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Kaffeebereiter Test

kaffee-frauKaffee ist nicht nur das beliebteste Getränk der Deutschen, er ist auch noch sehr gesund: Studien haben ergeben, dass ein bis fünf Tassen täglich das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich mindern können.

Bei der Zubereitung haben Kaffeefans die Qual der Wahl: Neben klassischen Kaffeemaschinen, Pad- und Kapselmaschinen erfreuen sich auch Kaffeebereiter wie die French Press und der Espressokocher großer Beliebtheit.

Wir haben einen großen Kaffeebereiter Produkttest durchgeführt, wobei zehn Modelle durch ihre hohe Qualität und eine einfache Handhabung besonders überzeugen konnten.

Kaffeebereiter Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 25.4.2018

 Le Creuset Kaffeebereiter 91028200810000 beigeHomdox Kaffeebereiter Pressfilterkanne poliertHomdox Kaffeebereiter Kaffeekanne French Press SystemTeamyy 1 Liter Press Kaffeekanne Kaffeebereiter DoppelwandBodum chambord Kaffeebereiter für 8 TassenEcooe French Press 600ml Kaffeebereiter BorosilikatglasbonVIVO® GAZETARO I Design-Kaffeebereiter und French PressBialetti 3130 French Press Kaffeebereiter 1 LiterEmsa 1235089700 Kaffeebereiter 8 Tassen 1 LiterAxentia Kaffee- und Teezubereiter Edelstahl 1 Liter

Le Creuset
Kaffeebereiter 91028200810000 beige

Homdox
Kaffeebereiter Pressfilterkanne poliert

Homdox
Kaffeebereiter Kaffeekanne French Press System

Teamyy
1 Liter Press Kaffeekanne Kaffeebereiter Doppelwand

Bodum
chambord Kaffeebereiter für 8 Tassen

Ecooe
French Press 600ml Kaffeebereiter Borosilikatglas

bonVIVO®
GAZETARO I Design-Kaffeebereiter und French Press

Bialetti
3130 French Press Kaffeebereiter 1 Liter

Emsa
1235089700 Kaffeebereiter 8 Tassen 1 Liter

Axentia
Kaffee- und Teezubereiter Edelstahl 1 Liter

 Bewertung 1,0 1,2 1,3 1,4 1,5 1,7 1,8 1,9 2,1 2,4
Fassungsvermögen0,75 Liter1 Liter1 Liter1 Liter1 Liter0,6 Liter1 Liter1 Liter1 Liter1 Liter
Material BehälterFeinsteinzeugEdelstahlEdelstahlEdelstahlBorosilikatglasThermo-GlasBorosilikatglasGlasGlasBorosilikatglas
Material GehäuseFeinsteinzeugEdelstahlEdelstahlEdelstahlEdelstahlEdelstahlEdelstahlEdelstahlKunststoffEdelstahl
Sieb zerlegbarjajajajajajajajaneinja
Abmessungen26,2 x 17,8 x 14 cm21 x 9,8 x 9,8 cm24,4 x 16 x 11,6 cm10 x 12 x 19 cm27,2 x 23,9 x 17 cm14 x 10,1 x 17,5 cm24,2 x 15 x 14,4 cm15,2 x 10,2 x 21,6 cm15 x 12 x 21,5 cmca. 25 x 15 x 11,5 cm
Gewicht1100 g980 g995 g1,1 Kg658 g549 g821 g590 g479 Gramm522 g
Gewicht inkl. Verpackung1,3 Kg1,2 Kg1,2 Kg1,4 Kg1,2 kg658 g1,1 kg980 gca. 1 kg890 g
Farbebeigesilbersilbersilbersilber-schwazsilber-schwarzkupfersilber-schwarzschwarzsilber
Vorteile
  • hochwertig und widerstandfähig
  • lange Lebensdauer
  • ein Blickfang auf jeder Kaffeetafel
  • nur aus Keramik und Edelstahl
  • für Stövchen geeignet
  • simple Reinigung
  • edle Optik
  • schlag- und bruchfest
  • Hält 3 Stunden heiß
  • Hält 6 Stunden kalt
  • überzeugende Qualität
  • einfache Zubereitung
  • Leicht zu reinigen
  • Klassisches Design
  • sehr haltbar
  • hält lange heiß und kalt
  • sehr gut verarbeitet
  • einfache Handhabung
  • solide Bauwweise
  • lange Lebensdauer
  • vielseitig verwendbar
  • klassische Bauweise
  • Gestell und Deckel verchromt
  • spülmaschinen geeignet
  • gutes Handling
  • Doppelfiltersystem
  • wenig Satz in der Tasse
  • mit zwei Ersatzfiltern
  • unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten
  • >
  • stilvolles Design
  • gute Verarbeitung
  • mit Ersatzfilter
  • mit Messlöffel
  • hohe Qualität
  • solide Ausführung
  • kinderleichte Bedienung
  • schicke Gestaltung
  • günstiger Preis
  • schlichtes Design
  • liegt gut in der Hand
  • sehr günstiger Preis
  • ansprechende Gestaltung
  • angenehme Handhabung
Nachteile
  • keine
  • Politur kratzeranfällig
  • Filter schabt manchmal etwas
  • ohne Mengenskala
  • Griff und Deckelknopf aus Kunststoff
  • etwas Satz bleibt in der Tasse
  • Deckel etwas wackelig
  • kleine Mängel in der Verarbeitung
  • Glaskörper etwas schwierig zu entnehmen
  • mühsame Reinigung
  • etwas schwer zu zerlegen
  • Stempel drückt nicht sehr tief
  • Abstriche bei der Verarbeitung
  • Gehäuse etwas wackelig
  • Filter stellt sich manchmal schräg
  • klappriges Gestell
  • Schrauben lösen sich schnell
  • Abstriche in der Qualität
Nachhaltigkeit
Crema-Eigenschaften
Preis- / Leistung
Produktbericht
ProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
Preis
54,95 Euro - nicht verfügbar - - nicht verfügbar - - nicht verfügbar - 30,39 Euro 16,99 Euro 29,90 Euro 23,50 Euro 18,99 Euro 10,59 Euro
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Was ist ein Kaffeebereiter?

05-8-Bodum-chambord-Kaffeebereiter-fuer-8-TassenEin Kaffeebereiter ist ein kompaktes Küchengerät, mit dessen Hilfe Sie kleine Mengen Kaffee zubereiten können. Bei den meisten Modellen handelt es sich um Herdkannen, die also auf dem Herd erhitzt werden müssen. Es gibt inzwischen jedoch auch eine große Auswahl an netzbetriebenen Kaffeebereitern, die ganz ohne Herdplatte auskommen. Bei der French Press benötigen Sie hingegen lediglich heißes Wasser, um sich jederzeit und innerhalb weniger Minuten einen leckeren Kaffee zuzubereiten.

Wie funktioniert ein Kaffeebereiter?

Die Funktionsweise eines Kaffeebereiters ist abhängig von der Geräteart. So erfolgt die Kaffeezubereitung bei der French Press – auch Stempelkanne genannt – mit der „Full Immersion Method“, zu Deutsch: Immersionsverfahren. Zunächst wird das grob gemahlene Kaffeepulver in den dafür vorgesehenen Behälter gegeben und anschließend mit heißem (nicht kochendem!) Wasser übergossen. Nun rühren Sie den Kaffee um und lassen etwas Zeit verstreichen, damit sich das Kaffeepulver am Behälterboden absetzen kann. Zum Schluss den Kaffee abdecken und drei bis sechs Minuten ziehen lassen – je nachdem, wie stark Sie Ihren Kaffee trinken möchten. Bevor Sie den Kaffee in eine Tasse gießen können, muss der Kaffeesatz vom Kaffee getrennt werden. Dies geschieht, indem Sie das im Kaffeebereiter befindliche Sieb herunterdrücken. Da sehr feine Pulverbestandteile nicht im Sieb hängenbleiben, zeichnet sich mit der French Press gekochter Kaffee durch ein sehr intensives Aroma aus.

Wenn Sie Kaffee mit einem Espressokocher zubereiten möchten, benötigen Sie eine Herdplatte – es sei denn, es handelt sich um ein Gerät mit Netzstecker. Befüllen Sie den Kocher zunächst mit Wasser. Dieses muss nicht heiß sein, jedoch beschleunigt heißes Wasser den eigentlichen Brühvorgang. Anschließend geben Sie die erforderliche Menge Kaffeepulver in das dafür vorgesehene Sieb. Nun Ober- und Unterteil des Espressokochers sorgfältig miteinander verschrauben und das Gerät bei höchster Stufe auf die Herdplatte stellen. Sobald ein leises Blubbern zu hören ist, ist der Brühvorgang beendet. Dennoch sollten Sie mit dem Eingießen warten, bis keine Flüssigkeit mehr aus dem Steigrohr läuft.

Die Bedienung einer AeroPress ähnelt in vielerlei Hinsicht der einer French Press. Nachdem das Gerät zusammengesetzt und mit einem Filter versehen wurde, geben Sie das Kaffeepulver in den oberen Behälter. Nun das Pulver zu drei Vierteln mit etwa 80 Grad heißem Wasser aufgießen und die Mischung sorgfältig umrühren.

Sobald das Pulver gleichmäßig verteilt ist, das restliche Wasser nachfüllen und den Kaffee etwa eine Minute lang ziehen lassen. Anschließend die AeroPress verschließen, auf einen Kaffeebecher setzen und den Zylinder nach unten drücken. Der Kaffee läuft auf diese Weise direkt in den Becher und sollte unmittelbar getrunken werden.

Vorteile und Anwendungsbereiche

07-4-bonVIVO-GAZETARO-I-Design-Kaffeebereiter-und-French-PressEin Kaffeebereiter bietet Ihnen gegenüber einer konventionellen Kaffeemaschine zahlreiche Vorteile. So ist das Gerät ausgesprochen leicht und kompakt, weshalb es selbst in sehr kleinen Küchen problemlos untergebracht werden kann. Auch für Singles ist der Kaffeebereiter eine sinnvolle Anschaffung, dient er doch dazu, im Handumdrehen leckeren Kaffee zu zaubern – selbst in kleinen Mengen. Die Zubereitung ist zudem sehr einfach: Wer ein oder zweimal einen Kaffeebereiter benutzt hat, benötigt nur wenige Handgriffe, um den Brühvorgang zu starten.

Das Ergebnis ist ein aromatischer Kaffee, der durch seinen unverfälschten, ursprünglichen Geschmack begeistert. Nicht zuletzt sind Kaffeebereiter im Gegensatz zu klassischen Kaffeemaschinen und Kaffeevollautomaten sehr günstig. French Press und Espressokocher kommen zudem ganz ohne Filter aus, sodass Sie bei ihrer Verwendung zugleich einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Auch all jene, die gerne campen oder zelten, profitieren von einem Kaffeebereiter, denn dank seiner Hilfe müssen Sie selbst in freier Natur nicht auf Ihren geliebten Kaffee verzichten.

Welche Arten von Kaffeebereitern gibt es?

Die French Press

02-2-Homdox-Kaffeebereiter-Pressfilterkanne-poliertDie French Press, auch unter dem Namen Stempelkanne oder Cafetière bekannt, ist mit einem Filtersieb ausgestattet, welches heruntergedrückt wird, um den Kaffee vom Kaffeesatz zu trennen. Filtertüten werden nicht benötigt, sodass es sich bei der French Press um einen sehr umweltfreundlichen Kaffeebereiter handelt. Experten empfehlen, für die Kaffeezubereitung mit der French Press möglichst frische, grob gemahlene Kaffeebohnen zu verwenden. Fertig gemahlener Kaffee ist in der Regel so fein, dass das Pulver während der Zubereitung nicht vollständig herausgefiltert werden kann.

Im Handel sind French Presses in verschiedensten Ausführungen erhältlich. Das klassische Modell besteht aus Glas und Edelstahl – inzwischen gibt es jedoch auch French Presses, die vollständig aus Edelstahl oder Steinzeug gefertigt wurden. Der Griff besteht im Idealfall aus thermoisoliertem Edelstahl oder hitzebeständigem Kunststoff. Die praktischen Kaffeebereiter erlangten erstmals Mitte der 1970er Jahre einen hohen Popularitätsgrad, als der dänische Hersteller Bodum die erste French Press auf den Markt brachte.

Der Espressokocher

01-1-cloer-5928-espresso-kocher-365-watt-3-6-tassenEspressokocher sind rein optisch der Stempelkanne nicht ganz unähnlich. Während die French Press direkt mit heißem Wasser befüllt wird, muss der Espressokocher zur Kaffeezubereitung jedoch auf den Herd gestellt werden. Alternativ können Sie auch zu einem Modell greifen, das über ein Netzteil verfügt. Allerdings ist der Name des Kaffeebereiters irreführend: Der Kaffee, der mithilfe des Espressokochers gewonnen wird, ist zwar recht stark – allerdings handelt es sich nicht um einen klassischen Espresso, wie Kaffeefans ihn im italienischen Café genießen können. Dennoch überzeugt das Getränk durch einen sehr aromatischen, intensiven Geschmack, der den von Filterkaffee um Längen überragt. Außerdem dient der Kaffee aus dem Espressokocher als sehr gute Grundlage für Milchmischgetränke wie zum Beispiel Cappuccino oder Latte Macchiato.

Der Espressokocher eignet sich hervorragend für den Singlehaushalt, denn es ist möglich, auch nur eine einzige oder zwei Tassen Kaffee zu kochen. Da keine Filtertüten, Kapseln oder Pads benötigt werden, ist diese Form des Kaffeebereiters ebenso umweltschonend wie die Stempelkanne.

Während für die French Press ein grober Mahlgrad empfohlen wird, sollten Kaffeebohnen, die in den Espressokocher gegeben werden, mittelfein gemahlen werden. Das Kaffeepulver kommt für einen Zeitraum von etwa fünf Minuten mit dem Wasser in Berührung – wäre der Mahlgrad zu fein, könnte der fertige Kaffee bitter schmecken.

Die Aeropress

Die AeroPress funktioniert ähnlich wie die French Press, nämlich nach der sogenannten Full-Immersion-Methode. Dabei wird das Kaffeepulver nicht mit heißem Wasser übergossen, sondern es bleibt über mehrere Minuten mit dem Wasser in Kontakt. Erst dann wird das Pulver mithilfe eines Papierfilters herausgefiltert. Das Ergebnis ist ein sehr vollmundiger, aromatischer Kaffee.

So haben wir die Kaffeebereiter getestet

Um Ihnen ein möglichst umfassendes Bild liefern zu können und Ihnen so die Kaufentscheidung zu erleichtern, haben wir bei unserem großen Kaffeebereiter Test verschiedenste Kriterien in die Bewertung mit einbezogen. Worauf wir besonders großen Wert gelegt haben, erfahren Sie hier.

Verarbeitung und Optik

08-2-Bialetti-3130-French-Press-Kaffeebereiter-1-LiterDamit die Kaffeezubereitung mit dem Kaffeebereiter auch Freude bereitet und das Gerät in der Küche einen guten Eindruck macht, muss die Verarbeitung stimmen. Insbesondere die Materialbeschaffenheit haben wir daher genau unter die Lupe genommen, um festzustellen, ob die Oberflächen robust und zugleich möglichst pflegeleicht sind. Des Weiteren haben wir überprüft, ob das Sieb gut abschließt, damit während des Brühvorgangs nichts daneben geht. Verarbeitung und Material entscheiden nicht zuletzt auch darüber, wie lange der Kaffee heiß bleibt.

In Bezug auf das Design überlassen die Hersteller nichts dem Zufall. Viele Menschen betrachten den Kaffeebereiter schließlich als dekoratives Objekt für die Küche, das nicht im Schrank versteckt, sondern auf der Arbeitsplatte oder im Regal präsentiert wird. Daher haben wir auch das Design mit in die Bewertung einbezogen.

Benutzerfreundlichkeit

mengenskalaDie Benutzerfreundlichkeit spielte eine besonders große Rolle bei unserem Kaffeebereiter Produkttest. Denn nur dann, wenn sich das Gerät leicht handhaben lässt, kommt es im Alltag auch tatsächlich zum Einsatz. So ist es wichtig, dass sich die Einzelteile des Kaffeebereiters mühelos zusammensetzen lassen. Besonders praktisch sind zudem Geräte, die mit einer Mengenskala  versehen sind, denn hier wird kein zusätzlicher Messbecher benötigt.

Wir haben des Weiteren überprüft, ob der Kaffeebereiter beim Ausgießen tropft und ob der Behälter auch als Thermoskanne verwendet werden kann, was bei immer mehr Modellen der Fall ist. Einige Hersteller bieten sogar Kaffeebereiter an, deren Behälter spülmaschinenfest sind und bei Bedarf sogar in die Mikrowelle gegeben werden können.

Worauf muss ich beim Kauf eines Kaffeebereiters achten?

Größe/Menge

Wenn Sie sich für den Kauf eines Kaffeebereiters entschieden haben, sollten Sie zunächst überlegen, wie viele Tassen Sie regelmäßig mit dem Gerät zubereiten möchten. So haben Stempelkannen meist ein Volumen von einem Liter, was circa acht kleinen Tassen entspricht. Auf die Herstellerangaben können Sie sich jedoch nur bedingt verlassen, denn der Begriff „Tasse“ ist nicht standardisiert. So beziehen sich die Angaben oftmals auf sehr kleine Espressotassen mit einem Volumen von 60 bis 70 Millilitern, während eine klassische Kaffeetasse ein Volumen von circa 250 Millilitern aufweist.

Das Material

02-3-Homdox-Kaffeebereiter-Pressfilterkanne-poliertKaffeebereiter können aus verschiedensten Materialien hergestellt werden. Besonders weit verbreitet sind Geräte aus Aluminium, denn dieses Material ist ausgesprochen leicht, aber dennoch stabil. Außerdem ist Aluminium sehr günstig. Leider sind Espressokocher aus Aluminium nicht auf jedem Herd nutzbar, wohingegen dies natürlich bei einer klassischen French Press keine Rolle spielt, da diese direkt mit heißem Wasser befüllt wird. Aluminium kann jedoch auch einen  metallischen Geschmack hinterlassen. Zudem ist das Material optisch nicht so ansprechend wie Edelstahl. Kaffeebereiter aus Edelstahl sind zwar etwas teurer, aber dafür auch pflegeleicht und geschmacksneutral. Der einzige Nachteil ist, dass der Kaffee in einer Edelstahlkanne nicht so lange heiß bleibt wie in einem Modell aus Aluminium.

Stempelkannen bestehen klassischerweise aus hitzebeständigem und bruchsicherem Glas, beispielsweise aus Borosilikatglas. Der Griff dieser Kaffeebereiter-Variante wird in der Regel aus Kunststoff gefertigt oder besitzt zumindest eine Kunststoffummantelung, damit er nicht heiß wird. Auch Stempelkannen aus Edelstahl und Steinzeug sind im Handel erhältlich. Beide Materialien sind wenig pflegebedürftig und zudem langlebig.

Betriebsart

Bei der Wahl eines Kaffeebereiters kommt es unter anderem darauf an, welche Betriebsart Sie bevorzugen. Espressokocher werden in der Regel auf einem Herd erhitzt – es sei denn, es handelt sich um ein Modell mit Netzkabel. Vor allem dann, wenn Sie einen Induktionsherd besitzen, sollten Sie vorab sicherstellen, dass der Kaffeebereiter auch für diese Herdart geeignet ist.

Eine Stempelkanne funktioniert ebenso wie die AeroPress ohne Strom und ohne Herd, denn diese Kaffeebereiter werden direkt mit heißem Wasser befüllt. Sie müssen also über die Möglichkeit verfügen, Wasser zu erhitzen, beispielsweise mithilfe eines Wasserkochers oder – beim Campen und auf Wanderausflügen – über dem Lagerfeuer.

Kurzinformationen zu führenden Herstellern

  • Bodum
  • Bialetti
  • WMF
  • Cilio
  • Emsa
  • Le Creuset
  • Stelton
Die dänische Firma Bodum wurde 1944 in Kopenhagen gegründet. Es handelt sich um ein Familienunternehmen, das seinen Hauptsitz heute in der Schweiz hat. Bodum bietet vor allem Küchengeräte und praktische Küchenutensilien an, wobei stets besonderer Wert auf ein Höchstmaß an Qualität und Funktionalität gelegt wird. Außerdem überzeugen die Produkte durch ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Bodum ist weltweit mit rund 50 Shops vertreten.
Im Jahr 1933 erfand der Italiener Alfonso Bialetti einen Espressokocher namens „Moka Espress“. Nach dem zweiten Weltkrieg übernahm sein Sohn das Familienunternehmen, das schon bald international sehr erfolgreich war. Heute sind Bialetti Kaffeebereiter in fast jedem italienischen Haushalt zu finden.
Die Abkürzung WMF steht für Württembergische Metallwarenfabrik. Das Unternehmen wurde 1853 in Geislingen an der Steige gegründet, wo sich auch heute noch der Hauptsitz befindet. Zunächst machte sich WMF durch die Herstellung von hochwertigem Geschirr und Besteck einen Namen; später kamen die Entwicklung und Produktion von diversen anderen Haushaltswaren hinzu. WMF ist weltweit mit 40 Standorten vertreten – allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es rund 200 Filialen. Zum Sortiment gehören inzwischen auch Kaffeemaschinen und Kaffeebereiter.
Cilio ist ein noch relativ junges Unternehmen, das 1993 in Solingen gegründet wurde. Dank der hochwertigen Verarbeitung der Produkte und ihres ansprechenden, modernen Designs konnte sich die Marke schnell am Markt etablieren. Auch die faire Preisgestaltung sorgte für einen hohen Popularitäts- und Beliebtheitsgrad der Cilio Kaffeebereiter.
Emsa ist ein international bekannter Hersteller von Haushaltswaren, der bereits im Jahr 1949 gegründet wurde. Das vielseitige Produktportfolio beinhaltet unter anderem Küchenhelfer, Isolierkannen, Tabletts, Frischhaltedosen und Kaffeebereiter, aber auch Gartenartikel. Emsa wurde 2016 vom französischen Konzern SEB übernommen. Die Produkte werden in über 80 Ländern vertrieben.
Das französische Unternehmen Le Creuset existiert bereits seit über 90 Jahren. Die deutsche Tochtergesellschaft mit Sitz in Kirchheim unter Teck (Baden-Württemberg) wurde 1994 gegründet. Im Laufe der Jahrzehnte konnte sich das Unternehmen zum weltweiten Marktführer für Kochgeschirr und Küchenhelfer aus emailliertem Gusseisen entwickeln. In Deutschland ist Le Creuset mit sieben Markenshops und sechs Outletstores vertreten.
Stelton, ein dänisches Unternehmen mit Sitz in Kopenhagen, bietet bereits seit 1960 Geschirr und diverse Haushaltsgegenstände an. Die Produkte zeichnen sich vor allem durch ein ansprechendes und zugleich sehr funktionales Design aus. Viele von Stelton entwickelte Küchenhelfer werden international in Museen präsentiert, unter anderem im Museum of Modern Art in New York und im Victoria and Albert Museum in London.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Kaffeebereiter am besten?

Im stationären Handel einen Kaffeebereiter zu finden, der den eigenen Vorstellungen entspricht, ist gar nicht so einfach. Das Angebot in Kaufhäusern fällt eher klein aus und meist sind hier auch nur wenige Marken vertreten. Wer auf der Suche nach einer Stempelkanne oder einem Espressokocher ist, sollte sich daher im Internet umsehen. Hier profitiert der Kunde von einem umfangreichen Angebot sowie von vielen weiteren Vorteilen.

Shopping leicht gemacht

laptopAll jene, die schon einmal im Internet eingekauft haben, wissen: Onlineshopping spart Zeit, Geld und schont die Nerven. Die mühsame und zeitaufwendige Suche nach einem Parkplatz entfällt hier ebenso wie teure Gebühren für Parkhäuser. Da Internetshops ihre Ware meist zu günstigeren Preisen anbieten können als Händler vor Ort, schonen Sie zudem Ihren Geldbeutel. Auch Drängeleien in überfüllten Läden und langes Warten an der Kasse gehören dank des Internets endlich der Vergangenheit an. Zudem sind Sie völlig unabhängig von Ladenöffnungszeiten. Ob spät am Abend, nachts oder an den Wochenenden: Sie kaufen Ihren Kaffeebereiter genau dann, wenn Sie es möchten.

Fehlkäufe vermeiden

Dank der vielfältigen Möglichkeiten des World Wide Web war es nie so einfach, Fehlkäufe zu vermeiden. Vergleichen Sie in Ruhe die verschiedenen Angebote, lesen Sie die Produktbeschreibungen der Händler und nutzen Sie unseren großen Produkttest, um einen Kaffeebereiter zu finden, der perfekt zu Ihren Wünschen und Bedürfnissen passt. Ebenfalls sehr nützlich sind die Bewertungen anderer Kunden. Hier erfahren Sie, wo die Vor- und Nachteile eines bestimmten Kaffeebereiters liegen und was Sie bei der Benutzung beachten sollten.

Die Rechte des Käufers beim Onlineshopping

Wenn Sie trotz sorgfältiger Auswahl einen Kaffeebereiter bestellt haben, der Ihnen nicht gefällt, können Sie diesen innerhalb von zwei Wochen an den Händler retournieren. Bei Onlinebestellungen hat der Käufer ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen, sodass Sie stets auf der sicheren Seite sind. Wir empfehlen Ihnen jedoch, sich vorab zu informieren, wer die Kosten der Rücksendung zu tragen hat. Wenn Sie einen falschen oder fehlerhaften Artikel erhalten haben, ist der Verkäufer in der Pflicht. Sofern Sie den Kaffeebereiter lediglich aufgrund von Nichtgefallen zurückschicken möchten, kann es jedoch sein, dass Sie selbst für das dabei anfallende Porto aufkommen müssen.

Gutscheine und Rabattaktionen nutzen

Im Internet haben Sie jede Menge Möglichkeiten, Geld zu sparen – selbst dann, wenn Sie bereits einen günstigen Kaffeebereiter gefunden haben. So profitieren Sie in vielen Onlineshops von attraktiven Neukundenrabatten oder einer**versandkostenfreien Erstbestellung**. Es lohnt sich zudem, Gutscheinportale zu nutzen: Hier erhalten Sie aktuelle Gutscheincodes, die Sie einfach nur während des Bestellvorgangs in das dafür vorgesehene Feld eingeben müssen.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Kaffeebereiters

Die erste Stempelkanne wurde vermutlich in der Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden, und zwar in Frankreich. Das erste Patent wurde jedoch erst 1929 in Italien angemeldet. Größere Popularität erlangte die Stempelkanne hingegen erst in den 1970er Jahren, als der dänische Hersteller Bodum den Kaffeebereiter „Bistro“ auf den Markt brachte. Das praktische Gerät überzeugt nicht nur durch seinen praktischen Nutzen, sondern auch durch ein innovatives Design, welches Bodum mehrere Designpreise einbrachte.

1974 wurde die French Press zudem zum umweltfreundlichsten Kaffeebereiter gewählt. Noch heute zählen French Presses von Bodum europaweit zu den beliebtesten Kaffeebereitern.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Kaffeebereiter

150 Liter: So viel Kaffee trinkt der Deutsche durchschnittlich pro Jahr – also etwa zwei Tassen (500 ml) pro Tag.

Neueste Studien zeigen, dass Kaffee gesünder ist als jahrzehntelang angenommen: Männer, die vier bis fünf Tassen Kaffee täglich trinken, können ihr Sterberisiko um zwölf Prozent senken. Bei Frauen sind es sogar satte 16 Prozent. Darüber hinaus schützt Kaffee vor Parkinson und Alzheimer.

Geringeres Diabetesrisiko: Kaffee kann das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, erheblich reduzieren. Wissenschaftliche Studien ergaben: 600 Milliliter Kaffee pro Tag senken das Diabetesrisiko um mehr als 20 Prozent.

FAQ zum Thema Kaffeebereiter

Kann ich eine French Press auch zur Zubereitung von Tee benutzen?

Ja, das ist problemlos möglich. Geben Sie die losen Teeblätter einfach in das Sieb, das eigentlich für das Kaffeepulver vorgesehen ist. Anschließend die Blätter mit heißem Wasser übergießen und einige Minuten warten, bevor Sie das Sieb herunterdrücken, um die Teeblätter vom Wasser zu trennen.

Was muss ich bei der Reinigung meines Kaffeebereiters beachten?

07-2-bonVIVO-GAZETARO-I-Design-Kaffeebereiter-und-French-PressWie Sie bei der Reinigung Ihres Kaffeebereiters vorgehen, ist vom jeweiligen Gerät abhängig. Am besten richten Sie sich daher nach den Herstellerangaben. Stempelkannen sind in den meisten Fällen spülmaschinenfest – dennoch empfehlen wir Ihnen, den Kaffeebereiter nur hin und wieder in den Geschirrspüler zu geben, um Glaskorrosion zu vermeiden.

Auch ohne Spülmaschine können Sie Ihren Kaffeebereiter schnell und unkompliziert reinigen. Glasbehälter können einfach unter fließendem Wasser von Kaffeeresten befreit werden. Gleiches gilt für Stempelkannen aus Steinzeug oder Edelstahl. Bei Bedarf können Sie auch etwas Spülmittel hinzugeben, doch Vorsicht: Das Sieb sollte ausschließlich mit Wasser abgewaschen werden, da sich Spülmittelreste nur sehr schwer aus den winzigen Zwischenräumen entfernen lassen. Außerdem gilt: Lassen Sie Ihren Kaffeebereiter vollständig trocknen, bevor Sie ihn wieder zusammensetzen und weiterverwenden.

Wenn Sie einen Espressokocher besitzen, empfehlen wir Ihnen, diesen vor der Reinigung ebenfalls in seine Einzelteile zu zerlegen und diese mit etwas klarem Wasser abzuwaschen. Modelle, die nicht elektronisch betrieben werden, sind häufig auch spülmaschinenfest.

Was muss ich beim Kaffeekochen mit dem Kaffeebereiter beachten?

Mit einem Kaffeebereiter leckeren Kaffee zuzubereiten ist keine Zauberei. Es gibt jedoch einige Tipps, mit denen Ihr Kaffee noch aromatischer wird. Wenn Sie eine Stempelkanne verwenden, ist es ratsam, diese vorab mit heißem Wasser auszuspülen, damit der Kaffee nicht so schnell abkühlt. Das Wasser, das über das Kaffeepulver gegossen wird, sollte im Idealfall 94 Grad Celsius betragen. Diese Temperatur können Sie ganz einfach erreichen, indem Sie das Wasser mit dem Wasserkocher zum Kochen bringen und dann zwei Minuten warten.

Beim Aufgießen sollten Sie darauf achten, dass das Kaffeepulver vollständig bedeckt wird. Anschließend das Wasser-Kaffee-Gemisch mit einem Holzlöffel durchrühren. Wichtig: Wenn Ihr Kaffeebereiter über einen Glasbehälter verfügt, rühren Sie den Kaffee keinesfalls mit einem Metalllöffel um, denn dieser könnte zu Kratzern im Glas führen. Lassen Sie den Kaffee circa vier Minuten ziehen, bevor Sie das Sieb herunterdrücken. Dies sollte möglichst langsam geschehen: Beim schnellen Herunterdrücken würden Sie das Kaffeepulver lediglich wieder aufwirbeln.

Auch dann, wenn Sie sich für einen Espressokocher entschieden haben, sollten Sie einige Tipps beherzigen. So empfehlen Experten, das Wasser vorzuheizen, bevor es in die Kanne gegeben wird. Geben Sie hingegen kaltes Wasser in den Kocher und stellen Sie diesen auf die Herdplatte, wird der Kaffee oftmals bitter oder hat einen metallischen Beigeschmack.

Welchen Kaffee soll ich verwenden?

Am besten geben Sie nur frisch gemahlenen Kaffee in Ihren Kaffeebereiter. Sie können die Kaffeebohnen entweder mit einer Kaffeemühle selbst mahlen oder sich Ihr Kaffeepulver in einer Kaffeerösterei kaufen. Für die Zubereitung mit Stempelkanne, Espressokocher und Co. eignet sich eine sogenannte Filterröstung aus ganzen Kaffeebohnen am besten. Alles andere ist Geschmackssache, wir empfehlen Ihnen jedoch, zu einer mittleren Röstung zu greifen, wenn Sie kräftigen Kaffee bevorzugen. All jene, die es etwas milder mögen oder unter einem empfindlichen Magen leiden, treffen mit einer**leichten Röstung** die richtige Wahl.

Wie viel Kaffee soll ich verwenden?

Solis 166 Kaffeemahlwerk ScalaVerwenden Sie pro 250 Milliliter Wasser 15 Gramm Kaffeepulver. Dabei handelt es sich natürlich nur um eine Empfehlung: Wenn Sie Ihren Kaffee stärker mögen, können Sie auch mehr Pulver verwenden. Womöglich müssen Sie in der Anfangszeit ein wenig experimentieren, bevor Sie die perfekte Kaffeemenge ermittelt haben. Vor allem dann, wenn Sie eine French Press verwenden, sollten Sie jedoch bedenken, dass das Pulver nicht nur mit Wasser übergossen wird, sondern diesem direkt ausgesetzt wird. Dadurch schmeckt der fertige Kaffee ohnehin sehr intensiv.

Welcher Mahlgrad ist empfehlenswert?

Für die Kaffeezubereitung in der Stempelkanne sollten Sie nur grob gemahlenen Kaffee verwenden. Denn: Sehr feines Pulver wird von dem Sieb nicht aufgenommen, sodass es sich letztlich am Boden der Kaffeetasse absetzt. Auch fertig gemahlener Kaffee aus dem Supermarktregal eignet sich aus diesem Grund nur bedingt zur Verwendung in der French Press. Am besten legen Sie sich eine Kaffeemühle zu und mahlen die Bohnen unmittelbar vor dem Kaffeekochen. Wie bereits erwähnt sollte der Mahlgrad für die French Press eher grob sein. Wenn Sie einen Espressokocher verwenden möchten, ist ein mittelfeiner Mahlgrad empfehlenswert.

Wie lange sollte der Kaffee im Kaffeebereiter ziehen?

Bei Benutzung eines Espressokochers vernehmen Sie ein leises Blubbern, sobald der Kaffee fertig ist. Wenn Sie eine French Press besitzen, müssen Sie hingegen selbst entscheiden, wie lange Sie den Kaffee im Kaffeebereiter ziehen lassen.

Dabei gilt: Je länger das Wasser mit dem Pulver in Berührung kommt, umso kräftiger ist der fertige Kaffee. Zu lange sollten Sie jedoch nicht warten, bevor Sie das Sieb herunterdrücken, sonst könnte der Kaffee bitter werden. Empfehlenswert ist eine Ziehzeit zwischen drei und sechs Minuten.

Nützliches Zubehör

muehle-3Die Kaffeemühle

Die Kaffeemühle ist die ideale Ergänzung zum Kaffeebereiter. Sie ermöglicht es Ihnen, ganze Kaffeebohnen frisch und im gewünschten Mahlgrad zu mahlen, um das Pulver anschließend direkt zu aromatischem Kaffee zu verarbeiten. Wertvolle Aroma- und Vitalstoffe bleiben erhalten, sodass Sie von einem besonders intensiven und unverfälschten Kaffeegenuss profitieren. Im Handel sind elektrische und manuell bedienbare Kaffeemühlen erhältlich.

Hochwertige Modelle verfügen über ein Kegelmahlwerk aus Edelstahl oder Keramik. Auch Scheibenmahlwerke mahlen gleichmäßig, während Schlagmahlwerke die Bohnen recht grob zerkleinern, sodass der fertige Kaffee oftmals sehr bitter schmeckt. Wenn Sie hin und wieder auch Nüsse oder Getreide zerkleinern möchten, greifen Sie am besten zu einer Universalmühle.

Alternativen zum Kaffeebereiter

Die klassische Kaffeemaschine

03-3-siemens-tc3a0307-kaffeemaschine-series-300-plusKlassische Kaffeemaschinen haben trotz der großen Popularität von Pad- und Kapselkaffeemaschinen noch lange nicht ausgedient und sind nach wie vor in fast jedem Haushalt zu finden. Und das nicht ohne Grund: Sie sind leicht zu bedienen und können auch geschmacklich überzeugen. Der wesentliche Vorteil gegenüber einem Kaffeebereiter besteht darin, dass auch große Mengen Kaffee zügig zubereitet werden können. Filtermaschinen sind in verschiedensten Ausführungen erhältlich – vom preiswerten Basismodell bis hin zur Luxusvariante.

Auch zusätzliche Funktionen wie ein Timer, ein Entkalkungsprogramm oder sogar ein integriertes Mahlwerk sind keine Seltenheit. Beim Kauf muss vor allem das Volumenberücksichtigt werden. Bevor Sie zugreifen, sollten Sie also überlegen, für wie viele Personen Sie für gewöhnlich Kaffee kochen. Wenn Sie viel Kaffee konsumieren und nicht immer wieder neuen aufsetzen möchten, empfehlen wir Ihnen eine Kaffeemaschine mit Isolierkanne.

Kaffeepadmaschinen

04-2-inventum-cafe-invento-hk11w-kaffeepadmaschineKaffeepadmaschinen erfreuen sich großer Beliebtheit. Mit ihrer Hilfe können Sie ein bis zwei Tassen Kaffee ganz einfach auf Knopfdruck zubereiten. Einige Modelle können auch Milch aufschäumen, sodass sie sich auch zum Aufbrühen von Milchkaffee und Cappuccino eignen. Allerdings sind Kaffeepads pro 100 Gramm teurer als konventionelles Kaffeepulver. Es besteht jedoch die Möglichkeit, einen sogenannten Permanentfilter zu nutzen und diesen selbst mit Kaffeepulver zu befüllen.

Auf diese Weise können Sie Ihren Lieblingskaffee selbst dann weiterverwenden, wenn dieser nicht in Padform angeboten wird. Das ist nicht nur günstiger, sondern auch wesentlich umweltfreundlicher als der regelmäßige Nachkauf von Kaffeepads. Doch gerade die große Auswahl an Geschmacksrichtungen begeistert viele Kaffeetrinker für die Padmaschine: Vom Schokocappucino über Kaffee mit Karamellnote bis hin zum klassischen schwarzen Kaffee ist für jeden Geschmack das Richtige mit dabei.

Kaffeepadmaschinen sind sehr einfach aufgebaut und verfügen meist nur über einen An-/Ausschalter sowie über einen Schalter, mit dessen Hilfe Sie die Zubereitung von ein oder zwei Tassen auswählen können. Ebenso wie normale Kaffeemaschinen müssen sie in regelmäßigen Abständen entkalkt werden, damit sie über einen möglichst langen Zeitraum einwandfrei funktionieren und der Kaffee nicht an Geschmack einbüßt. Besonders praktisch sind Padmaschinen, die den Nutzer durch ein Blinken darauf aufmerksam machen, dass die nächste Entkalkung ansteht.

Kaffeekapselmaschinen

Nespresso KapselmaschineKaffeekapselmaschinen sind ebenso leicht zu bedienen wie Padmaschinen. Sie müssen lediglich eine Kapsel einlegen, Wasser einfüllen, den Startknopf drücken und schon brüht die Maschine frischen Kaffee auf. Dabei wird das heiße Wasser von einer Pumpe durch die perforierte Kapsel gepresst und der Kaffee läuft anschließend direkt in die Tasse.

Es gibt Geräte mit unterschiedlichem Füllvolumen sowie mit oder ohne Milchaufschäumer. Vor allem all jene, die Kaffeespezialitäten wie Latte Macchiato oder Cappuccino lieben, sollten zu einem Modell greifen, das auch Milch aufschäumen kann. In diesem Fall müssen Sie meist zunächst eine Milchkapsel in die Maschine legen, gefolgt von der Kaffeekapsel. Nur dann, wenn die Kapselmaschine über einen integrierten Milchbehälter verfügt, erfolgt die Zubereitung verschiedenster Kaffeespezialitäten in einem Arbeitsgang.

Kaffeekapselmaschinen haben jedoch den Nachteil, dass bei Ihrer Verwendung viel Müll entsteht, denn für jede Tasse Kaffee wird eine Aromakapsel benötigt, in welcher sich das Kaffeepulver befindet. Beachten Sie außerdem, dass Sie stets die Kapseln des jeweiligen Herstellers benutzen müssen. Bei der Verwendung einer Padmaschine sind sie hingegen flexibler, denn hier können Sie Pads jeder beliebigen Markeverwenden.

Kaffeevollautomaten

Der Saeco RI9752/01 Odea Go Kaffee-Vollautomat zaubert leckeren Kaffee für zwei TassenRund 20 Prozent aller Kaffeegenießer besitzen einen sogenannten Kaffeevollautomaten. Dabei handelt es sich um die Luxusvariante der Kaffeemaschine. Die vielseitigen Geräte eignen sich gleichermaßen zur Zubereitung von klassischem Kaffee wie von Latte Macchiato, Espresso und Cappuccino. Kaffeevollautomaten verfügen über ein integriertes, regulierbares Mahlwerk.

Sie geben also ganze Bohnen in das Gerät und wählen anschließend per Knopfdruck das gewünschte Getränk. Alles andere erledigt die Maschine völlig selbstständig: Sie mahlt die richtige Menge Bohnen im richtigen Mahlgrad und brüht anschließend den Kaffee auf.

Da der Brühprozess nur einige Sekunden in Anspruch nimmt, enthält der fertige Kaffee nur wenig Bitterstoffe und ist somit sehr bekömmlich. Kaffeevollautomaten sind ebenso wie Padmaschinen sogenannte Portionsmaschinen. Dabei handelt es sich um Kaffeemaschinen, die jeweils nur ein bis zwei Tassen Kaffee kochen. Die meisten Kaffeevollautomaten können auch mit normalem Kaffeepulver befüllt werden – zum Beispiel dann, wenn Sie auf das Mahlen der Kaffeebohnen verzichten möchten.

Leider sind die Geräte nach wie vor sehr teuer in der Anschaffung. Während eine klassische Standardkaffeemaschine bereits ab 20 bis 50 Euro erhältlich ist, kostet ein Kaffeevollautomat mindestens 300 bis 600 Euro. Auch Profi-Geräte, für die der Kaffeefan weit über 1.000 Euro bezahlen muss, sind keine Seltenheit mehr.

Kaffee per Hand filtern

filter-papierAuch ganz ohne Maschine – und somit unabhängig vom Stromnetz – können Sie aromatischen Kaffee kochen, und zwar mit einem Handfilter. Dieser ähnelt optisch einem Papierfilter, er besteht jedoch aus geschmacksneutralem Keramik oder Porzellan. Zwar werden im Handel auch Handfilter aus Kunststoff angeboten – hier ist jedoch mit einem unangenehmen Beigeschmack zu rechnen, vor allem dann, wenn der Filter über viele Jahre verwendet wird. Mithilfe des Handfilters können Sie sowohl nur eine einzige Tasse aufbrühen oder gleich eine ganze Kanne Kaffee kochen. Der Filter wird dabei direkt über die Tasse beziehungsweise Kanne gehalten.

Und so funktioniert’s: Zunächst wird die Kanne/der Kaffeebecher mit heißem Wasser durchgespült, damit der fertige Kaffee nicht so schnell abkühlt. Anschließend den Handfilter auf die Kanne/den Becher setzen und einen Papierfilter einlegen. Sie können die Kaffeebohnen entweder frisch mahlen oder zu fertigem Kaffeepulver greifen. Pro Tasse geben Sie circa einen Esslöffel Pulver in den Filter und gießen dieses anschließend mit heißem (nicht kochendem) Wasser auf. Füllen Sie zunächst jedoch nur so viel Wasser ein, dass das Pulver leicht bedeckt ist. Das Kaffeepulver muss nun für eine halbe Minute aufquellen. Zum Schluss können Sie das restliche Wasser langsam eingießen und warten, bis es durchgelaufen ist.

Der Handfilter wird unter anderem von Outdoorfans sehr geschätzt, denn er ist so kompakt und leicht, dass er problemlos in den Rucksack passt. Auch im Alltag verzichten jedoch viele Menschen gerne auf eine Kaffeemaschine und filtern sich ihre tägliche Tasse Kaffee stattdessen per Hand. Verfechter des Handfilters sind vor allem von dem unverfälschten Geschmackserlebnis, aber auch von der Einfachheit dieses Küchenutensils sehr begeistert.

Weiterführende Links und Quellen

http://www.coffeecircle.com/kaffeezubereitung/French Press-cafetiere-pressstempelkanne/

http://www.coffeecircle.com/kaffeewissen/

https://sonntagmorgen.com/blog/anleitung-kaffee-zubereitung-French Press/

http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/3018,0/Chefkoch/French Press-Chambord-Cafeti-re-und-Kaffeepresse.html

http://www.livona.de/experten-tipps-fuer-guten-kaffee/