Home » Espressomaschine Test 2018 – Die besten Espressomaschinen im Vergleich

Espressomaschine Test 2018 – Die besten Espressomaschinen im Vergleich

DeLonghi EspressomaschioneEine Espressomaschine ist längst kein Luxus mehr. Vielmehr sind diese genussversprechenden Geräte wundervolle Highlights in jedem Zuhause und in jedem Büro.

Wer sich dieses „Quäntchen“ mehr an Geschmack, Intensität und Aroma wünscht, der ist mit der Anschaffung einer Espressomaschine in jedem Fall hervorragend beraten. Allerdings fällt es angesichts der Angebotsvielfalt mitunter schwer, auf Anhieb das Gerät zu finden, das den individuellen Ansprüchen und Wünschen am ehesten entspricht.

Unsere Bestenliste bietet Ihnen genau die Informationen, die Sie in Sachen Espressomaschinen benötigen. Ausschweifende Beschreibungen von Vor- und Nachteilen fehlen dabei gänzlich. Vielmehr punkten die Bestenlisten unseres Institutes durch Klarheit, Zielorientiertheit, Transparenz und passgenaue Informationen. Eben in jeder Hinsicht eine objektive, aussagekräftige Entscheidungshilfe.

Espressomaschinen Bestenliste 2017

  DeLonghi EC 680.M Dedica Espressomaschine Kenwood ES 020 kMix Espressomaschine DeLonghi EC 330 S Espressomaschine Cucina di Modena Edelstahl ES-1050 Krups XP3440 Espresso-Automat Calvi BEEM Germany Espresso Perfect Crema Design 1050 Watt Espressomaschine Clatronic ES 3584 Espressoautomat Rosenstein & Söhne ES-800 retro Siebträger-Espressomaschine oneConcept Sagrada Bianca Edelstahl

DeLonghi
EC 680.M Dedica Espressomaschine

Vergleichssieger

Kenwood
ES 020 kMix Espressomaschine

DeLonghi
EC 330 S Espressomaschine

Cucina di Modena
Edelstahl ES-1050

Krups
XP3440 Espresso-Automat Calvi

BEEM Germany
Espresso Perfect Crema

Design
1050 Watt Espressomaschine

Clatronic
ES 3584 Espressoautomat

Rosenstein & Söhne
ES-800 retro Siebträger-Espressomaschine

oneConcept
Sagrada Bianca Edelstahl

 Bewertung 1,1 1,2 1,3 1,4 1,7 1,9 2,1 2,6 3,23,8
Leistung1450 Watt1100 Watt1100 Watt1050 Watt1460 Watt1350 Watt1050 Watt1050 Watt800 Watt800 Watt
Wasserbehälter/Wassertank1 l1 l1,4 l1,5 l1,1 l1,5 l1,25 l1,5 l0,23 l0,24 l
Produktabmessungen33 x 14,9 x 30,5 cm16,5 x 28,5 x 36,5 cm28 x 20 x 30 cm30 x 30 x 20 cm30,8 x 14,3 x 28,6 cm21 x 34 x 29,8 cm35 x 34 x 25 cm21,5 x 18,5 x 29 cm20 x 30 x 20 cm37 x 27 x 23 cm
Gewicht4 kg7 kg4,8 kgk.A.4,4 kg3,7 kg4,17 kg3,1 kgk.A.3 kg
Druckaufbau Pumpe15 bar15 bar15 bar15 bar15 bar15 bar15 bar15 bar3,5 bar3,5 bar
MilchaufschäumerGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
EnergiesparfunktionGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
1 und 2-Tassen SiebGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusive
E.S.E. PadsGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
Verarbeitung
Handhabung
Preis- / Leistung
Preis
224,94 Euro - nicht verfügbar - - nicht verfügbar - 299,90 Euro 148,85 Euro 100,00 Euro - nicht verfügbar - - nicht verfügbar - 79,90 Euro - nicht verfügbar -
Kaufen Zu Amazon Zu Amazon Zu Amazon Zu Amazon Zu Amazon Zu Amazon Zu Amazon Zu Amazon Zu Amazon Zu Amazon

Was ist eine Espressomaschine?

ECM EespressomaschineWer sich in Anlehnung an die original italienische Tradition ganz nach Belieben einen besonders gehaltvollen, intensiven und vollmundigen Espresso wünscht, aber nicht jedes Mal zum Italiener um die Ecke gehen möchte, der sollte sich eine eigene Espressomaschine zulegen. Es handelt sich dabei um eine spezielle Form von Kaffeemaschine, welche üblicherweise in zwei verschiedenen Konzeptionierungen zu haben ist.

Einerseits sind in diesem Zusammenhang die so genannten Zentrifugenmaschinen zu nennen, andererseits gibt es diesbezüglich die Siebträgermaschine. Letztere ist mit dem Namen gebenden entnehmbaren Siebträger ausgestattet, welcher mit dem Espressopulver befüllt wird, sodass dann durch eine hohe Druckerzeugung das „heiß begehrte Getränk“ zubereitet werde4n kann. Typische Kennzeichen einer Siebträgermaschine sind die separat angebrachte Kaffeemühle und der bedarfsgerecht voreinzustellende Mahlgrad.

Interessanterweise erlauben es Espressomaschinen generell, ganz nach Wunsch und Geschmack die Stärke des Kaffeepulvers oder auch die Dauer der Brühphase zu regulieren. Bei einer Zentrifugenmaschine wird hingegen weniger mit Druck, als viel mehr mit der Zentrifugalkraft gearbeitet. Dabei wird das Espressopulver, das in die Zentrifuge gefüllt wird, durch rasche Zirkulation von kochend heißem Wasser durchströmt.

Welche Arten von Espressomaschinen gibt es?

Wenn man bedenkt, dass der Kauf einer Espressomaschine stets auch mit einer nicht gerade unerheblichen Investition verbunden ist – immerhin ist ein guter Espresso ein Synonym für eine gehobene bzw. geschmackvolle Lebenskultur – liegt es nahe, dass man bei der Auswahl eines solchen Gerätes nicht „irgendeines“ nehmen sollte. Grundsätzlich gibt es zwar zwei Hauptvarianten, nämlich die Siebträgermaschine und die Zentrifugenmaschine.

Vergleicht man jedoch den Espresso des einen Gerätes mit dem der anderen, so fällt sogleich auf, dass die qualitative Wertigkeit des Heißgetränkes aus der Siebträgermaschine doch um einiges höher ist.

In der Tat spielen die Brühdauer und die Druckintensität eine sehr wesentliche Rolle. Auch der Aspekt, dass man bei einer Siebträgermaschine ganz individuell „in Eigenregie“ die Stärke des Espressopulvers regulieren kann, wirkt sich vorteilhaft auf den Geschmack und das Aroma des Espressos aus. Wissenswert ist, dass es Siebträgermaschinen in unterschiedlichen Ausführungen gibt. So wären diesbezüglich diese Varianten zu nennen:

Einkreiser

Francis EespressomaschineSo genannte Einkreiser sind mit einem Wasser-Kreislaufkessel ausgestattet, wobei darin das Wasser auf bis zu 100 Grad erhitzt wird. Im Zuge dessen wird die Brühgruppe auf die optimale Temperatur gebracht. Geräte mit Einkreis-System sind in der Regel ein Garant für einen wirklich hochwertigen Espressogenuss, wobei die Zubereitung insgesamt aber doch vergleichsweise aufwändig ist.

Zweikreiser

Im Gegensatz zum Einkreiser ist der Kessel beim Zweikreiser in zwei unterschiedliche Kammern gegliedert, wobei lediglich eine der beiden für die Zubereitung des begehrten Espressogetränkes gedacht ist. Die andere wird zu zwei Dritteln mit Wasser gefüllt. Weil das Volumen der beiden Kessel kleiner ist als das eine großen Kessels, muss auch die Hitzezufuhr nicht unbedingt 100 Grad Celsius betragen.

Vergleicht man einmal die Zubereitung von Espresso im Zweikreiser mit der im Einkreiser, so ist hier der Aufwand erheblich geringer. Auf der anderen Seite ist allerdings zu bedenken, dass auch die Technik bedingt durch die komplexere Gestaltung erheblich anfälliger für kleinere Schäden sein kann.

Dualboiler

Anders als Ein- oder Zweikreiser sind die derzeit sehr angesagten Dualboiler mit zwei separaten Kesseln ausgestattet – und eben nicht mit einem Kessel, welcher in zwei Kammern unterteilt wurde. Praktisch ist hierbei, dass man, wenn nur ein Espresso zubereitet werden soll, lediglich einen Kessen in Betrieb nehmen muss. Erst zur Dampferzeugung muss der zweite Kessel hinzu gezogen werden.

Thermoblocks

In der Gastronomie kommen überwiegend die so genannten Siebträgermaschinen zum Einsatz, die sich zwar einerseits durch eine besonders hochwertige Espressoqualität auszeichnen, andererseits jedoch sehr viel Zeit – meist sogar bis zu einer halben Stunde – zum Aufheizen brauchen. Daher macht man sich die neuen Thermoblock Espressomaschinen zu Nutzen, die üblicherweise schon nach maximal 5 Minuten den ersten Espresso zubereiten. Denn darin wird das Wasser direkt durch einen integrierten Durchlauferhitzer auf Temperatur gebracht.

Kaffeevollautomaten

Zwar sind Kaffeevollautomaten keine Espressomaschinen im eigentlichen Sinne. Allerdings lässt sich mit ihnen sehr wohl ein köstlicher Espresso auf Knopfdruck herstellen. Anspruchsvolle Espresso-Fans wissen den guten Espressogeschmack, der sich mit einem Vollautomaten generieren lässt, ohnehin schon lange zu schätzen.

Vorteile

Die Vorteile einer Espressomaschine liegen klar auf der Hand. In Anbetracht der Tatsache, dass Forscher unlängst herausgefunden haben, dass der Genuss von Kaffee bzw. Espresso keineswegs so ungesund ist, wie man noch bis vor Kurzem angenommen hat, ist die Nachfrage nach Espressomaschinen noch weiter gestiegen. Aber auch mit Blick auf die typisch italienische Tradition, nachmittags den einen oder anderen Espresso nach dem Essen zu genießen, werden Espressomaschinen wohl auch in Zukunft stets im Trend sein.

Aber wie dem auch sei: Längst hat die „gute, alte“ Filterkaffeemaschine so gut wie ausgedient, und die Ansprüche an richtig guten Espresso sind mit den Jahren gewachsen. Entsprechend hoch sind auch die Anforderungen, die man an eine Espressomaschine stellt. Wie gut ist es doch da, dass Espressomaschinen derartig viele Vorteile zu bieten haben.

Fakt ist, dass es mit ihnen ein Leichtes ist, binnen kürzester Zeit ein köstliches Heißgetränk zuzubereiten, ohne dafür im Vorfeld einen großen Aufwand zu betreiben. Wer sich für ein hochwertiges und technisch ausgereiftes Gerät entscheidet, der hat überdies die Möglichkeit, von einem Espressogenuss zu profitieren, der sich durchaus mit dem vergleichen lässt, wie man ihn vom Espresso beim Italiener um die Ecke kennt. So ist auch dies ein echter Vorzug, denn den mitunter teuren Besuch bei besagtem Italiener kann man sich theoretisch sparen, wenn man im Besitz einer eigenen Espressomaschine ist. Was gibt es schließlich Schöneres, als ganz nach Lust und Laune einen Espresso zu genießen, wann immer einem gerade danach ist?

So leistungsstark und funktional die neuen Geräte sind, so interessant ist zugleich, dass sie häufig mit zahlreichen Features ausgestattet sind, die zum Beispiel dazu beitragen, dass der Geschmack und das Aroma des Espresso individuell und nach Belieben reguliert werden kann. Dies kann zum Beispiel durch die bedarfsgerechte Regulierung der Brühzeit, durch die Stärke des verwendeten Kaffeepulvers usw. gewährleistet werden. Darüber hinaus punktet außerdem die vergleichsweise geringe Wartungsintensität. Durch zahlreiche Features reinigt sich so manche Espressomaschine nahezu wie von selbst.

Generell ist es mit einer Siebträgermaschine übrigens erheblich schneller möglich, einen Espresso zuzubereiten, als dies mit einem Kaffeevollautomaten oder mit einer Kapselmaschine der Fall ist. Diesbezüglich ist nämlich häufig eine recht zeitraubende Aufwärmphase zu berücksichtigen.

Worauf muss ich bei der Wahl einer Espressomaschine achten?

Kaffee Espresso MühleWer sich für die Anschaffung einer neuen Espressomaschine entscheidet, der wünscht sich in der Regel ein Gerät, das einen möglichst hochwertigen Genuss gewährleistet. Daher verwundert es nicht, dass sich ein Großteil der Verbraucher für die Siebträgermaschinen entscheidet. Wichtig ist es diesbezüglich in erster Linie, darauf zu achten, ob das ins Auge gefasste Gerät bereits über eine integrierte Kaffeemühle verfügt oder nicht. Ist dies nicht der Fall, muss zumeist zusätzlich eine Kaffeemaschine gekauft werden.

Wenn es darum geht, die richtige Auswahl zu treffen, ist es zunächst einmal unerlässlich, zu eruieren, welche Anforderungen individuell an die Qualität des Espressos gestellt werden. Ist eine erstklassige Qualität gewünscht, sollte man keineswegs auf das erstbeste Gerät zurückgreifen. Zugleich spielen dabei jedoch auch die Abmessungen des neuen Gerätes eine Rolle. Ist dies zu groß, findet es in der Küche, im Homeoffice bzw. im Büro etc. gewiss nur schwerlich einen Platz.

Dann wiederum sind die technischen Gegebenheiten in Augenschein zu nehmen. Wer technisch versiert ist, kann sich – je nach zur Verfügung stehendem Budget – gut und gerne für ein vergleichsweise teures Gerät entscheiden, das insofern ausgerüstet ist, dass eine individuelle Regulierung des Espressoaromas und -geschmacks bedarfsgerecht möglich ist. Wer allerdings nur „schnell zwischendurch mal“ einen Espresso auf Knopfdruck zubereiten lassen will, der sollte sich für eine entsprechend voreingestellte Espressomaschine entscheiden. Diese sind in der Regel leicht zu bedienen, der Espresso steht meist binnen weniger als einer halben Minute zur Verfügung, und auch der Reinigungs- und Wartungsaufwand hält sich in Grenzen.

Ebenfalls sollte der Fokus auf dem Stromverbrauch liegen. So ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Espressomaschine mit einer Energiesparfunktion oder mit einem Standby-Modus bestückt ist. Mit Blick auf Standby-Funktionen sei gesagt, dass sich auch hier der Stromaufwand unterscheiden kann. Während es einerseits Geräte gibt, die im Standby-Modus so gut wie keine Energie mehr verbrauchen, gibt es anderersetis durchaus auch Espressomaschinen mit selbiger Funktion, bei denen die Uhr des Stromzählers fleißig weiter läuft, während das Wasser im Tank kontinuierlich warm gehalten wird.

Die richtige Espressomaschine

Wer sich eine Espressomaschine zulegen möchte, der steht vor einer unendlichen Auswahl verschiedener Firmen oder auch Systemen. Aber welche Espressomaschine passt nun wirklich und wird den eigenen Ansprüchen gerecht? Muss es unbedingt der Testsieger sein oder genügt vielleicht auch eine günstige Ausführung? Welcher Siebträger ist denn nun der richtige? Wir klären auf.

Kaufkriterien für eine Espressomaschine

Wie unterscheiden sich die einzelnen Modelle und welcher Siebträger passt zu den persönlichen Vorlieben? Die technischen Bezeichnungen hinter den verschiedenen Angeboten sorgen beim Laien leicht für Verwirrung. Denn was ist eigentlich ein Dualboiler oder ein Ein- und Zweikreiser? Wir möchten im Test 2018 einmal auf die wichtigsten Elemente wie Pumpe, Kessel oder Brühgruppe eingehen um die Unterschiede verständlich zu erklären.

Welche Espressomaschine passt zu mir?

espressomaschine-2Wer einen leckeren Espresso genießen möchte, der muss zuerst einmal das Wasser auf eine Temperatur von 90 Grad erhitzen. Dies geschieht über einen Durchlauferhitzer oder Kessel. Mit einem Druck von etwa 9 Bar wird das Wasser anschließend durch das Kaffeemehl gepresst. Dabei wird der Druck entweder über eine Pumpe oder einen Hebel erzeugt.

Viele der Siebträger verfügen zusätzlich über eine Dampflanze, da der Espresso Grundlage für weitere Milchgetränke ist. Hiermit kann ein cremiger Milchschaum erzeugt werden. Die Espressomaschine erzeugt also nicht nur das Wasser für das Getränk, sondern auch den Wasserdampf der für den Milchschaum benötigt wird. Diese beiden Prozesse stellen aber unterschiedliche Anforderungen an die Maschine. Deshalb sollte zuerst einmal die Frage beantwortet werden:

Nutze ich die Espressomaschine auch für Milchgetränke?

Wer vornehmlich den klassischen Espresso zubereiten möchte und nur selten einen Cappuccino trinkt, der sollte sich für einen Einkreiser entscheiden. Der Zweikreiser eignet sich sehr gut, wenn regelmäßig Milchgetränke zubereitet werden sollen. Der Dualboiler ist quasi der Mercedes unter den Espressomaschinen. Hierdurch kann jeder Espresso optimiert werden und er ist das richtige Gerät für den Perfektionisten.

So ist die Espressomaschine aufgebaut

espressomaschine4Auch der Testsieger verfügt über eine Pumpe, die das treibende Element darstellt. Das Prinzip hat sich bis heute kaum geändert. Denn durch das Erhitzen des Wassers kann in der Mokkakanne der Brühvorgang erzeugt werden. Dabei entstehen allerdings Temperaturen von mehr als 100 Grad, wodurch ein bitterer Geschmack entstehen kann.

Durch die Handhebelmaschine wurde das Prinzip abgelöst und der Brühvorgang gestaltete sich erheblich schonender. Der Barista stemmt mit seiner Muskelkraft gegen die Feder, die sich im inneren des Kolbens befindet und kann so einen gewissen Druck aufbauen. Dies erfordert allerdings viel Erfahrung und Geschick um einen guten Espresso zu bereiten. Die meisten Hersteller setzen heute allerdings auf eine elektrisch betriebene Pumpe. Hier werden zwei Systeme unterschieden. Häufig wird die sogenannte Vibrationspumpe eingesetzt, da diese kleiner und günstiger ist. Laut den zahlreichen Tests kann diese mit der teureren Rotationspumpe bezüglich des Geschmacks mithalten. Dafür ist die Rotationspumpe robuster und ruhiger in der Funktion. Diese Art ist besonders für den anspruchsvollen Espressotrinker sehr interessant.

Das Herzstück ist der Kessel

espressomaschine-3Im Kessel befindet sich das Wasser für den Espresso. Aus diesem Grund muss sich der Nutzer wieder einmal die Frage stellen, ob er nur Espresso oder auch Milchgetränke zubereiten möchte. Denn aus dem Kessel wird auch das Wasser oder der Dampf zum Aufschäumen verwendet. Über ein Heizelement wird dieses auf die richtige Temperatur gebracht, die auch gehalten werden soll. Die Größe des Kessels bestimmt auch die Aufnahme des Wassers.

Auch die Brühgruppe ist enorm wichtig

Die Brühgruppe ist letztendlich für die Qualität des Espressos verantwortlich. Die E61 von Faema bildet hier sicherlich mit ihrer speziellen Technik den Standard. Das heiße Wasser trifft hier nicht sofort auf das Kaffeemehl. Eine kleine Menge Wasser festigt zuerst das Kaffeemehl und lässt dieses vorquellen.

Weitere wichtige Begriffe und Funktionen

Das Überdruckventil

Das Expansions- oder Überdruckventil öffnet sich, sobald ein Druck von 9 Bar erreicht wird. Hierdurch wird das überschüssige Wasser abgeleitet. Hierdurch werden die Leitungen, die Pumpe und der Kessel geschützt. Indirekt wird hierdurch ebenfalls die Temperatur geregelt.

Pressostat

Im Kessel von Dualboilern oder Zweikreisern ist ein Druckregler verbaut, der Pressostat genannt wird. Sollte der Druck abfallen, wird hierdurch automatisch die Heizung eingeschaltet.

Siebträger 58 mm

espressomaschine-7Ebenfalls ist es sehr wichtig, dass der Siebträger der Espressomaschine eine Größe von 58 mm vorweisen kann. Denn dies ist Industriestandard. Durch kleinere Siebträger kann der geschmackliche Spielraum leicht eingegrenzt werden, da diese weniger Pulver fassen können. Zudem ist die Auswahl an Ersatzteilen wesentlich größer.

Automatisches Abschalten

Sollte Wassermangel im Tank sein, schaltet sich die Maschine automatisch ab. Dies ist besonders sinnvoll, da zu wenig Wasser zum Überhitzen des Kessels führen kann.

Die Grundausstattung

Damit der erste richtige Espresso überhaupt zubereitet werden kann, wird eine gewisse Grundausstattung benötigt. Hierzu gehören die folgenden Dinge:

Die Espressomaschine

Damit ein richtiger Espresso zubereitet werden kann, muss erst einmal ein Siebträger angeschafft werden. Hier ist darauf zu achten, dass diese auch in der Lage ist die gewünschte Menge an Espresso herzustellen. Der Kessel und der Wassertank sollten ausreichend dimensioniert sein. Denn besonders Einsteigermaschinen verfügen nur über einen tank, der Wasser für zwei Tassen beinhaltet. Danach muss entweder das Wasser neu aufgefüllt werden oder die Maschine muss bis zur nächsten Zubereitung erst wieder abkühlen. Hier sollten die eigenen Anforderungen beachtet werden. Wer häufiger auch Espresso für Freunde und /oder die Familie zubereiten möchte, der sollte auf die entsprechende Größe achten. Hier kann beruhigt zum Testsieger 2018 gegriffen werden.

Für frisches Aroma – die Espressomühle

espressomaschine-56Wer echten Espresso zubereiten möchte, der sollte die Bohnen auch frisch mahlen. Nur so kann sich das Aroma voll entfalten, da dieses bei vorgemahlenen Kaffee schon zum Teil verloren geht. Die Mahlgrade sollten allerdings bei der Mühle sehr fein einstellbar sein. Zwei Stufen reichen hier meist nicht aus, um den optimalen Geschmack zu erhalten. Hier eignen sich Mühlen die stufenlos einstellbar sind besonders gut.

Das richtige Reinigungsmittel

Auch eine Einsteigermaschine benötigt die entsprechende Reinigung um tadellos zu funktionieren. Mindestens einmal in der Woche sollte diese richtig gereinigt werden. Aber auch eine Reinigung nach dem Gebrauch ist zu empfehlen. Je nach Wasserhärte muss die Maschine zusätzlich alle paar Wochen einmal entkalkt werden.

Wichtige Funktionen einer Espressomaschine

Verschiedene Bestandteile sind für den richtigen Espressogenuss enorm wichtig. Diese bestimmen auch die Funktionen der Espressomaschine. Hierzu gehört zum Beispiel das Sieb. Bei einer Siebträgermaschine kann das Sieb abgenommen werden um es mit Kaffeepulver zu füllen. In der Regel wird dieses manuell über einen Bajonettverschluss geschlossen. Aber auch das Crema Ventil ist enorm wichtig. Besonders kleine Maschinen sind häufig mit einem speziellen Crema Ventil ausgestattet. Dieses befindet sich im Siebträger. Große Maschinen benötigen ein solches Ventil nicht, da hier ausreichend Druck aufgebaut werden kann um eine Crema herzustellen.

Aus einer federbelastenden Kammer besteht das Brühsystem bei den meisten Maschinen. Hier wird der benötigte Druck aufgebaut und dafür gesorgt, dass wenn der Brühvorgang beendet wurde, der Druck abgeleitet werden kann. Würde er sich weiter aufbauen könnte dies zu einer Beschädigung der Maschine führen. Einige Maschinen arbeiten auch mit einem Wärmeaustauscher, bei denen der Brühkopf zwar heiß bleibt aber inaktiv ist.

Diese sind wesentlich schneller wieder einsatzbereit und benötigen kaum Vorlaufzeit. Auch die Pumpe ist enorm wichtig, da von ihrer Leistung die jeweilige Qualität abhängig ist. Diese befördert das Wasser und sorgt dafür, dass der Siebträger mit dem heißen Wasser kraftvoll durchströmt werden kann. Nur so kann ein optimales Brühresultat erreicht werden. Heute werden fast überall elektrische Pumpen eingesetzt. Verwendet werden hier entweder Rotations- oder Vibrationspumpen, die bereits weiter oben erläutert wurden.

Einkeis- oder lieber doch eine Zweikreismaschine?

Einkreismaschine und Zweikreismaschine sind die beiden Begriffe, die immer wieder genannt werden, wenn es sich um eine Espressomaschine handelt. Hiermit wird das jeweilige System der Maschine beschrieben. Einkreismaschinen benötigen länger um zum Beispiel Dampf für den Cappuccino bereitzustellen. Dafür sind sie aber meist wesentlich günstiger als die großen Zweikreismaschinen.

Siebträger mit eingebautem Mahlwerk

Wer echten Espresso genießen möchte, der kommt an einem frisch gemahlenen Kaffee wohl kaum vorbei. Besonders praktisch ist es hier, wenn die Siebträgermaschine über ein eigenes Mahlwerk verfügt. Somit kann man sich den Kauf einer zusätzlichen Kaffeemühle ganz einfach sparen. Einige der Modelle verfügen über ein Kegelmahlwerk. Diese sind sehr zuverlässig und können in verschiedenen Stufen mahlen. So kann für jedes Getränk der optimale Mahlgrad bestimmt werden. Denn dies ist besonders wichtig, wenn der Nutzer unterschiedliche Getränke hiermit herstellen möchte. Nur so kann der typische Geschmack erreicht werden. Wer einen starken Espresso bevorzugt, der sollte auf sehr fein gemahlenes Pulver zurückgreifen. Für eine Latte eignet sich mittelfein gemahlenes Pulver besser. Die Qualität des Mahlwerks ist also sehr wichtig beim Kauf einer Siebträgermaschine.

Besonders empfehlenswert sind hier Mahlwerke die aus Keramik bestehen. Diese sind sehr langlebig und besonders robust. Sie können nicht rosten wie Mahlwerke aus Metall und sind komplett geschmacksneutral. So bleibt der unverfälschte Geschmack des Espressos erhalten. Ein weiterer Vorteil bei einem integriertem Mahlwerk ist, dass die Bohnen erst kurz vor dem Brühvorgang gemahlen werden, wodurch das Aroma vollkommen erhalten bleibt.

Viele Extras bei den Maschinen

Es gibt einige Extras, mit denen die Hersteller ihre Siebträgermaschinen ausrüsten. Diese können die Zubereitung wesentlich erleichtern. Hierzu gehören zum Beispiel zahlreiche Einstellmöglichkeiten um den Geschmack zu beeinflussen. Über die programmierbare Füllmenge kann eingestellt werden, wie viel Kaffee am Ende in der Tasse landet. Ebenfalls kann so die Füllmenge immer wieder reguliert werden. Bei einer automatischen Abschaltzeit, schaltet sich die Maschine nach einer vorgegebenen Zeit automatisch aus. Somit kann niemand mehr vergessen die Maschine vor dem Verlassen des Hauses abzuschalten. Auch die Wassertemperatur kann bei manchen Maschinen zusätzlich noch reguliert werden, was wiederum den Geschmack beeinflusst.

espressomaschine-9Ein Wasserfilter ist ebenfalls ein praktisches Zubehör, der dafür verantwortlich ist die Qualität des Wassers zu verbessern. Hierzu wird dann kein zusätzliches Gerät mehr benötigt. Zudem ist es sinnvoll, wenn der Siebträger wahlweise auf eine oder zwei Tassen eingestellt werden kann. Mit einem Warmwasserspender kann man die Tassen bis zu einer gewissen Temperatur vorwärmen. Ein Muss und quasi ein Ritual für jeden Kaffee Genießer. Bevor der eigentliche Kaffee allerdings aufgebrüht werden kann, benötigt ein Siebträger etwa eine Vorlaufzeit von 15 Minuten. Das ist natürlich recht lange für einen Espresso zwischendurch. Über einen Thermoblock kann diese Zeit deutlich reduziert werden. Innerhalb von fünf Minuten und weniger ist die Maschine so schon meist bereit.

Allerdings ist ein Siebträger für viele Nutzer mehr als nur ein Gebrauchsgegenstand. Wer einen echten Espresso zubereiten möchte, der benötigt Zeit und noch mehr Übung. Funktioniert dies endlich, kann der Nutzer auch stolz auf seine Leistung sein. Aber der Siebträger ist für einige Nutzer zusätzlich ein Designstück. Hier sind nicht nur die Form, sondern auch die verwendeten Materialien besonders wichtig. Eine schöne Siebträgermaschine ist ein Schmuckstück in jeder Küche und Kupfer oder Edelstahl wirken besonders beeindruckend. Zudem sind solche Maschinen sehr haltbar und robust.

Gibt es Zubehör für eine Espressomaschine

Natürlich soll der Umgang mit der Espressomaschine auch richtig Spaß machen. Aus diesem Grund gibt es eine Menge an Handwerkzeug und Zubehör, welches genutzt werden kann. Denn sicherlich möchte jeder den besten Espresso der Welt damit zaubern. Das folgende Zubehör macht wirklich Sinn und erleichtert die Arbeit mit dem Siebträger.

Die Kaffeemühle

Zuerst müssen die Bohnen einmal gemahlen werden, bevor sie in die Maschine kommen. Denn gemahlener Kaffee verliert schnell an Aroma. Aus diesem Grund sollten die Bohnen erst kurz vor der Zubereitung gemahlen werden. Die Kaffeemühle gehört zu den wichtigsten Zubehörteilen das sie dafür sorgen, dass die zahlreichen ätherischen Öle und Aromen zum richtigen Zeitpunkt freigesetzt werden. Dafür sollte allerdings die richtige Mühle gekauft werden. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass der Mahlgrad in verschiedenen Stufen eingestellt werden kann. Denn damit kann der Geschmack angepasst werden. Es ist nämlich ausschlaggebend, ob die Bohnen fein oder grob gemahlen sind. Am besten eignet sich eine Kaffeemühle, die sich stufenlos einstellen lässt.

Der Tamper

espressomaschine-10Über den Tamper wird der gemahlene Kaffee gleichmäßig angepresst. Dies führt dazu, dass das erhitzte Wasser nicht durch den Siebträger fließt, ohne die entsprechende Menge an Aroma mitzunehmen. Ist das Kaffeemehl ungleichmäßig oder lose gepresst, könnten viele der Aromastoffe nicht aus dem Pulver gelöst werden und das Aroma geht verloren. Damit das Mehl richtig angedrückt werden kann, wird ein Tamper benötigt.

Allerdings sollte beim Andrücken auch entsprechend Kraft aufgewendet werden. Aus diesem Grund kann sich die Anschaffung einer Tamping-Station durchaus lohnen. Auf dieser kann der Siebträger während des Andrückens gestützt werden. Zusätzlich verfügen diese Stationen über einen entsprechenden Aufbewahrungsort für den Tamper. Einige Tamper sind heute sogar in der Lage den Anpressdruck zu messen. Dies kann zu einem gleichmäßigen Ergebnis führen. Zwar wird bei vielen Maschinen bereits ein Tamper mitgeliefert, allerdings handelt es sich hier meist nur um günstige Ausführungen aus Kunststoff.

Der Siebträger

Natürlich wird auch der Siebträger benötigt, um mit der Espressomaschine ein leckeres Getränk zuzubereiten. Hier wird das gemahlene Kaffeemehl hineingegeben und anschließend in den Espressoautomaten eingespannt. Unter Druck läuft nun das Wasser durch den Siebträger. Anschließend läuft der fertige Espresso dann in die Tasse über den Einzel- oder Doppellauf. In der Regel muss kein Siebträger für die Maschine mehr gekauft werden, da dieser schon zum Lieferumfang gehört. Manchmal wünscht man sich aber einen zusätzlichen Siebträger. Besonders edel wirken Siebträger, die über einen Griff aus Echtholz verfügen.

Der Abklopfkasten

espressomaschine-11Ist der Espresso fertig, befindet sich im Siebträger das nasse Kaffeemehl und muss nun entsorgt werden. Ein Abklopfkasten ist hier die richtige Lösung um den Rest des Mehls wieder zu entsorgen, ohne die ganze Küche zu beschmutzen. Meist verfügen diese Abklopfkästen über eine Schublade und sind in der Regel so stabil, dass sie zumindest die Kaffeemühle tragen können. Oft kann sogar eine Espressomaschine darauf platziert werden. Zusätzlicher Platz wird hierfür also nicht benötigt.

Aufgrund der vorhandenen Schublade kann das Kaffeemehl später problemlos und sauber entsorgt werden. Im Inneren des Kastens befindet sich eine Abklopfstange, die mit einem Gummi ummantelt ist. Somit kann der Siebträger gefahrlos abgeklopft werden, ohne dass die Gefahr besteht diesen zu beschädigen. Der Sud der sich im Siebträger befindet fällt dann in den Kasten. Da dieser meist aus Edelstahl ist, kann dieser problemlos über einige Zeit im Kasten verbleiben und später entsorgt werden. Das schont die Küche.

Wasserfilter, Entkalker und Kaffeefettlöser

Ein Wasserfilter kann gegen Geruchsstoffe oder Feinstpartikel eingesetzt werden und ist für den echten Kaffeegenuss wirklich empfehlenswert. Für viele Maschinen ist ein passender Filter erhältlich. Somit kann der Entkalkungsvorgang hinausgezögert werden und die Maschine wird geschont. Allerdings muss die Entkalkung der Espressomaschine irgendwann vorgenommen werden. Denn auch trotz des Wasserfilters bilden sich über kurz oder lang Rückstände, die auf Dauer die Maschine beschädigen können. Die Reinigung der Maschine ist ein sehr wichtiges Thema und sollte nicht außer Acht gelassen werden. Verschmutzungen und Kalk verkürzen nicht nur die Lebenszeit der Maschine, sie beeinfluss zusätzlich auch den Geschmack.

An der Brühgruppe setzt sich mit der Zeit das Fett der Bohnen ab, weshalb eine Kaffeefettlösung notwendig wird. Wird zu lange gewartet, schmeckt der Kaffee ranzig und unangenehm. Einmal im Monat sollte eine solche Fettlösung bei jeder Maschine durchgeführt werden.

Milchthermometer und Milchschaumkännchen

4-kaffeeWer auch ab und zu einen leckeren Cappuccino genießen möchte, der benötigt auch einen richtigen Milchschaum. Wer diesen über die Dampflanze der Espressomaschine erzeugen möchte, der sollte sich ein Milchschaumkännchen zulegen.

Wichtig dabei ist allerdings für den perfekten Milchschaum auch die richtige Temperatur. Diese kann mit dem entsprechenden Milchthermometer gemessen werden. Um die Temperatur genau bestimmen zu können, empfiehlt sich hier ein Thermometer, welches einfach an die Milchschaumkanne befestigt wird.

Die richtigen Kaffeebohnen

Für den perfekten Espresso muss auch die richtige Bohne verwendet werden. Auf den Verpackungen der Bohnen befindet sich ein Datenblatt welches angibt, wie gut die Bohne für Siebträger geeignet ist und über welche Geschmacksrichtung die Kaffeebohne verfügt. Allerdings ist hier der eigene Geschmack ausschlaggebend und in der ersten Zeit sollten verschiedene Bohnen einfach getestet werden.

Die Nachteile einer Siebträgermaschine

Wer sich einen Siebträger angeschafft hat, der muss erst einmal die Handhabung erlernen und dies ist nicht immer einfach. Leckeren Espresso kann man nur dann erhalten, wenn man sich mit der Maschine auch ein wenig beschäftigt. Und auch dann kann es immer noch dazu kommen, dass ein Espresso einmal nicht so schmeckt, wie man es gerade möchte. Zudem wird sich im näheren Umkreis der Maschine immer an irgendwelchen Stellen das Kaffeemehl befinden. Zudem sind die Maschinen pflegebedürftig.

Immer wenn ein Espresso zubereitet wurde, muss das Sieb gereinigt werden und auch eine regelmäßige Grundreinigung darf nicht vergessen werden. Zudem sind Siebträgermaschinen recht teuer, wenn man sich für ein Modell mit Kessel entscheidet. Jeder muss erst einmal herausfinden, welche Menge Kaffeemehl er benötigt oder welche Bohne gut passt. Eine gute Espressomaschine kostet schnell einmal 1.000 Euro, wobei es nach oben natürlich keine Grenzen gibt. Zusätzliches Zubehör kostet weiteres Geld und auch das Design entscheidet über den Preis. Allerdings wird der Espressoliebhaber keine bessere Möglichkeit finden, eine leckere Crema zuzubereiten.

Fazit

Wer sich für den Kauf eines Siebträgers entscheidet, der sollte die Auswahl erst einmal mit der Wahl des Kesselsbeginnen. Einkreiser sind hier deutlich günstiger, geraten allerdings schnell an ihre Grenzen, wenn es einmal ein Cappuccino sein soll. Zweikreiser sind hier die deutlich bessere Wahl, beginnen allerdings erst bei einem Preis von 1.000 Euro. Dafür erhält der Nutzer hier wesentlich mehr Möglichkeiten. Wer also die Familie immer wieder auch mit einem leckeren Cappuccino beglücken möchte, der kommt an einem Zweikreiser kaum vorbei. Für Liebhaber echten Espressos genügt aber meist schon ein Einkreiser.

Wie haben wir die Espressomaschinen getestet?

Anspruchsvolle Espressogenießer erwarten üblicherweise eine gewisse Leistung von ihrer neuen Espressomaschine. Zu Recht, denn immerhin ist die Zubereitung dieses Heißgetränkes eng mit einer langjährigen Tradition verknüpft. Deshalb liegt die Messlatte entsprechend hoch. So insbesondere auch mit Blick auf die Vorgehensweisen der Experten unseres Institutes, wenn es darum geht, Espressomaschinen zu testen. Unterschiedliche Kriterien standen bei den einzelnen Tests im Fokus:

  • das Design sowie die qualitative Beschaffenheit
  • die Verarbeitung der Materialien
  • die Technologie
  • die Bedienbarkeit (kann der Espresso bedarfsgerecht zubereitet werden oder erfolgt die Zubereitung einfach per Knopfdruck?)
  • Reinigungs- und Wartungsaufwand
  • Geräuschpegel
  • Dauer der Aufwärmphase
  • Funktionen
  • geschmackliche Qualität des Espressos
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Lieferumfang
  • Kundensupport von Seiten des Herstellers
  • Reklamationsbearbeitung
  • Zubehörportfolio
Die Espressomaschinen, die in unserem Institut getestet werden, beziehen unsere Tester entweder dadurch, dass sie im (Online-)Handel direkt bezogen oder von den Händlern zur Verfügung gestellt werden. In jedem Fall sind absolute Objektivität und Professionalität gewährleistet – von Anfang an. Die Geräte, welche wir übrigens von den Unternehmen zur Verfügung gestellt bekommen, werden streng anonymisiert getestet und bewertet. Dabei profitieren sowohl die Verbraucher, als auch die Händler: Gesetzt den Fall, dass kleinere Mängel oder Beeinträchtigungen im Rahmen unser Testreihen auffallen, ist dies zugleich für die Hersteller die Möglichkeit, entsprechende Nachbesserungen an der Espressomaschine vorzunehmen. Die Qualität wird verbessert – und der Verbraucher profitiert von diesem höheren Qualitätsstandard.

DeLonghi EspressomaschionenEine nahezu unverzichtbare Hilfe bei der Kaufentscheidung

Zu Beginn einer jeden Testreihe erstellen wir in unserem Institut einen Fragekatalog mit Blick auf die Relevanz bestimmter Geräte, das Renommee einiger Anbieter, in Anlehnung an neueste Medienberichte, an besonders vielversprechende oder auch an besonders auffällige Espressomaschinen.

Nach der optischen Begutachtung werden die Geräte auf besagte Kriterien hin untersucht, wobei wir bei möglichen Unklarheiten externe Agenturen mit der Begutachtung und Analyse beauftragen. Denn nur so kann letztlich ein Maximum an Objektivität und Aussagekraft generiert werden. Stehen die Ergebnisse und die Auswertungen fest, erfolgt die Berichterstattung, woraufhin alle relevanten Informationen sodann in einer aussagekräftigen Bestenliste zusammengefasst werden.

Frei von umständlichen Beschreibungen, Fremdworten etc., sondern ganz auf die individuellen Anforderungen interessierter Verbraucher zugeschnitten. Mit diesen fundierten und klar strukturierten Informationen kann der Konsument in Bezug auf die Suche nach einer wirklich passenden Espressomaschine wahrlich etwas anfangen.

Was kostet eine Espressomaschine in der Anschaffung?

Billiggeräte sind durchaus schon unter 100 Euro zu haben. Allerdings eignen sich Espressomaschinen der unteren Preiskategorien eher für die kurzfristige Verwendung oder als „Notlösung“.

Zu berücksichtigen ist diesbezüglich nämlich, dass hier zum einen die qualitative Beschaffenheit der Materialien mitunter arg zu wünschen übrig lässt, und dass andererseits vor allem auch das Aroma und der Geschmack des Espressos auf der Strecke bleiben.

Denn bei minderwertigen Espressomaschinen hat der Nutzer meist keinen Einfluss auf die Brühdauer, die Beschaffenheit des Kaffeepulvers, den Druck, mit dem das Heißgetränk zubereitet wird etc. Angesichts der Tatsache, dass der Genuss von Espresso immer auch mit einem gewissen Niveau verbunden ist, liegt es nahe, dass wohl kaum jemand Wert auf ein Heißgetränk, das sich durch mangelndes Aroma und fehlenden Geschmack auszeichnet. Es lohnt sich daher unbedingt, etwa 150 bis 300 Euro für eine zumindest mittelpreisige Espressomaschine auszugeben.

Fakt ist, dass hier die technischen Gegebenheiten ausgereift und auch eine gewisse Robustheit und Stabilität gegeben sind. Darüber hinaus kann der Nutzer bei Maschinen der mittleren Preiskategorie in weiten Teilen selbst Einfluss auf die Beschaffenheit des Espressos nehmen. Zum Beispiel mit Blick auf die Regulierung der Brühdauer, den Mahlgrad des Kaffeepulvers usw.

Wenn es um Espressomaschinen geht, sind in Bezug auf die preislichen Gegebenheiten natürlich so gut wie keine Limits gesetzt. So können hochpreisige Geräte durchaus auch mit mehreren tausend Euro zu Buche schlagen. Je teurer, desto mehr Features sind meist auch vorhanden, sodass sich diese Produkte üblicherweise für die Verwendung im gastronomischen Bereich geradezu anbieten. Ob derartige Espressomaschinen hingegen für den privaten Gebrauch Sinn machen, liegt jeweils im Ermessen des Verbrauchers.

Führende Hersteller

  • Beem
  • De Longhi
  • Krups
  • Kenwood
  • Philips
Espressomaschinen aus dem Hauuse Beem zeichnen sich bereits seit vielen Jahren durch ihre besondere Wertigkeit und die zahlreichen funktionalen Eigenschaften aus. Dabei legt das Unternehmen, das übrigens seit 40 Jahren am Markt existent ist, stets aufs Neue größten Wert auf besonders attraktive Designs, auf ein möglichst umfangreiches Leistungsvermögen sowie auf eine hohe Langlebigkeit und Stabilität. Egal, ob es um Küchen- oder um Haushaltsgeräte bzw. Espressomaschinen geht: Für Produkte dieses Herstellers muss man zwar mitunter ein bisschen tiefer in die Tasche greifen. Allerdings zeigt sich immer wieder, dass sich diese zusätzliche Investition durchweg als lohnenswert erweist.
Espressomaschinen von De Longhi sind – wie das Unternehmen selbst sagt – immer wieder etwas Besonderes. Fakt ist in der Tat, dass hier wirklich die italienische Tradition „gelebt“ und in Form von hochwertigen Innovationen nach außen hin transferiert wird. Dementsprechend kann man sicher sein, beim Kauf eines Gerätes dieses Anbieters stets von einer hochwertigen Qualität und einem attraktiven Preis zu profitieren. Mittlerweile sind Espressomaschinen und Co. von De Longhi auf der ganzen Welt zu haben. Anspruchsvolle Kunden profitieren dabei von zahlreichen Vorzügen – sowie zugleich von einem freundlichen und kundenorientierten Support.
Ob die Entwickler der ersten Kaffeemühle im deutschen Unternehmen Krups damals, im Jahre 1956 wohl ahnten, dass man selbst heute noch gut und gerne auf die hochwertigen Krups-Haushaltsgeräte vertraut? So auch dann, wenn es um Espressomaschinen geht. Diesbezüglich unterliegt die Technologie ständigen Neuerungen – und demgemäß stehen auch die Produktinnovationen von Krups diesbezüglich in nichts nach. Seit jeher weiß man: Auf die Geräte von Krups ist Verlass – und sie punkten überdies durch ihre moderate preisliche Gestaltung.
In seinen Anfangszeiten, etwa 1946, machte sich das neu gegründete Unternehmen Kenwood einen Namen durch die hochwertige Radioqualität. Seither weitete man das Produktportfolio stetig weiter aus. Elektrogeräte, Haushaltsgeräte und Co. gehörten mit der Zeit ebenfalls zum hochwertigen Angebot. Auch heute noch steht die mittlerweile internationale Marke insbesondere mit Blick auf Espressomaschinen ganz hoch im Kurs. Wer im Besitz eines Gerätes aus diesem Hause ist, wird sich in der Regel lange über die Funktionalität und die Solidität freuen.
Im Jahre 1891 wurden die Grundsteine des Unternehmens Philips gelegt. Heute ist der Konzern mit seinen „niederländischen Wurzeln“ in der ganzen Welt bekannt. Egal, ob Fernsehgeräte, Radio sowie Haushalts- und Elektrogeräte: Philips steht von Anfang an für Qualität, Innovation und ein gut durchdachtes Preis-/Leistungsangebot. Entsprechend gefragt sind auch Espressomaschinen dieses Anbieters. Denn auch sie punkten durch ihre bemerkenswerte Wertigkeit, die attraktiven Designs und die hohe Funktionalität.

Internet vs. Fachhandel: Darum kauft man Expressomaschinen am besten online

Im Bereich Einzelhandel hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. So haben immer mehr Shops den lokalen Handel erobert, und auch die Angebotsvielfalt mit Blick auf Espressomaschinen hat sich zum Vorteil verändert. Auch in Sachen Beratung bleiben in vielen Fällen keine Wünsche offen.

Aber auch der Online-Handel hat eine Menge zu bieten. Auf der einen Seite ist in dieser Hinsicht die zum Teil riesige Produktvielfalt zu nennen. Anders als im Einzelhandel der Fall haben Online-Anbieter meist ganz andere Möglichkeiten zur Lagerung bzw. Komissionierung, sodass sich im Zuge dessen ein nicht unerhebliches Einsparpotenzial ergibt. Und das Besondere ist, dass dieser Ersparnis letztlich an den Kunden weitergegeben werden kann.

Beem EspressomaschionenMit der Konsequenz, dass die preislichen Gegebenheiten beim Online-Kauf auch in Bezug auf die Anschaffung einer Espressomaschine zum Teil erheblich attraktiver sind. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass Einzelhändler meist außerordentlich hohe Miet-, Lager- und Personalkosten zu tragen haben, die sie ihrerseits direkt an den Kunden weitergeben. Dementsprechend verwundert es nicht, dass so manche Espressomaschine, die man im Einzelhandel findet, um einiges teurer ist, als es online der Fall ist.

In jeder Hinsicht zahlreiche Vorzüge

Sicherlich besteht bei einem Online-Kauf nicht die Möglichkeit, die Wunschprodukte zu „greifen“ und sie hinsichtlich Qualität und Beschaffenheit unter die Lupe zu nehmen. Aber auch diesbezüglich bietet der Online-Handel einen entscheidenden Vorteil.

So sind nämlich die Reklamationsgegebenheiten in der Regel sehr kundenorientiert gestaltet, sodass es ein Leichtes ist, eine Espressomaschine, sofern sie nicht den individuellen Wünschen und Anforderungen gerecht wird, einfach zurückzuschicken oder von einem Paketboten abholen zu lassen. Selbst hinsichtlich einer professionellen Produktberatung muss der Kunde, wenn er seine Espressomaschine online kaufen will, keine Abstriche machen.

Denn praktischerweise besteht zum einen die Option, eine telefonische Beratung in Anspruch zu nehmen, oder man kann sich andererseits per Email oder in einem kostenfreien Online-Chat ausführlich zu den Vorteilen und den möglichen Nachteilen einer Espressomaschine beraten lassen. So viel Komfort und Flexibilität – da hält der klassische Einzelhandel oft nicht mit. Was liegt da also näher, als (auch) die nächste Espressomaschine direkt online zu kaufen?

Weiterführende Links und Quellen:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (569 votes, average: 4,78 out of 5)
Loading...