei prüften wir nicht nur die bereits erwähnte Brühgruppe, sondern auch alle anderen Komponenten, die sich entnehmen lassen.

So verbrachten wir viel Zeit damit, den Wassertank, das Milchbehältnis und den Behälter, in dem die Reste des Kaffees gesammelt werden, zu reinigen. Die Geräte, die schnell und einfach gereinigt werden konnten, schnitten in diesem Punkt besser ab als andere Maschinen, bei denen die Reinigung ein Problem darstellt.

Neben derartigen alltäglichen Reinigungsarbeiten, müssen bei allen Kaffeevollautomaten einige Pflegeprozeduren durchgeführt werden, die die Lebenserwartung der Maschine verlängern. Mit dem sogenannten Entkalken werden die Leitungen vom gefährlichen Kalk befreit.

Wir prüften bei allen Maschinen, wie einfach diese wichtige Pflegearbeit durchgeführt werden kann. Dabei achteten wir auch darauf, wie viel Zeit vergeht, bis diese Arbeit abgeschlossen ist. Bei manchen Kaffeevollautomaten vergehen mehr als 30 Minuten, bei anderen Geräten ist diese Arbeit sehr viel schneller durchgeführt. Wenn diese Pflege einfach durchzuführen war, erreichten diese Geräte in diesem Segment des Tests ein deutlich besseres Ergebnis.

Die Pflege des DeLonghi ESAM3000.B Kaffee-Vollautomat ist sehr einfachFilter und Entkalkung
Vor allem in den Großstädten, aber auch auf dem platten Land, sind sämtliche Kaffeevollautomaten einer großen Gefahr ausgesetzt. Schließlich sollen die Maschinen mit Wasser befüllt werden, das aus der Leitung kommt. Der Kalk, der mit dem Wasser in die Maschinen gerät, kann die Substanz der fragilen Leitungen im Innern der Automaten gefährden.

Gerade in den Ballungsgebieten kann das kalkhaltige Wasser nicht nur die Leitungen der Maschinen belasten, sondern auch das Aroma des Kaffees verschlechtern. Schließlich besteht der klassische Kaffee zu 98 Prozent aus Wasser.

Dieser Umstand wurde auch durch die Hersteller erkannt. Mittlerweile haben sie ihre Vollautomaten oftmals mit einem Filter ausgestattet, die den Kalk aus dem Wasser filtern. Im Rahmen des jeweiligen Tests prüften wir daher die Härte des Wassers.

Der sogenannte Härtegrad ergibt sich aus der Menge des enthaltenen Kalks. Nach der Zubereitung prüften wir den Kalkgehalt des Getränks. So konnten wir eruieren, ob der Filter tatsächlich für eine Reinigung des Wassers sorgt. Hier konnten nur die Kaffeevollautomaten punkten, bei denen der Filter tatsächlich gut funktionierte.

Die Brühgruppe
Jeder Kaffeevollautomat verfügt über eine Brühgruppe. Mit Hilfe dieser Komponente wird der eigentliche Brühvorgang durchgeführt. Hier beachteten wir die Verarbeitung. Einige Brühgruppen werden aus Kunststoff gefertigt, andere bestehen sogar aus Edelstahl oder geschmacksneutralen Porzellan. Hier schnitten die Geräte besser ab, bei denen diese Komponente aus hochwertigerem Material besteht.

Bei einigen Kaffeevollautomaten kann die Brühgruppe zur Reinigung entnommen werden. Andere Maschinen benötigen zusätzliche Reinigungstablette, weil sich die Komponente nicht entnehmen lässt. Die Kaffeevollautomaten, die über eine herausnehmbare Brühgruppe verfügen, schnitten in diesem Punkt deutlich besser ab. Es fallen schließlich keine teuren Zusatzkosten für zusätzliche Reinigungstabletten an.

Bei den herausnehmbaren Brühgruppen prüften wir zudem, wie einfach die Komponente zu reinigen ist. Die Vollautomaten, deren Brühgruppe in kurzer Zeit unter warmen Wasser gereinigt werden konnten, erreichten bei unseren Prüfungen die besten Ergebnisse. Wir prüften in diesem Teil unserer Testreihe außerdem, ob etwaige Dichtungen, die von Zeit zu Zeit erneuert werden müssen, auch von einem Laien ausgetauscht werden können. Nur wenn der Austausch problemlos möglich war, konnten die Geräte in diesem Bereich des Tests positive Ergebnisse erreichen.

Druck der Pumpe
Die Brühgruppen der Vollautomaten würden ohne Pumpendruck, mit denen das Wasser in das Kaffeepulver gepresst wird, nicht funktionieren. Hier ist der Druck der Pumpe relevant. Nur bei ausreichendem Druck kann ein delikates Getränk entstehen.

Die Maschinen müssen genau neun bar Druck aufbauen, damit eine Kaffeespezialität entstehen kann.Wir prüften daher, ob die Pumpe der getesteten Geräte genügend Druck entwickeln, mit denen ein aromatisches Getränk entsteht.

Kaffeeauslauf
Letztendlich gelangt das fertige Getränk über den Kaffeeauslauf, der sich an der Front der Vollautomaten befindet, in die Tasse. Wir prüften diese Komponente. Nur wenn sie sich einfach reinigen ließ, wurde sie gut bewertet. Dabei prüften wir auch die Geschwindigkeit, mit denen der Kaffee aus dem Auslauf floss. Die Kaffeevollautomaten, bei denen der Kaffee in einer ansprechenden Geschwindigkeit aus dem Auslauf kam, wurden besser bewertet als andere Geräte, bei denen der Auslauf zu klein geraten ist.

Temperaturauswahl
Bei dem mit den Vollautomaten produzierten Kaffee testeten wir im Anschluss die Temperatur, die zwischen 80 und 95 Grad betragen sollte. Nur die Geräte, die diese Temperatur erreichten, wurden von uns positiver einordnet. Kalter Kaffee führte zu negativen Bewertungen. Bei der Kaffeeproduktion berücksichtigten wir zudem den Bedienkomfort.

Das Display des DeLonghi One Touch ECAM23.450.S KaffeevollautomatDisplay
Hochwertige Kaffeevollautomaten sind mit einem Display ausgestattet, das durch den Produktionsvorgang führt. Günstigere Geräte verfügen lediglich über LED-Leuchten, die wenig offenbaren. Die Geräte mit hochwertigem Display schnitten verständlicherweise positiver ab als andere Geräte, die lediglich über eine LED-Beleuchtung verfügen.

Wassertank
Das Wasser, das für die Herstellung der Getränke notwendig ist, wird bei allen Geräten in einem Wassertank verwahrt. Bei unserer Testreihe der heute auf dem Markt erhältlichen Vollautomaten prüften wir zunächst die Größe des Tanks. Die Geräte, bei denen das Wasser nicht nach wenigen Tassen ausgetauscht werden muss, weil sie über einen großen Tank verfügen, konnten in unseren Tests bessere Ergebnisse erreichen.

Einige Geräte verfügen über einen Wasserspeicher, in dem mehr als zwei Liter Platz finden. Andere Kaffeevollautomaten bieten lediglich einen deutlich kleineren Wassertank. Die Größe des Speichers war ein wichtiges Kriterium, um die jeweilige Maschine einordnen zu können.

Wir testeten zudem, wie einfach der Tank mit Wasser befüllt werden kann. Bei einigen Geräten ist das Befüllen zu kompliziert geraten. Hier erschweren kleine Öffnungen oder störende Verschlüsse das Nachfüllen. Nach zahlreichen Tests der jeweiligen Tanks kamen wir auch hier zu eindeutigen Ergebnissen, bei denen die Geräte, die ein unkompliziertes Befüllen ermöglichen, deutlich positivere Ergebnisse erreichten.

Garantie
Alle von uns getesteten Kaffeevollautomaten kommen mit unterschiedlichen Garantieleistungen daher. Natürlich flossen auch diese Leistungen in den Test ein. Wenn der Hersteller eine längere Garantie bot, schnitten dessen Maschinen besser ab. Wir prüften zudem die Bedingungen, die dazu führen, dass ein Gerät zum Garantiefall wird. Wenn die Hürden für den Verbraucher niedrig sind, konnten die Kaffeevollautomaten in diesem Bereich unseres Tests ein gutes Ergebnis erreichen

Das Aroma
Dabei brühten wir mehr als tausend Tassen Kaffee, hunderte Espressi und eine Vielzahl anderer Getränke, die wir im Anschluss zumindest teilweise verkosteten. So wollten wir das Aroma, das durch die Maschine entsteht, ganz genau einordnen.

Um zu einem objektiven Ergebnis zu gelangen, nutzten wir grundsätzlich die gleichen Kaffeebohnen und das bereits gemahlene Produkt eines bekannten Herstellers, der hochwertige Arabica Produkte nach Deutschland importiert.

Milchschaum
Viele Menschen lieben es, ihren Kaffee mit Milch oder Sahne zu verfeinern. Da ist es praktisch, dass die Kaffeevollautomaten oftmals die Möglichkeit anbieten, feinen Milchschaum herzustellen. Die einfacheren Geräte bieten eine eher unscheinbare Dampfdüse. Hier ist Handarbeit und Geschick erforderlich, damit sich die Milch in den köstlichen Schaum verwandelt.

Der Bosch TES50358DE Kaffee-Vollautomat VeroCafe Latte zaubert leckere HeißgetränkeDie neuesten Geräte verfügen sogar über einen Milchbehälter, in dem die Umwandlung in den köstlichen Schaum auf Knopfdruck vollzogen wird. Wir prüften jeweils die Variante, die mit dem getesteten Vollautomaten möglich war. Die Geräte mit Düse schnitten grundsätzlich schlechter ab als die Maschinen, bei denen der Schaum automatisch hergestellt wurde.

Bei beiden Varianten konnten wir Modelle entdecken, die famosen Milchschaum zauberten. Bei anderen Modellen gab es Probleme. Hier entstand kein schöner Schaum. Daher schnitten derartige Kaffeevollautomaten in diesem Testbereich etwas schlechter ab.

Konsistenz der Creme
Dabei testeten wir unter anderem die Konsistenz der Creme, die auf dem Kaffee entsteht, wenn der Kaffeevollautomat zumindest befriedigende Ergebnisse produziert. Selbstverständlich schnitten die Geräte besser ab, bei denen eine ganz besonders dicke Creme auf dem Kaffee entstand.

Nach unzähligen Kaffeeprodukten, die mit den Maschinen entstanden, konnten wir feststellen, welche Vollautomaten aromatische Kaffeeprodukte herstellen können. Wir wussten auch, welche Geräte uns nicht überzeugten. So können wir Ihnen nun die Geräte präsentieren, mit denen Sie wohlschmeckende Getränke zaubern können.

Vor- und Nachteile eines Kaffeevollautomaten

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, um einen aromatischen Kaffee oder ein anderes koffeinhaltiges Getränk zu brühen. Viele Menschen bevorzugen noch immer den Filter, andere schwören auf die neuen Pad-Maschinen, die seit einigen Jahren erhältlich sind.

Viele Liebhaber des schwarzen Goldes favorisieren wiederum einen Kaffeevollautomaten oder eine Espresso-Maschine. Jede Zubereitungsmethode kann Vor- und Nachteile haben. Dies gilt auch für den Kaffeevollautomaten, der die Kultur des Kaffeetrinkens verändert hat.

Vorteile

  • Bei der klassischen Zubereitung mit einem Filter wird zumeist bereits vorab gemahlener Kaffee verwendet, der nicht das Aroma erreicht, das frischen Bohnen eigen ist. Mit einem Kaffeevollautomaten kann der Benutzer ebenfalls gemahlene Bohnen verwenden.
  • Die Maschinen wurden jedoch vor allem für ganze Kaffeebohnen konzipiert. Die Verwendung von frischen Bohnen, die bei einem Kaffeevollautomaten für jede Tasse frisch gemahlen wird, sorgt für einen Kaffee, der sich durch ein wesentlich ausgeprägteres Aroma auszeichnet. Es gibt wohl kaum eine Methodik, bei der derartig aromatischer Kaffee entsteht.
  • Dies liegt allerdings nicht nur an den frischen Bohnen, sondern auch an der besonderen Technik der Kaffeevollautomaten. Sie arbeiten mit besonders hohem Druck. Dabei wird das Wasser mit hohem Druck in den gemahlenen Kaffee gepresst. Die deutlich reduzierte Dauer des Brühvorgangs sorgt für besseren Kaffee. Der Nutzer spart zudem Zeit, weil die meisten Kaffeevollautomaten das gewünschte Produkt in weniger als eine Minute herstellen werden.
  • Beim Brühen im Kaffeevollautomaten werden bestimmte Bitterstoffe reduziert, die bei anderen Zubereitungsmethoden ungefiltert in den fertigen Kaffee gelangen. Durch die reduzierten Bitterstoffe schmeckt der Kaffee nicht nur besser, sondern kann gerade von empfindlicheren Mägen gut verarbeitet werden.
  • Viele andere Zubereitungsarten reichen aus, um einfache Kaffeeprodukte zu brühen. Doch zumeist lässt eine Methodik auch nur eine Form des Kaffees zu. Mit den kleinen Siebträger-Kaffeemaschinen lässt sich zwar Espresso, aber kein anderes Kaffeegetränk brühen. Wer einen Latte Macchiato genießen möchte, muss die benötigte Milch mit einem weiteren Zusatzgerät verarbeiten. Mit der klassischen Filtermethode entsteht lediglich Bohnenkaffee, aber kein Espresso. Die angesprochenen Zubereitungsmethoden limitieren den Genießer.Der Liebhaber von Kaffeeprodukten benötigt entweder eine Vielzahl von Geräten erwerben – oder er greift zum Kaffeevollautomaten, dessen größter Vorteil darin besteht, dass er eine Vielzahl verschiedener Getränke zubereiten kann. Ein Knopfdruck genügt. So entstehen Espresso, Cappuccino und Kaffee im Vollautomaten. Zusätzliche Geräte sind nicht notwendig. Das spart Platz.
  • Viele Vollautomaten verfügen über eine Dampfdüse, mit der sich Milchschaum zaubern lässt. Die neueren Kaffeevollautomaten stellen den Schaum sogar auf Knopfdruck zur Verfügung. Der Benutzer muss lediglich einen kurzen Moment abwarten, bevor der Schaum in den Kaffee gelangt. Mit vielen Geräten können Sie sogar Kakao herstellen. Ein Kaffeevollautomat ist also das Gerät, mit dem die größte Vielfalt an Getränken für den Genießer möglich wird.
  • Die Nutzung eines Vollautomaten bringt allerdings noch weitere Vorteile mit sich. So ist die Zubereitung von Kaffee deutlich günstiger als bei vielen anderen Methoden der Kaffeezubereitung. Die Benutzer eines Vollautomaten können also letztendlich sogar Geld sparen. Schließlich ist die einzelne Tasse viel günstiger als der Inhalt anderer Tassen, die durch weitere Formen der Zubereitung entstehen. So sind zum Beispiel die Pad-Maschinen, die zur Zeit den Markt überschwemmen, zwar im Anschaffungspreis günstiger, allerdings pro Tasse deutlich teurer.
  • Ein weiterer großer Vorteil, der bei der Nutzung eines Kaffeevollautomaten entsteht, ist der Luxus, nur noch einen Knopf zu betätigen, um das gewünschte Getränk zu erhalten. Die Kaffeevollautomaten verfügen jedoch nicht nur über Knöpfe, sondern oftmals auch über einen übersichtlichen Bildschirm, der durch den Produktionsprozess führt.
  • Der Nutzer kann nicht nur das aktuelle Programm einsehen, sondern auch Feinjustierungen vornehmen, um das Getränk an den eigenen Geschmack anzupassen. Zumeist lassen sich auch Reinigungsprogramme über das Display starten und einsehen. So entsteht ein hoher Bedienkomfort, den viele Liebhaber des schwarzen Goldes nicht mehr missen wollten, nachdem sie einen Kaffeevollautomaten getestet hatten.
  • Die Kaffeevollautomaten eignen sich also vor allem für die Genießer, die hochwertige Kaffeeprodukte wünschen, ohne dass dabei größere Arbeit entsteht. Zumeist genügt ein Knopfdruck. Wenige Sekunden später schießt das Getränk aus der Düse. So kann – vor allem bei der Nutzung von frischen Bohnen – ein aromatischer Genuss entstehen, der mit anderen Zubereitungsmethoden nicht möglich ist. Hinzu kommt der hohe Bedienkomfort. Mit den praktischen Displays werden die Benutzer ganz genau über den Zustand des Gerätes aufgeklärt. So wird sowohl die Reinigung als auch die Pflege des Kaffeevollautomaten deutlich erleichtert.

Neben den vielen Vorteilen existieren aber auch Nachteile, die Sie vor der Anschaffung eines Kaffeevollautomaten ebenfalls berücksichtigen sollten. Diese Nachteile halten sich allerdings in deutlichen Grenzen.

Nachteile

  • So ist es mit den meisten Vollautomaten nicht möglich, mehr als eine Tasse gleichzeitig zu brühen. Wer größere Mengen Kaffee herstellen möchte, zum Beispiel für Betriebsfeste oder andere Feiern, sollte über eine andere Zubereitungsarten nachdenken.
  • Manche Menschen beklagen sich über die Geräuschkulisse, die bei der Zubereitung mit einem Vollautomaten entsteht. Zwar sind die heutigen Geräte bei weitem nicht mehr so laut wie die Vorgänger, die noch vor einigen Jahren auf dem Markt erhältlich waren. Allerdings empfinden einige Menschen das Geräusch, das während des Brühens entsteht, als zu laut.
  • Manche Menschen mögen den Preis, den ein Kaffeevollautomat kostet, als Nachteil empfinden. Die Geräte sind schließlich deutlich teurer als einfache Kaffee- oder Padmaschinen. Bei manchen Maschinen steigen die Kosten, weil Wartungen oder Reparaturen anfallen. Gerade die Menschen, die nur selten Kaffee trinken und die keine hohen Ansprüche an das Getränk stellen, mögen derartige Kosten abschrecken. Allerdings können sich die Maschinen – Tasse für Tasse – amortisieren.

Für den Barista und den Genießer dürften diese wenigen Nachteile der Nutzung dieser Geräte allerdings verblassen, weil es viele Vorteile gibt. Letztendlich überwiegen die vielen Vorteile eines guten Kaffeevollautomaten.

Der hervorragende, äußerst aromatische Geschmack der Getränke, die durch derartige Geräte geschaffen werden, mag der Genießer nicht mehr missen, nachdem Getränke aus einem Vollautomaten getestet wurden. Der Geschmack und die Geschwindigkeit sind überzeugende Merkmale eines Kaffeevollautomaten. Diese Eigenschaften haben auch uns von diesen Geräten überzeugt.

Zahlen und Fakten zum Vollautomaten

Mit dem Bosch TES50358DE Kaffee-Vollautomat VeroCafe Latte kann auch Kaffeepulver genutzt werdenDeutschland ist ein Land der Kaffeegenießer. Es existiert kein anderes Getränk, dass so gerne und so häufig genossen wird. Alleine im Jahr 2016 trank fast jeder Bürger der Republik koffeinhaltige Genussmittel.

Jeder Bundesbürger verbraucht im Durchschnitt rund 7,29 Kilogramm Rohkaffee pro Jahr. Pro Person sind es rund 165 Liter Kaffee, die im Jahr konsumiert werden. Damit trinkt der durchschnittliche Deutsche mehr Kaffee als Wasser, das mit rund 140 Litern auf dem zweiten Platz der Getränke landete.

Die andauernde Liebe zu koffeinhaltigen Getränken führt dazu, dass die Kaffeewirtschaft boomt. Deutschland ist einer der wichtigsten Standorte der Kaffeeindustrie. Das Land spielt eine wichtige Rolle im Import und in der Weiterverarbeitung des schwarzen Goldes.

Im Jahr 2016 kamen, alleine über die beiden Hafenstandorte Bremen und Hamburg, mehr als eine Million Tonnen Rohkaffee ins Land, der anschließend verarbeitet und in den Verkauf gebracht wurde.

Statistische Erhebungen zum Kaffeegenuss

Der andauernde Boom der Kaffeewirtschaft lässt sich auch am Verkauf von Kaffeemaschinen erkennen. In Europa wurden im vergangenen Jahrzehnt hunderte Millionen Exemplare der verschiedenen Geräte produziert. Im Jahr 2007 wanderten stolze 266 Millionen Kaffeemaschinen über die europäischen Ladentheken, ein Jahr später waren es bereits 270 Millionen.

Zum Ende des Jahrzehnts sollten es sogar 291 Millionen Geräte sein, die in Europa verkauft wurden. Ein gewichtiger Anteil der Maschinen wurde von deutschen Kunden erworben. Noch sind es vor allen Dingen äußerst rudimentäre Geräte, die bevorzugt werden, doch der Marktanteil der edlen Vollautomaten wächst stetig.

Im Jahr 2007 wurden rund 870.000 Kaffeevollautomaten verkauft. Dabei ging es um einen Warenwert von rund 1.167.000 Euro. In den kommenden Jahren haben sich die Zahlen nur unwesentlich geändert. Durch die Padmaschinen, die den Kaffeemarkt im Sturm eroberten, ging der Anteil der teureren Kaffeevollautomaten jedoch etwas zurück. Das sollte sich in den folgenden Jahren allerdings deutlich ändern.

Vom Ende des Jahres 2011 bis zum Ende des folgenden Jahres sollten rund 684.000 Kaffeevollautomaten erworben werden. Die Konzerne, die die Geräte produzieren, konnten so einen Umsatz von rund 407 Millionen Euro erwirtschaften. Der Anteil der verkauften Geräte stieg, im Vergleich zum Vorjahr, um fast 16 Prozent. Die Unternehmen konnten eine deutliche Umsatzsteigerung in diesem Segment des Kaffeemarktes erzielen. Ihr Umsatz stieg um etwa 7 Prozent. Dabei profitierten sie von der Zahlungsbereitschaft der Kunden. Die Käufer zahlten durchschnittlich rund 600 Euro für ihren Kaffeevollautomaten.

Bohnenverbrauch im Jahr 2016

Dass das Geschäft mit den Geräten boomt, lässt sich auch an den Verkaufszahlen für ganze Bohnen erkennen, die vor allem in den Kaffeevollautomaten verbraucht werden. Im Jahr 2016 wurden ganze 62.200 Tonnen Espresso und Caffè Crema Bohnen erworben. Damit erreichen die ganzen Bohnen einen Marktanteil von 16 Prozent. Im Vorjahr waren es lediglich acht Prozent.

Die ganzen Bohnen werden vor allem für die Zubereitung von Espresso genutzt. Sie werden zudem als Grundlage für Latte Macchiato und Cappuccino verwendet. Die wachsende Beliebtheit der ganzen Bohne ist ein weiteres Indiz für die steigende Beliebtheit der Vollautomaten.

Produzenten von Kaffeevollautomaten

Saeco-HD8753-95-Intelia-Evo-One-Touch-Cappuccino-Kaffee-VollautomatVerschiedene Unternehmen ringen um die Gunst des Kunden. Mehr als zwölf Konzerne bieten Kaffeevollautomaten an. Dabei verfolgen die Unternehmen durchaus unterschiedliche Strategien. Manche offerieren vor allem günstige Geräte, andere Unternehmen bieten ganz besonders luxuriöse Modelle an.

Der Markt ist stark umkämpft. Verschiedene Hersteller von Kaffeevollautomaten konkurrieren um die Kundschaft. In den vergangenen Jahren konnte vor allem der italienische Hersteller De’Longhi Marktanteile gutmachen. Die Firma, der vor einigen Jahren noch fast vollkommen unbekannt war, erreichte bereits im Jahr 2007 einen Marktanteil von 23,3 Prozent. De’Longhi avancierte sogar zum Marktführer im Bereich der Kaffeevollautomaten. In den kommenden Jahren konnte der Hersteller seinen Marktanteil sogar noch auf über 35 Prozent steigern.

Der boomende Markt schafft Arbeitsplätze. In der Schweiz, in der zahlreiche Hersteller ihre Kaffeevollautomaten produzieren, werden unter anderem die Geräte der Firma De’Longhi
geschaffen. In der dortigen Fabrik des Zulieferers Eugster, der unter anderem für De’Longhi und Nestle produziert, arbeiten rund 1600 Menschen. Mit weiteren Produktionsstandorten in Portugal und in China konnten noch mehr Arbeitsplätze geschaffen werden.

Für die kommenden Jahre erwarten die Produzenten, dass das erfolgreiche Geschäft mit den Kaffeevollautomaten fortgeführt werden kann. Einige Unternehmen setzen dabei auf besonders edle Vollautomaten, andere versuchen mit besonders günstigen Preisen zu überzeugen. Allen Unternehmen geht es um Marktanteile, die hart umkämpft sind. So bringen die Firmen in schneller Reihenfolge neue Geräte auf den Markt, die die Kundschaft zum Kauf animieren sollen. Das dürfte zumindest einigen Unternehmen gelingen.

Die Hersteller im Detail

Außer De’Longhi konkurrieren mehr als zwölf Unternehmen um die Marktanteile in Deutschland. Die spannende Geschichte dieser Konzerne, die um die Gunst des Kunden ringen, wird im folgenden Abschnitt erläutert.

  • De’Longhi
  • Philips
  • Siemens
  • Melitta
  • WMF
  • Nivona Apparate
  • Jura Elektroapparate
  • Bosch
  • Krups
Das bereits erwähnte Unternehmen De’Longhi versucht vor allen Dingen mit niedrigen Preisen zu überzeugen. Die italienische Firma, die ihren Hauptsitz in der malerischen Stadt Treviso hat, wurde bereits im Jahr 1902 als Handwerkbetrieb gegründet. Später avancierte das Unternehmen zu einem bedeutenden Zulieferer für verschiedene Heizölkonzerne. Ab 1977 wandelte sich das Konzern.

Unter dem Vorsitz von Dr. Giuseppe, der das Unternehmen bis heute leitet, wurden nun auch Haushaltsgeräte unter eigenen Namen hergestellt. Außerhalb Italiens wurde der Konzern allerdings erst ab 2001 bekannt. Damals übernahm De’Longhi den bekannten Elektrokonzern Kenwood. Im gleichen Jahr ging das Unternehmen an die Börse. In den folgenden Jahren konnte sich De’Longhi mit formschönen Kaffeevollautomaten und vielen anderen Küchengeräten auch in Deutschland etablieren.

Mittlerweile fertigen mehr als 7000 Mitarbeiter die Geräte des Unternehmens. Im Jahr 2011 konnte ein Umsatz von 1,8 Milliarden Euro erzielt werden. Das liegt auch an den Kaffeevollautomaten des Unternehmens. Im Jahr 2011 konnte die Firma, laut Zahlen der Marktforscher von der GFK, in diesem Segment rund 36 Prozent Marktanteil erringen. Damit verdrängte es andere Unternehmen auf die hinteren Ränge.

Mit einem Marktanteil von 17 Prozent folgt das bekannte Unternehmen Philips. Das liegt daran, dass das niederländische Unternehmen im Juli des Jahres 2009 den bekanntesten Hersteller von Kaffeevollautomaten übernehmen konnte. Es handelt sich um die Firma Saeco, die bereits 1981 gegründet wurde.

Damals suchte der Erfinder des ersten marktreifen Kaffeevollautomaten, der Schweizer Arthur Schmed, eine Möglichkeit, sein Gerät zu produzieren. Er hatte zuvor zahlreiche Absagen von bekannten Firmen erhalten, die sich nicht vorstellen konnten, dass ein Vollautomat auf dem Markt erfolgreich sein könnte. Letztendlich kooperierte Schmed mit dem italienischen Geschäftsmann Sergio Zappella, der sich auf das Abenteuer Kaffeevollautomat einließ. Anfang 1981 war es endlich soweit. Saeco wurde in der norditalienischen Gemeinde Gaggio Montana gegründet. Dort findet sich bis heute die Zentrale des Unternehmens. Es vergingen vier weitere Jahre, bis der erste Vollautomat an die Kunden ausgeliefert wurde.

Saeco wurde das Unternehmen der beiden Vorreiter, denen die Welt den ersten marktreifen Kaffeevollautomaten zu verdanken hat. Über die Jahre wurden Millionen der praktischen Geräte verkauft. Im Jahr 2007 waren es ganze 750.000 Kaffeevollautomaten, die vom Unternehmen zuerst gefertigt und dann veräußert wurden. Zu diesem Zweck wurden 19 Tochterunternehmen gegründet, die auf der ganzen Welt agieren, um die Geräte des Herstellers zu vertreiben. Die Selbstständigkeit hatte die Firma bis dahin allerdings aufgegeben. Saeco wurde bereits 2004 verkauft, bevor es 2007 erneut übernommen wurde.

In diesem Jahr wurde Saeco durch Philips übernommen. An der Firmenstrategie von Saeco, der Fertigung hochwertiger Vollautomaten und Espressomaschinen, hat sich nichts geändert. Heute fertigen rund 1400 Mitarbeiter die Geräte des Unternehmens, das manche Komponenten durch Zulieferer produzieren lässt. Mit einem breiten Produktsegment versucht Philips mit seinen Kaffeevollautomaten, die unter den Markennahmen Saeco erscheinen, die verloren gegangenen Marktanteile zurückzuerobern. Es bleibt abzuwarten, ob die Strategie erfolgreich sein wird.

Der deutsche Traditionskonzern Siemens ist heute ein gigantisches Mischunternehmen, das nicht nur Haushaltsgeräte fertigt. Das bereits 1847 gegründete Unternehmen, das bis heute in München und Berlin seine Hauptsitze hat, ist dem Kunden aber nicht durch seine Beteiligungen an Telekommunikations- und Windkraftunternehmen bekannt, sondern durch seine Küchengeräte, die ab 1939 produziert wurden. Mit diesen Geräten, die die Küchenarbeit erleichtern sollten, konnte sich Siemens einen Namen machen.

Der Name Siemens hat bis heute einen guten Klang. Das mag auch an den Kaffeevollautomaten liegen, die dazu beitragen, dass der Konzern große Profite realisieren kann. Im Jahr 2016 konnte Siemens einen Umsatz von 76,882 Milliarden Euro erzielen. In den deutschen Produktionsstandorten werden auch die Vollautomaten gefertigt. Deren Entwicklung hat sich auch auf andere Geräte ausgewirkt. So werden die kleinen Computer und die praktischen Displays, die zunächst in den Kaffeevollautomaten der Firma genutzt wurden, mittlerweile modifiziert. So können die Komponenten sogar in Waschmaschinen verwendet werden.

Mit neuen Heizsystemen und Brühtechniken versucht Siemens, im Bereich der Kaffeevollautomaten Marktanteile zu gewinnen. Der Konzern bietet dabei unterschiedliche Geräte in verschiedenen Preissegmenten an. Einige Geräte kosten weniger als 500 Euro, andere Automaten sind nicht für unter 1000 Euro erhältlich. Bei den teureren Geräten erreicht der Hersteller nach eigenen Angaben immerhin einen Marktanteil von 20 Prozent.

Ein weiterer Hersteller, der sich mit verschiedenen Kaffeeprodukten einen Namen gemacht hat, ist die Melitta Unternehmensgruppe Bentz KG, die im beschaulichen Minden beheimatet ist. Das Unternehmen kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, es wurde bereits im Jahr 1908 gegründet. Die Firma entstand, nachdem die Gründerin Melitta Bentz das Brühen des Kaffees revolutioniert hatte. Die erfinderische Dame erdachte einen Papierfilter, mit dem der Kaffeesatz nicht mehr in das Getränk geriet. In den kommenden Jahren wurde die Firma durch die praktischen Kaffeefilter bekannt, die es zuvor nicht gegeben hatte.

Es folgten erfolgreiche Jahrzehnte. Melitta konnte stetig expandieren. Ab den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde auch Kaffee vertrieben. Das Unternehmen konnte als erstes vakuumverpackten Kaffee liefern, der zudem komplett gemahlen war. In diesen Jahren konnte das Unternehmen außerdem die erste Kaffeemaschine auf dem deutschen Markt platzieren. Später kamen eigene Kaffeevollautomaten hinzu, die bis heute zum Sortiment des Unternehmens gehören.

Diese Geräte werden sicherlich zum andauernden Erfolg der Unternehmensgruppe beitragen. Im Jahr 2016 erwirtschafteten 3690 Mitarbeiter einen Umsatz von 1,298 Milliarden Euro. Mit seinem Caffeo Barista T bietet das Unternehmen zur Zeit einen preisgekrönten Kaffeevollautomaten an, der zur Fertigung verschiedenster Kaffeegetränke geeignet ist. Mit diesem Gerät sollen 18 Kaffeevariationen entstehen, die auch dem Barista munden.

Die WMF wurde ursprünglich als Württembergische Metallwarenfabrik gegründet. Seit der Gründung, im Jahr 1880, konnte sich das Unternehmen als Hersteller von verschiedenen Küchengeräten einen Namen machen. Bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts stieg die Zahl der Beschäftigten deutlich an. Aus dem kleinen Familienbetrieb wurde ein großer Konzern, der Dependancen in der ganzen Welt eröffnet hat. Das liegt auch an den formschönen Haushaltsgeräten im Bauhausstil, die in den 60er Jahren durch den bekannten Produktdesigner Wilhelm Wagenfeld konzipiert wurden.

In dieser Zeit konnte sich WMF durch die Fertigung von hochwertigen Kaffeemaschinen, die für den Einsatz in der Gastronomie geschaffen wurden, einen Namen machen. Mit Haushaltsgeräten wurde auch der Endverbraucher erreicht. Diese Erfahrungen werden sicherlich in die formschönen Kaffeevollautomaten eingeflossen sein, die das Unternehmen freilich erst seit Mitte des der 2000er Jahre produziert.

Die Automaten werden auch über das Filialnetz des Unternehmens vertrieben. Zur Zeit betreibt WMF etwa 200 Filialen in der gesamten Bundesrepublik, in denen die Geräte des Herstellers zu erstehen sind. Es handelt sich um Kaffeevollautomaten, die für das Luxus-Segment konzipiert wurden. Die Geräte des Herstellers kosten zur Zeit zwischen 1800 und 2800 Euro.

Die Nivona Apparate GmbH ist ein weiteres Unternehmen, das die Kaffeevollautomaten produziert. Die in Nürnberg beheimatete GmbH wurde erst im Jahr 2005 gegründet. Seit dieser Zeit wird das Unternehmen durch die beiden Gründer geleitet, die zuvor bei verschiedenen anderen Küchengeräteherstellern erste berufliche Erfahrungen sammeln konnten. Mit Peter Wildner, der zuvor unter anderem ein Jahrzehnt in einer Führungsposition für einen führenden Haushaltsgerätehersteller arbeitete, und Thomas Meier, der ebenfalls für einen bekannten Haushaltskonzern wirkte, stehen der Nivona Apparate GmbH zwei erfahren Köpfe vor, die ihre Expertise nun für die neue Firma einsetzen.

Zur Zeit bietet das Unternehmen verschiedene Kaffeevollautomaten an, die die Kunden allerdings nicht in den Super- und Verbrauchermärkten entdecken werden. Die Geräte der Firma werden fast ausschließlich über den Fachhandel vertrieben. Im Innern der Geräte finden sich besondere Techniken, die von der Firma entwickelt wurden. So arbeitet das Aromatica System in den neueren Geräten. Es soll für noch aromatischeren Kaffee sorgen. Für die Zukunft scheint das Unternehmen gut aufgestellt. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob sich die Firma auf dem hart umkämpften Markt durchsetzen kann.

In der kleinen Schweizer Gemeinde Niederbuchsiten ist ein Unternehmen beheimatet, das ebenfalls Kaffeevollautomaten produziert. Es handelt sich um die Jura Elektroapparate AG, die bereits seit 1931 verschiedene Haushaltsgeräte vertreibt. In der Schweiz ist das Unternehmen vor allem für seinen Toaster im Retro-Look und seine Bügeleisen bekannt. Die Kunden aus anderen Ländern dürften das Unternehmen am ehesten aufgrund seiner Kaffeevollautomaten kennen, die die Jura AG in der ganzen Welt vertreibt.

Die Jura Elektroapparate AG kann auf jahrzehntelange Erfahrungen in diesem Produktionsbereich zurückblicken. Bereits kurz nach dem Erscheinen des ersten Kaffeevollautomaten, produzierte auch Jura ein eigenes Gerät. Die Nachfolger werden mittlerweile nicht mehr in eigenen Fabrikationsstandorten, sondern über den Zulieferer Eugster produziert.

Im Jahr 2010 konnte das Unternehmen in Deutschland einen Gesamtumsatz von 125,5 Millionen Euro erzielen. Der Umsatz wird durch den Verkauf, von teuren Geräten ermöglicht, die den Endverbraucher ansprechen sollen, der bereit ist, tief in die Tasche zu greifen. Das scheint zu gelingen. Zwar kommt das Unternehmen lediglich auf einen Marktanteil von 20,5 Prozent, allerdings ist der Umsatz deutlich höher. Hier holt Jura sogar fast den Marktführer an. Die teuren Maschinen kosten durchschnittlich etwa 900 Euro. Dafür bekommen die Kunden einen gewissen Luxus geboten. Zur Zeit offeriert Jura unter anderem einen Kaffeevollautomaten, der mit einem farbigen Display ausgestattet ist.

Das deutsche Unternehmen Bosch bietet ebenfalls Kaffeevollautomaten an. Dabei kann das Unternehmen auf jahrzehntelange Erfahrungen im Haushaltsbereich schöpfen, die sicherlich auch in die Entwicklung der aktuellen Kaffeevollautomaten eingeflossen sind. Bosch wurde bereits 1883 gegründet. Zunächst war das Unternehmen als Automobilzulieferer tätig. Es fertigte bis ins Jahr 1901 mehr als 100.000 Magnetzünder, die in den ersten Kraftfahrzeugen eingebaut wurden. Später kamen Einspritzpumpen und Bohrmaschinen hinzu.

Die ersten Haushaltsgeräte wurden ebenfalls in diesen Jahren produziert. Heute bietet Bosch 17 verschiedene Kaffeevollautomaten an, die zwischen 400 und 1500 Euro kosten. Diese Geräte, die in den Testreihen der Kollegen von Stiftung Warentest oftmals sehr gut abschneiden, werden sicherlich zu den exorbitanten Gewinnen des Unternehmens beitragen. Im Jahr 2016 erwirtschaftete Bosch einen Umsatz von stolzen 46,068 Milliarden Euro.

Die 1846 gegründete Firma Krups ist das letzte Unternehmen, das wir an dieser Stelle ausführlicher vorstellen. Das deutsche Unternehmen stellt verschiedene Kaffeevollautomaten her. Bekannt wurde Krups allerdings durch sein Handrührgerät vom Typ 3Mix. Dieser Küchenhelfer, den Krups ab 1959 produzierte, wurde zeitweilig in jedem zweiten deutschen Haushalt eingesetzt. Innovationen prägten die weitere Firmenhistorie. Seit 1983 bietet das Unternehmen Espresso-Maschinen an, wenige Jahre später folgte der erste Kaffeevollautomat der Firma, die noch immer in Solingen beheimatet ist. Derartige Geräte sind bis heute im Sortiment des Herstellers zu finden.

Der Jahresumsatz von rund 80 Millionen Euro dürfte nicht zuletzt auf die vielen Kaffeevollautomaten zurückzuführen sein, die von Krups offeriert werden. Krups versucht mit diesen Geräten ein breites Preissegment abzudecken. Die günstigen Vollautomaten sind bereits ab einer unverbindlichen Verkaufsempfehlung von 550 Euro erhältlich. Für die luxuriöseren Modelle muss der Kunde deutlich mehr bezahlen. Der teuerste Vollautomat des Unternehmens kostet rund 1500 Euro.

Es existieren noch einige andere Unternehmen, die ebenfalls Vollautomaten anbieten. Da wäre zum Beispiel das kleine Unternehmen Clatronic, das sich auf den Vertrieb von oftmals asiatischen Elektrogeräten spezialisiert hat, die nach Europa importiert werden. Clatronic und andere Firmen, die Vollautomaten vertreiben, produzieren ihre Geräte also nicht selbst. Ihr Marktanteil bleibt deutlich hinter den Branchenriesen zurück.

Saeco, De’Longhi und Melitta dürften einen deutlich größeren Anteil am boomenden Markt der Kaffeevollautomaten haben als die kleineren Firmen, die hier nur am Rande erwähnt werden. Sie kündigen auch für die Zukunft aufregende Neuerungen in ihren Kaffeevollautomaten an. So sollen neue Techniken für noch aromatischere Getränke sorgen.

Die spannendsten Innovationen

Wie werden die Geräte der Zukunft aussehen? Wir stellen die wichtigsten Innovationen vor, die bei zukünftigen Geräten zur Standartausstattung gehören werden. Die neusten Modelle der großen und kleinen Kaffeevollautomatenhersteller wurden bereits mit innovativen Neuerungen ausgestattet, die dem Nutzer das Leben erleichtern sollen.

Touchpad

Dabei wurde zum Beispiel eine Erfindung genutzt, die zunächst in Smartphones und Tablets erprobt wurde. Einige Kaffeevollautomaten, die 2016 auf den Markt kamen, wurden mit einem praktischen Touchpad ausgestattet. Bei diesen Vollautomaten, die unter anderem durch die bereits erwähnten Hersteller Krups und WMF produziert werden, entfallen die Druckknöpfe. Die Geräte werden stattdessen durch ein praktisches Touchpad gesteuert. In naher Zukunft werden weitere Modelle auf den Markt kommen, die mit dieser modernen Technik ausgestattet sind.

Vollen Kaffeegenuss bietet der WMF 03 0320 0001 450 Kaffeevollautomat touchTassenbeleuchtung

Eine andere Innovation, die bereits in den vergangenen Jahren für Aufsehen sorgte, ist die Tassenbeleuchtung, mit der einige Geräte ausgestattet sind. Dieses Merkmal wertet nicht nur das Design des jeweiligen Vollautomaten auf, sondern sorgt selbst bei schlechteren Lichtverhältnissen für beste Sicht.

Tassenerwärmung

Noch praktischer erscheint eine weitere Innovation, mit der bereits einige Kaffeevollautomaten ausgestattet sind. Einige Geräte, die unter anderem von Saeco produziert werden, verfügen über eine automatische Tassenerwärmung. So entfällt das lästige Vorwärmen der Tassen, das für ausgefallenere Kaffee-Rezepturen notwendig ist. Beim Vollautomaten der Zukunft dürften nicht nur die Beleuchtung und die Erwärmungsoption zur Standartausstattung gehören.

Energiesparmodus

Dies gilt auch für einen Energiesparmodus, über den heutzutage noch zu wenige Modelle verfügen. Die Geräte der Zukunft werden sich von selbst ausschalten, um Strom zu sparen. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Netzwerkanbindung

In der Schweiz wird unterdessen an einer weiteren Neuerung geforscht. Dort stellte die DBS AG bereits vor einiger Zeit einen Kaffeevollautomaten vor, der mit dem Netzwerk einer Firma oder eines Haushalts verbunden werden kann. So soll es möglich sein, das gewünschte Getränk über den Computer zu ordern. Ein automatischer Tasseneinzug und ein kleines Förderband macht die Anwesenheit des Menschen überflüssig, bis das Getränk abgeholt wird. Bislang hat die Firma noch keinen Preis bekannt gegeben, den das Gerät kosten soll.

Die Schweizer Firma, die sich bislang vor allem durch Netzwerktechnik einen Namen gemacht hat, soll nicht das einzige Unternehmen sein, das an Kaffeevollautomaten forscht, die netzwerkfähig sind. Experten wissen, dass auch in den Forschungslabors der größeren Haushaltsgeräteunternehmen an derartigen Vollautomaten geforscht sind. Sie sollen nicht nur über den Computer, sondern auch über andere mobile Endgeräte zu bedienen sein. Ein Vorreiter ist erneut das Unternehmen Saeco, das 1985 bereits den ersten marktfähigen Kaffeevollautomaten produzierte.

Steuerung über Apps

Im Jahr 2016 stellte Saeco schließlich einen Kaffeevollautomaten vor, der über eine App gesteuert werden kann. Das Gerät, das auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin präsentiert wurde, verfügt nicht nur über ein äußerst modern wirkendes Touchpad, sondern kann zudem über eine kleine Anwendung gesteuert werden, die auf Smartphones oder Tablets installiert wird.

So kann der Benutzer mit der App unter anderem den Mahlgrad und die Temperatur an den eigenen Geschmack anpassen. Der Kaffeevollautomat bietet zudem fünf verschiedene Benutzerprofile. So können zum Beispiel fünf Familienmitglieder den Apparat nach ihren Bedürfnissen programmieren, ohne dass die Entstellungen überschrieben werden.

Das Display des Philips HD7753/00 Grind und Brew mit Timer und ThermoInternetanbindung

Der renommierte Hersteller Jura hat derweil einen anderen Weg gewählt. Seine Maschinen sollen in Zukunft mit dem Internet verbunden sein. Der Hersteller verspricht eine Fernwartung, bei der die Maschine durch einen Techniker überprüft wird, der für eine erste Diagnose über das Internet auf den Automaten zugreift.

Sprachsteuerung

In einigen Forschungslabors wird, so munkeln die Branchenexperten, derweil an Sprachsteuerungen gefeilt, mit denen die Kaffeevollautomaten gesteuert werden. In Zukunft soll ein Sprachbefehl genügen, um das gewünschte Getränk zu erhalten.

Für den Kaffeevollautomaten der nahen Zukunft wird die Netzwerkfähigkeit zur Standartausstattung gehören. In ferner Zukunft können manche Geräte vielleicht sogar mit der Stimme gesteuert werden. Bis dahin werden sich allerdings nicht nur die technischen Fähigkeiten, sondern auch das Aussehen der Automaten deutlich verändern.

Design

Bei Bedarf können die Vollautomaten dann so klein sein, dass sie auch in kleinen Haushalten Platz finden. So dürften die modernen Geräte auch in kleineren Küchen zu finden sein, in denen die heutigen Maschinen noch zu viel Platz einnehmen.

Dass das Design andauernden Veränderungen unterworfen ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit. Die ersten Kaffeevollautomaten waren klobige Geräte, die vor allen Dingen funktionieren sollten. Die heutigen Kaffeevollautomaten sind oftmals grazile Maschinen, die durchaus edel wirken. Die Geräte der Zukunft könnten letztendlich ein vollkommen anderes Design aufweisen. Die Verarbeitung mit hochwertigem Edelstahl, die bereits heute bei den teureren Geräten zum Standard gehört, dürfte sich auch bei den günstigeren Kaffeevollautomaten durchsetzen.

Optik eines Kaffeeregals

Einige Produzenten haben zudem noch deutlich gewagtere Vorstellungen, wie der Kaffeevollautomat der Zukunft aussehen könnte. Darauf verweisen einige Entwürfe, die vor einiger Zeit vom bekannten Hersteller De’Longhi präsentiert wurden. Auf der ersten Design Academy des Unternehmens wurde unter anderem ein Vollautomat präsentiert, der wie ein klassisches Kaffee-Regal wirkt. In Wirklichkeit handelt es sich aber um einen Kaffeevollautomaten, der allerdings nicht mehr als solcher erkennbar ist.

Auf der oberen Ebene des formschönen Holzregals finden sich gleich drei Kaffeebohnenbehälter. Dort wurde zudem ein Wassertank angebracht, der in Form einer Wasserkaraffe daherkommt. Eine Milchkanne, in der Milch geschäumt werden soll, ergänzt die obere Ebene. Die Behälter sind mit dem eigentlichen Vollautomaten verbunden, der sich auf der unteren Regalebene befindet.

Da das Gerät die Form eines Regals annimmt, dürfte es sich viel natürlicher in die Küche einbinden lassen als herkömmliche Modelle. Es werden noch einige Jahre vergehen, bis ein derartiges Modell erscheint. Die Designer waren aufgefordert worden, ein Gerät für das Jahr 2020 zu konzipieren.

Der Kaffeevollautomat der Zukunft kommt also mit technologischen Neuerungen daher, die den Bedienkomfort erhöhen. In naher Zukunft sollte die Anbindung an ein Netzwerk und die Verbindung ins Internet zum Standard werden. Weitere Extras, wie die Tassenerwärmung und eine Beleuchtung, könnten sich ebenfalls durchsetzen.

Manchmal wird der Vollautomat überhaupt nicht mehr erkennbar sein, weil er sich als Regal viel natürlicher in die Küchenoptik integriert. In anderen Fällen wird der Vollautomat eine noch edlere Maschine darstellen, der die Küche aufwertet. In jedem Fall dürfen die Entwicklungen der Zukunft mit Freude erwartet werden.

Die Vorteile des Ankaufs im Internet

Falls Sie sich dafür entschieden haben, einen heutigen Kaffeevollautomaten zu erwerben, der dem aktuellsten Stand der Technik entspricht, bieten sich Ihnen verschiedene Möglichkeiten. Sie können zum Beispiel auf die Angebote der Discounter achten, das Gerät in einem Elektromarkt erwerben oder ein Fachgeschäft aufsuchen. Eine weitere Alternative ist der Einkauf über das Internet.

Supermärkte

Manchmal offerieren die Supermarktketten nicht nur Lebensmittel, sondern auch einen Kaffeevollautomaten. Doch bei derartigen Angeboten ist Vorsicht geboten. Schließlich scheinen diese Geräte oftmals besonders günstig zu sein. Der Nachteil ist, dass sie nicht immer dem aktuellen Stand der Technik entsprechen müssen.

Manchmal handelt es sich sogar um Produkte, die ursprünglich für den asiatischen Markt produziert wurden. Hier handelt es sich oftmals um Kaffeevollautomaten, die lediglich über einen eingeschränkten Funktionsumfang verfügen. Sie sind diese Geräte zumeist lediglich mit einer einfachen Dampfdüse ausgestattet. Auf einen Behälter, in dem die Milch automatisch geschäumt wird, müssen Sie bei derartigen Geräten oftmals verzichten.

Elektrofachmärkte

Die großen Elektrofachmärkte bieten dafür eine Vielzahl Kaffeevollautomaten an. Hier gibt es zwar eine größere Auswahl, dafür sind die Geräte oftmals etwas teurer, weil die Ketten den herkömmlichen Markt dominieren. Ein Preisvergleich beweist, dass es schwierig wird, ein Schnäppchen zu ergattern.

Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf in einem Fachgeschäft. Die kleinen Geschäfte bieten zwar eine umfassende Beratung, können aber nicht jedes Modell offerieren. Die eingeschränkte Auswahl in den kleinen Geschäften ist ein großes Manko, das Sie nicht unterschätzen sollten.

Kauf im Internet

  • Einfacher ist der Ankauf im Internet. Hier können Sie tatsächlich jedes Modell erhalten, das zur Zeit auf dem Markt erhältlich ist.
  • Sie können sich zudem ganz genau über die Kaffeevollautomaten informieren: Lesen Sie die Testberichte und die Artikel, die über den jeweiligen Kaffeevollautomaten veröffentlicht wurden. Greifen Sie auf die Erfahrungsberichte anderer Kunden zurück. Sie können Sie sich ein ausführliches Bild machen, bevor sie ein Modell erwerben. Damit verringern Sie die Gefahr eines Fehlkaufes, der bei allen anderen Einkaufsarten droht.
  • Alle deutschen Onlineshops, die Kaffeevollautomaten offerieren, müssen zudem das gesetzliche Rückgaberecht anbieten. Sie haben vierzehn Tage Zeit, um das Gerät zurückzusenden, falls es Ihnen – wider Erwarten – doch nicht gefallen sollte. So sind Sie auch an diesem Punkt auf der sicheren Seite.
  • Letztendlich müssen Sie weder einen überfüllten Elektrofachmarkt noch die örtliche Filialen Ihrer Supermarktkette aufsuchen. Stattdessen können Sie sich ihr Wunschgerät ganz einfach liefern lassen. So ersparen Sie sich elendige Ausflüge und den unschönen Transport, der viel Kraft kosten kann.
  • Der Einkauf im Internet bietet einen weiteren großen Vorteil: Hier können Sie Geld sparen, weil die Onlineshops derartige Geräte deutlich günstiger anbieten können als der Einzelhandel. Es entfallen schließlich zahlreiche Lieferwege, die im herkömmlichen Einzelhandel anfallen.

Aufgrund der kurzen Lieferwege können die Onlineshops die Kaffeevollautomaten günstiger verkaufen. Mit einem zusätzlichen Preisvergleich können Sie zudem eruieren, welcher Shop das Gerät am günstigste anbietet. So können Sie hoffentlich genau den Kaffeevollautomaten erwerben, der Ihren Bedürfnissen entspricht.

Alle Alternativen zum Vollautomaten

Bis der praktische Kaffeevollautomat in den heimischen vier Wänden steht, bleiben Ihnen einige andere Möglichkeiten, um den Kaffee zu brühen. Eine Warnung vorweg: Die geschmackliche Qualität, die mit einem guten Kaffeevollautomaten möglich ist, werden Sie mit vielen Möglichkeiten, die wir an dieser Stelle präsentieren, leider nicht erhalten.

Damit auch dieser Kaffee schmeckt, sollten Sie nicht zu knausrig sein. Kaufen Sie den etwas teuren Arabica Kaffee aus ganzen Bohnen, machen Sie sich die Mühe, die Bohnen vor jedem Brühvorgang zu zermahlen. Sie werden den Unterschied zum günstigeren Rubusta Kaffee und zu vorab gemahlenen Produkten herausschmecken!

Cremiger Kaffee mit Kokos- und Schokoladen-Geschmack.Filterkaffee

Die einfachste Methode, einen Kaffee zu brühen, ist zugleich die bekannteste. Diese klassische Zubereitungsart geht auf die bereits erwähnte Erfinderin Melitta Bentz zurück. Die Dame verabscheute den Kaffeesatz, daher experimentierte sie. Letztendlich erdachte die Erfinderin bereits 1908 eine Filtermethode, die bis heute verbreitet ist.

Nötig ist lediglich eine Kanne, ein Filter, das dazu passende Filterpapier, Kaffee und etwas kochendes Wasser. Der Filter wird mit dem Papier bedeckt. Beachten Sie, dass Sie das Filterpapier am gefalzten Ende falten sollte. Wenn das geschehen ist, sollten Sie den Kaffee hinzufügen. Als Faustregel gilt: Pro Kanne sollten etwa drei Esslöffel Kaffee hinzugegeben werden. Danach müssen Sie den Kaffee nur noch mit dem kochenden Wasser übergießen. Wenige Minuten später steht das Getränk zur Einnahme bereit.

Die Methode mit dem Kaffeefilter ist sicherlich am einfachsten. Letztendlich ist noch nicht einmal ein Wasserkocher notwendig. Notfalls lässt sich der Aufguss auch in einem Topf zubereiten. Wer keine Kaffeemühle besitzt, kann auch den vorab gemahlen Kaffee nutzen. Daher eignet sich die Methode vor allem für die Menschen, die nur wenig Geld investieren möchten.

Die aromatischen Getränke, die mit einem guten Vollautomaten entstehen, lassen sich mit dieser besonders günstigen Zubereitungstechnik allerdings nicht herstellen. Wer Espresso oder andere Kaffeespezialitäten genießen möchte, wird mit dem Filter nicht glücklich werden.

Herkömmliche Kaffeemaschinen

Dies gilt auch für eine andere Methode, die die Fortentwicklung dieser klassischen Brühtechnik darstellt. Eine typische Kaffeemaschine nutzt ebenfalls die Technik mit dem Filter, allerdings wurden einige Arbeitsschritte automatisiert. So muss das Wasser nicht mehr von Hand erhitzt werden. Der Vorgang des Erhitzens wird stattdessen durch eine Heizspirale durchgeführt, die sich in der Maschine befindet. So muss der Nutzer lediglich Wasser, den Filter und den Kaffee hinzugeben.

Die restliche Prozedur erledigt die Maschine automatisch. Manchmal wird das entstehende Produkt sogar dauerhaft gewärmt. Modernere Kaffeemaschinen sind mit einer praktischen Heizplatte ausgestattet, die den Kaffee warm hält. Die günstigen Kaffeemaschinen sind eine Alternative. Doch auch mit dieser Methodik entsteht lediglich Kaffee. Wer andere koffeinhaltige Getränke wie Espresso bevorzugt, wird mit der Kaffeemaschine sicherlich nicht glücklich werden. Die Limitierung auf klassischen Kaffee dürfte einer der größten Mankos dieser Zubereitungstechnik sein.

Aluminiumkanne

Für Espresso eignet sich stattdessen ein Kaffeevollautomat oder die klassische Aluminiumkanne, die auf dem Herd genutzt wird. Diese Kanne ist in zwei Hälften aufgeteilt. In der unteren Hälfte befindet sich das Wasser, das auf der Herdplatte erhitzt wird. In der oberen Hälfte befindet sich der Kaffee. Beim Erhitzen wird das Wasser zunächst durch den Kaffee und dann durch ein Sieb gedrückt. Es landet in der oberen Hälfte der Kanne.

Verwenden Sie am besten Espressopulver, so erzielen Sie die aromatischsten Ergebnisse. Zwar können Sie mit dieser klassischen Methode ansprechenden Espresso herstellen, allerdings eignet sich die Kanne kaum, um herkömmlichen Kaffee zu brühen. Das Getränk müsste dann mit Wasser aufgefüllt werden, was den Geschmack verfälscht. Für Genießer, die verschiedene Spezialitäten aus Kaffee zaubern möchten, eignet sich das Gerät daher nur bedingt.

Leckeres Kult-Getränk: Der Chai Espresso.French-Press

In den vergangenen Jahren hat sich eine weitere Art der Zubereitung durchgesetzt. Dabei wird der Kaffee in einer zylindrischen Kanne aus Glas zubereitet, die nur wenige Euros kostet. Die Kanne wird oftmals als French-Press bezeichnet, was auf die französische Herkunft dieser Brühmethode verweisen soll. Im Deckel der French-Press befindet sich ein Sieb. Wenn das kochende Wasser hinzugegeben ist, sollte der Kaffee ziehen. Nach etwa drei Minuten wird der Deckel nach unten gedrückt. Durch das feinmaschige Sieb, das sich im Deckel befindet, soll der eigentliche Kaffee vom Kaffeesatz separiert werden.

Der größte Nachteil der Zubereitungsmethodik mit der French-Press ist die Tatsache, dass die Trennung vom Kaffeesatz nicht immer gelingt. Grundsätzlich bleibt etwas Kaffeesatz zurück. Er findet sich dann in den Tassen wieder. Unschöne Geschmackserlebnisse können entstehen. Die Partikel aus Kaffee verfälschen den Geschmack, obwohl noch immer bessere Ergebnisse möglich sind als mit der Filtermethode. Genießer sollten jedoch andere Möglichkeiten finden, um wirklich aromatische Getränke zu brühen.

Kapsel- und Padmaschinen

In den letzten Jahren waren andere Kaffeegeräte äußerst erfolgreich. Mit Kapsel- und Padmaschinen sind zwei Geräte hinzugekommen, die aromatische Kaffeegetränke versprechen. Das gewünschte Getränk soll in Sekunden zubereitet sein. Dafür muss lediglich die Kapsel oder das Pad in die Maschine gegeben werden. Die restliche Prozedur ist größtenteils automatisiert. Die günstigen Geräte werden oftmals als Alternative zu den Vollautomaten beworben.

Tatsächlich gelingt die Zubereitung von verschiedene Getränken. Allerdings entstehen hohe Folgekosten. Die Kapsel und Pads sind teuer. Sie müssen außerdem entsorgt werden. So entsteht eine Menge Plastikmüll, der bei anderen Zubereitungsmethoden nicht anfällt. Außerdem hat der Benutzer keine Möglichkeit, die Getränke zu variieren, indem zum Beispiel die Menge des genutzten Kaffees reduziert wird. Echte Genießer und angehende Baristas werden mit derartigen Geräten daher wahrscheinlich nicht glücklich werden.

Espressomaschine

Diese können sich stattdessen an einer echten Espressomaschine versuchen. Es handelt sich um den faktischen Vorgänger des Vollautomaten, der bis heute in vielen Cafés genutzt wird. Das Prinzip erinnert nicht zufällig an den Kaffeevollautomaten, der aus derartigen Geräten hervorging.

Hier wird ebenfalls Wasser auf etwa 90 Grad erhitzt, bevor es – mittels Zentrifugalkraft – in das gemahlene Pulver gedrückt wird. Die dadurch entstehende Getränke können durchaus überzeugen. Allerdings benötigen die professionellen Maschinen, die nicht für den Heimgebrauch konzipiert wurden, viel Erfahrung. Ansonsten kann kein leckeres Getränk entstehen.

Fazit

Letztendlich bleiben die geschilderten Methoden der Kaffeezubereitung hinter den Möglichkeiten eines Kaffeevollautomaten zurück. Diese Geräte können nicht nur Kaffee und Espresso, sondern oftmals auch weitere Kaffeespezialitäten produzieren, die mit einem Knopfdruck aus dem Gerät kommen.

Der Benutzer kann den Kaffee und die anderen Getränke dabei an den eigenen Geschmack anpassen. Mit guten Kaffeebohnen entstehen aromatische Getränke, die mit anderen Methoden des Brühens nicht geschaffen werden können. Wir können daher nur empfehlen, über die Anschaffung eines Kaffeevollautomaten nachzudenken.

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