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Kaffeebohnen Test 2018 – Die 10 besten Kaffeebohnen im Vergleich

Wer zu den Menschen gehört, die den Geschmack ihres morgendlichen Kaffees nicht dem Zufallen überlassen möchten, der macht sich sicherlich Gedanken über Sorte und Herkunft seines Kaffees. Und zwar vor allem, wenn es um die eigentliche Kaffeebohne geht. Denn sie sorgt für das Aroma eines Kaffees. Kaffee ist Geschmackssache – und die ist so individuell, wie der Mensch selbst. Umso wichtiger ist es, wenn man weiß, welche Kaffeebohne besonders gut ist und worauf beim Kauf zu achten ist. Der folgende Ratgeber gibt hierüber Aufschluss.

Kaffeebohnen Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 04.11.2018

 Premium Bio Kaffee preisgekrönt von 360° rundum ehrlich | Köstlich, sehr säurearm und bekömmlichHappy Coffee Kaffeebohnen 1kg - Frisch geröstet - ganze Bohne - Premium Bio-Kaffee, Fair-trade, Arabica, CremaCoffee Circle ● Premium Kaffeebohnen Buna DimaaCream Diamonds Café-Espresso ganze Bohne optimiert für KaffeevollautomatenNordish.Coffee Lively – Kaffeebohnen – Premium Kaffee Ganze Bohnen – Fair und DirektLavazza Caffè Crema Dolce, 1kgDallmayr Kaffee Crema d'oro mild und fein KaffeebohnenJacobs Krönung Crema, Kaffee Ganze Bohne, 1000 gMelitta Ganze Kaffeebohnen, 100 % Arabica, fein-fruchtige Nuancen von Granatapfel, mittlerer Röstgrad, Stärke 3, BellaCremaKaffee Grand Maestro Italiano Original | Geröstete Arabica Kaffeebohnen für Kaffeevollautomaten

Premium Bio Kaffee preisgekrönt von 360° rundum ehrlich | Köstlich, sehr säurearm und bekömmlich

Happy Coffee Kaffeebohnen 1kg - Frisch geröstet - ganze Bohne - Premium Bio-Kaffee, Fair-trade, Arabica, Crema

Coffee Circle ● Premium Kaffeebohnen Buna Dimaa

Cream Diamonds Café-Espresso ganze Bohne optimiert für Kaffeevollautomaten

Nordish.Coffee Lively – Kaffeebohnen – Premium Kaffee Ganze Bohnen – Fair und Direkt

Lavazza Caffè Crema Dolce, 1kg

Dallmayr Kaffee Crema d'oro mild und fein Kaffeebohnen

Jacobs Krönung Crema, Kaffee Ganze Bohne, 1000 g

Melitta Ganze Kaffeebohnen, 100 % Arabica, fein-fruchtige Nuancen von Granatapfel, mittlerer Röstgrad, Stärke 3, BellaCrema

Kaffee Grand Maestro Italiano Original | Geröstete Arabica Kaffeebohnen für Kaffeevollautomaten

Bewertung 1,1 1,2 1,3 1,6 1,7 1,9 2,0 2,1 2,2 2,3
Röstgradmittelmitteldunkeletwas dunklerfrisch gerösteteher hellmittelmitteletwas helleretwas dunkler
Mischung100% Hochland ArabicaSingle Origin Arabica100% ArabicaArabica und Robusta70% Arabica, 30% Robusta80% Arabica, 20% Robusta100% ArabicaArabica und Robusta100% Arabica100% Arabica
AromaSchokolade, Karamell, leichte Bergamotte, säurearmmild mit schokoladig-würzigen Nuancenkräftiger Kaffe mit den Aromen nach Nüssen und KakaoEspresso klassisch ohne BitternotenKaffee mit Noten von Erdnuss, Rosine und Orangemild und samtig mit Noten von Trockenfrüchtenmild und ausgewogenausgewogen trotz seinem Hang zu bitteren Notenleichte fein-fruchtige Kaffeearomenkräftiges Aroma mit Noten von Karamell
BioGrüner HakenGrüner HakenneinneinGrüner HakenGrüner Hakenneinneinneinnein
fairer HandelGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenneinGrüner Hakenneinneinneinneinnein
für Siebträgersehr gutsehr gutgutsehr gutgutgutgutgutgutmäßig
für Vollautomatsehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr gutgutgutgutgut
für Filterautomatsehr gutgutsehr gutgutgutgutgutbedingtgutgut
HerkunftHondurasMexikoÄthiopien KolumbienZentral- und SüdamerikaBrasilien, Indien und Ugandaverschiedene Provenienzenverschiedene Provenienzenverschiedene ProvenienzenAsia-PazifikMittel- und Südamerika
RöstungTrommelröstung KleinstchargenTrommelröster 16-20 Minutenschondend trommelgeröstettraditionelles TrommelröstverfahrenSchonend und Frisch GerösteGroßrösterGroßrösterJacobs Aromaröstungdurch Melitta-Röstmeisterschonende Trommelröstung
Röstfrische6 Monate3-4 Monate3 Monate3 Monateca 4 Monate4 Monate4 Monate4 Monate3 Monate3 Monate
Vorteile
  • fair gehandelt
  • sehr säurearm
  • gut bekömmlich
  • regelmäßig kontrolliert
  • bulletproof
  • Öko-Aromaschutverpackung
  • sortenreiner Kaffee
  • aus zertifiziert biologischem Anbau
  • Hamburger Familienrösterei
  • nahezu ohne Säure
  • stabile, feinwürzige Crema
  • kräftiges Aroma
  • säurearm
  • ohne Zwischenhändler
  • 1 € pro Packung als Spende für nachhaltige Projekte
  • langzeitgeröstet
  • feines, edles Aroma
  • goldbraune Crema
  • optimale Extraktion
  • hoher Anteil an Arabica aus Guatemala und Honduras
  • Die Kaffeebohnen stammen von kleinen, unabhängigen Kooperativen aus Brasilien, Indien und Uganda.
  • Umweltschonende und wiederverschließbare Aromatschutzverpackung aus Deutscher Produktion ohne Aluminium
  • feiner Geschmack
  • schöne Crema
  • magenschonend
  • sehr annehmbarer Preis
  • sorgfältig abgestimmt
  • schonend geröstet
  • mildes Aroma
  • mit Aromaschutz
  • gut mit Milchveariationen
  • bewährte Qualität
  • gut für Vollautomaten
  • sorgfältige Bohnenauswahl
  • Abgestimmte Bohnen-Mischung
  • Ideal für Caffè Crema
  • ausgewogener Körper
  • vollmundiger Geschmack
  • vielseitig
  • facettenreich
  • Traditionsrösterei
Kritik
  • keine
  • als Filterkaffee gewöhnungbedürftig
  • verzeiht beim Siebträger keine Fehler
  • vor allem für Vollautomaten optimiert
  • für manche etwas zu schwach
  • für manche etwas zu mild
  • helle Crema
  • nicht sehr standfest
  • etwas säuralastig
  • verzeiht keine Zubereitungsfehler
  • Crema etwas zu leicht
  • als Espresso etwas flach
  • wenig Herkunftsangaben
  • Heikel im Siebträger
Aromavielfalt
Crema-Eigenschafte
Preis- / Leistung
Preis
19,99 Euro 25,90 Euro 25,90 Euro 16,99 Euro 12,99 Euro 13,99 Euro 13,99 Euro 12,99 Euro - nicht verfügbar -
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Was ist eigentlich eine Kaffeebohne?

Kaffeebohnen im TestBei einer Kaffeebohne (arabisch: gahwa für „Kaffee“ und bunn für „Beere“) handelt es sich um den Samen der Kaffeepflanze. Aus ihr wird Kaffee gebrüht. Betrachtet man die Kaffeebohne aus botanischer Sicht, handelt es sich eigentlich gar nicht um eine Bohne, vielmehr ist das Wort eine volksetymologische Lehnübersetzung.

Die roten Früchte, bei denen es sich um kirschähnliche Steinfrüchte (so genannte Kaffeekirschen) handelt, verfügen meist über zwei Steinkerne. Diese mit ihren abgeflachten Seiten zueinander liegenden Kerne sind die eigentliche „Kaffeebohnen“, welche in der Mitte eine Längsfurche aufweisen. Als Sonderform gilt die „Perlbohne“, bei welcher einer der beiden Kerne verkümmert ist und sich nur ein einzelner Kern mit rundlicher Form entwickelt hat.

Die Samen der Kaffeepflanze sind also die Steinkerne, welche zum größten Teil aus Nährgewebe mit einem Koffeinanteil von 0,8 bis 2,5 Prozent. Alle Kaffeesorten werden der Gattung der Coffea und der Familie der Rubiaceae zugeordnet.

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Inhaltsverzeichnis

Kaffeebohnen und ihre Eigenschaften

Die Mehrheit der Kaffeetrinker bevorzugt in der Regel Mischungen aus Bohnen von unterschiedlicher Herkunft, einige Kaffeekenner hingegen bauen auf die Reinheit der Sorte. Jedoch können ein spezielles Mischungsverhältnis und die damit verbundenen Röstverfahren dazu beitragen, dass die Qualität der Bohnen häufig geschmacklich besser wird.

Natürlich zeigen sich dabei auch regionale Vorlieben. So weisen süditalienische Kaffees oft einen weniger bitteren Geschmack auf, wobei hier aber auch ein geringerer Anteil an Arabica-Bohnen enthalten ist, als die bei einem norditalienischen Kaffee der Fall ist.

Kaffee_DiamondsIn Deutschland werden Kaffeebohnen in sehr unterschiedlichen Mischungen verkauft. Meist sind Röstung und auch Bohnenqualität darauf ausgelegt, dass in Kaffee und Espresso nicht nur eine helle Crema, sondern auch ein vollmundiges und angenehmes Aroma zu finden ist. Weiterhin weist jede Bohne landesthypische Charakteristika auf, so dass Experten genau schmecken, woher die Bohne stammt.

Von Bedeutung ist für eine Kaffeebohne auch die Röstung. Dabei gibt es nicht das eine optimale Röstverfahren. In Kaffeebohnen sind je nach Sorte, Qualität der Bohne und Röstverfahren knapp 900 Aromastoffe, die sich entfalten können. Während Robusta-Kaffeebohnen meist dunkler und kräftiger geröstet werden, um die Säure zu reduzieren, erfolgt bei Arabica-Bohnen eine kürzere und schonendere Röstung.

Kaffee_HappyKaffeebohnen, welche für Espresso verwendet werden, werden nicht einfach nur einmal geröstet. Hier erfolgt eine doppelte Röstung – dieser Aufwand spiegelt sich natürlich auch im Preis der Kaffeebohnen wider.

Bei einer zweifachen Röstung können sich alle Aromen kräftig ausbilden, Koffein- und auch Reizstoffgehalt sinken dabei allerdings. Deshalb gilt ein Espresso auch als verträglich bei empfindlichem Magen. Das Röstverfahren für Espresso-Bohnen sorgt dafür, dass sich die Säure in den Kaffeebohnen sehr schnell löst.

Bei Kaffeebohnen, welche für die Filterung oder auch die vollautomatische Zubereitung gedacht sind, sollte zu einer milden Mischung mit einem hohen Anteil an Arabica-Bohnen gegriffen werden.

Der Geschmack ist dabei natürlich entscheidend, es muss nicht immer zu 100 Prozent Arabica sein, denn geschmacklich sind diese Bohnen nicht immer die besten – dann kann sich ein gewisser Anteil Robusta-Bohnen durchaus als sinnvoll erweisen. Natürlich ist das auch immer eine individuelle Entscheidung des einzelnen Kaffeetrinkers.

Anwendungsbereiche sowie Vorteile von Kaffeebohnen

Kaffee Buna Dimaa Der größte Anteil an Kaffeebohnen wird weltweit in gerösteter und gemahlener Form zur Herstellung des Getränks Kaffee verwendet.

Aber auch darüber hinaus können Kaffeebohnen für weitere Zwecke genutzt werden. Die gerösteten Kaffeebohnen können beispielsweise auch im Ganzen verzehrt werden, Süßwarenhersteller bieten Kaffeebohnen mit Schokoladenüberzug an. Es gilt zudem als gesund, Kaffeebohnen zu essen, denn sie enthalten viele Nährstoffe und Vitamine.

Jedoch sollte kein übermäßiger Genuss erfolgen, denn durch das Kauen löst sich das Koffein aufgrund größerer Partikel langsamer auf. Die Wirkung von Koffein tritt somit später ein und hält auch länger an, als es bei fein gemahlenem Kaffeepulver der Fall ist.

Kaffee kommt außerdem im medizinischen Bereich zum Einsatz. Er wird hierfür bis zur Verkohlung geröstet, es entsteht dabei so genannte Kaffeekohle aus den Bohnen. Kaffeekohle gilt dabei als natürliches Mittel zur Behandlung von Durchfallerkrankungen. Aktuell wird auch ein Extrakt aus „Grünem Kaffee“ beworben, welches als Wundermittel gegen Falten und Übergewicht wirken soll.Kaffee_Buna Dimaa

Die Vorteile von Kaffeebohnen auf einen Blick

  • Kaffeebohnen sind qualitativ hochwertig
  • Kaffeebohnen weisen einen vollmundigen Geschmack auf
  • aus Kaffeebohnen lässt sich ein aromafrischer Aufguss zubereiten
  • Kaffeebohnen werden durch hochwertige Röstverfahren aromatisiert
  • Verpackungen von Kaffeebohnen verfügen über ein Aromaventil, welches das Entweichen von Kohlendioxidgasen erlaubt
  • hinsichtlich Zusammensetzung und Herkunft ist die Transparenz bei Kaffeebohnen größer
  • Kaffeebohnen-Verpackungen lassen sich leicht Öffnen und Verschließen, ein Umfüllen in ein anderes Behältnis ist nicht notwendig

Kaffeebohnen-Arten und ihre Vor- und Nachteile

Insgesamt gibt es etwa vierzig Kaffeesorten, welche kultiviert werden. Jedoch haben sich in den vergangenen Jahrzehnten die Sorten Arabica (Coffea arabica) und Robusta (Coffea canephora, Syn. Robusta) durchgesetzt.

Die wichtigste Kaffeesorte ist mit etwa 60 Prozent des Welthandels die Arabica-Bohne. Sie wächst vorrangig im Hochland von Brasilien, Kolumbien und Kenia. Die Kaffeebohne weist eine grünliche bis blaugrüne Farbe auf, ist etwa neun Millimeter lang und hat eine ovale Form sowie eine geschwungene Naht.

Die Robusta-Bohne gilt hingegen als ertragreicher, widerstandsfähiger und wächst zudem schneller, als die Arabica-Bohne. Bevorzugt wächst sie in Regionen bis 600 Metern Höhe wie in Vietnam. Robusta-Bohnen haben eine bräunliche bis gelbgrüne Farbe, sind kleiner als Arabica- Bohnen und weisen eine rundliche Form sowie eine gerade Naht auf. In der Regel wird Robusta als Zusatz für die Zubereitung von Espresso verwendet, denn sie sorgt für eine schöne Crema und einen vollen und leicht erdigen Körper.

Vor- und Nachteile der Arabica-Bohne

Die Arabica-Bohne ist in der Regel teurer. Der Kaffee ist stärker säurebetont und enthält weniger Bitterstoffe, die einzelnen Geschmacksnuancen sind etwas feiner und werden oft als „frucht“ beschrieben. Die Crema ist ebenfalls heller, zudem wird einer Arabica-Bohne meist eine bessere Qualität zugeschrieben.

Vor- und Nachteile der Robusta-Bohne

Im Gegensatz zur Arabica-Bohne ist die Robusta-Bohne preisgünstiger. Sie weist weniger Säure auf, da die Geschmacksabstufungen weniger ausgefeilt sind und sie somit auch länger geröstet werden kann. Tendenziell sind Robusta-Bohnen etwas bitterer, vergleichbar ist der Geschmack einer hochwertigen Robusta-Bohne mit der feinen Bitternote von dunkler Schokolade. Die Crema ist zudem dunkler, wodurch dem Kaffee ein etwas breiterer Geschmack verliehen wird. In Espressos werden oft Robusta-Bohnen als Beimischung verwendet, da so der Geschmack cremiger und das Aroma voller wird. Auch wenn Arabica-Bohnen qualitativ hochwertiger sind, gibt es inzwischen auch Robusta-Sorten, die mit ihnen mithalten können.

So erfolgt der Test von Kaffeebohnen

Kaffeebohnen Happy im TestAm Markt gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Marken und Herstellern. Für Kaffeetrinker geht dabei der Überblick schnell verloren. Deshalb gibt es bestimmte Kriterien, die in einem Kaffeebohnen-Test genauer unter die Lupe genommen werden.

Und auch wenn sich über Geschmack ja bekanntlich streiten lässt: Einige Merkmale gibt es natürlich, um die Qualität eines guten Produkts von einem weniger guten Produkt unterscheiden zu können.

Im Kaffeebohnen-Test wurden deshalb folgende Fakten genauer betrachtet:

  • Lieferung und Verpackung
  • Aussehen der Kaffeebohnen
  • Duft, Geschmack und Aroma
  • Verträglichkeit
  • Röstung

Lieferumfang und Verpackung

Bevor es an den eigentlichen Test der Kaffeebohnen geht, wird die Verpackung etwas genauer angesehen. Auf ihr finden sich wichtige Informationen für Verbraucher zur jeweiligen Kaffeesorte und zur Herstellung. Zudem sollte eine Kaffeebohnenverpackung über ein so genanntes Aromasiegel verfügen. Durch dieses können beim Öffnen die Kohlendioxidgase entweichen, welche sich während der Röstung bilden. So kann sich der Geschmack des Kaffees wesentlich besser entfalten, weshalb Kaffeebohnen verglichen mit Kaffeepulver vor allem in dieser Hinsicht einen größeren Vorteil haben.

Aussehen der Kaffeebohnen

Die Qualität von Kaffeebohnen lässt sich unmittelbar am Erscheinungsbild erkennen. Von Bedeutung ist hierbei unter anderem der Bruch. So weisen laut Produkttests für Kaffeebohnen hochwertige Bohnenprodukte nur geringfügigen Bruch auf, ebenso fehlen Reste der Fruchtschalen. Mit dem Begriff „Bruch“ wird dabei beschrieben, wie viele gebrochene Bohnen sich in einem Produkt befinden. Zwar sorgt der Bruch nicht für eine Beeinträchtigung der Verwendung im Kaffeevollautomaten, aber das Bohnenbild ist für Kunden durchaus interessant.

Duft, Geschmack, Aroma und Crema der Kaffeebohnen

Auf die Wahl der passenden Kaffeebohnen haben weiterhin Duft, Geschmack, Aroma und auch Crema Einfluss.

Kaffeebohnen 360 im TestDer Duft, der einem Verbraucher mit dem Öffnen der Verpackung in die Nase seigt, ist natürlich von Bedeutung. Der charakteristische Duft von Kaffeebohnen reicht von mild bis kräftig. Wahrgenommen werden können dabei sowohl feine als auch starke Aromen. Ausschlaggebend für das Aroma ist dabei meist das Mischungsverhältnis aus Arabica- und Robusta-Bohnen. In den Kaffeebohnen-Tests fällt auf, dass ein hoher Anteil an Robusta-Bohnen aufgrund des längeren Röstvorgangs für ein stärkeres Aroma und somit auch für einen dominanteren Duft, als dies bei reinen Arabica-Bohnen der Fall ist.

Von größter Bedeutung ist natürlich der Geschmack eines Kaffees. Denn ein teures Produkt nützt dem Verbraucher nichts, wenn es ihm nicht schmeckt. Kaffeebohnen sollten durch einen vollmundigen und aromatischen Geschmack überzeugen, der jedoch nicht dominant erscheint. Oft wird der Geschmack mit zum Teil unverständlichen und durchaus auch widersprüchlichen Adjektiven beschrieben.

Qualitativ hochwertige Kaffeebohnen zeigen dabei eine bestimmte Intensität und milde Note, der Kaffee schmeckt nicht wässrig, sondern voll und ist dennoch nicht bitter und schwer. Betrachtet man sich unterschiedliche Kaffeebohnen-Tests, werden immer wieder auch Geschmackseindrücke von Kunden berücksichtigt.

Grundsätzlich sollten Verbraucher aber bedenken, dass der Geschmack auch von der Art der Zubereitung, von der Kaffeemaschine oder dem Vollautomaten, vom Mahlgrad, von der Temperatur sowie vom Druck und der eingestellten Stärke abhängig ist.

Kaffee_360 im TestDie Aromen eines Kaffees zeigen bei keinem anderen natürlichen Produkt eine solche Bandbreite. Von süßlich bis fruchtig über blumig bis hin zu nussig und würzig wird das Aroma verschiedenster Bohnen beschrieben.

Und es ist tatsächlich so: Werden die braunen Kaffeebohnen zubereitet, können sich hunderte unterschiedliche Aromen entfalten. Ein harmonisches Zusammenspiel aus verschiedenen Geschmacksnuancen zeichnet dabei ein Qualitätsprodukt aus. Einem Kaffee darf und soll man auch seine Vielseitigkeit anmerken, die Gesamtkomposition darf aber möglichst nicht darunter leiden – das Aroma sollte also möglichst komplex und trotzdem klar sein.

Eine hohe Qualität von Kaffeebohnen lässt sich auch an der Crema – also der Krone auf dem Kaffee – erkennen. Von Bedeutung sind hier vor allem Farbe und Struktur. Die perfekte Crema hat eine haselnussbraune Farbe. Eine zu helle Crema deutet auf ältere Bohnen mit bereits verflogenem Aroma hin, eine zu dunkle Crema hingegen kann auf einen falschen Mahlgrad oder die falsche Pulvermenge hinweisen. Zudem darf die Crema nicht zu flüssig sein, beim Umrühren mit dem Löffel sollte sie sich nicht gleich auflösen. Eine geringe Qualität lässt sich bei Kaffeebohnen auch erkennen, wenn sich kaum Crema bildet.

Verträglichkeit

Kaffee_Grand Maestro im TestAuch wenn die Kaffeebohnen aus den Produkttests in der Regel einen vollmundigen Geschmack entfalten, bleiben sie dennoch gut verträglich. Das liegt am schonenden Röstverfahren. Die Bekömmlichkeit ist sehr wichtig, denn sonst könnten Menschen mit Magenbeschwerden keinen Kaffee trinken, da dieser natürliche Säuren enthält. Eine besonders schonende Röstung ist deshalb sehr wichtig.

In minderwertigen Kaffees ist der Anteil an Koffein und auch Säure meist recht hoch, die Folge können Schweißausbrüche oder gar Herzrasen sein. Hochwertige Kaffees können hingegen sowohl morgens als auch nachmittags getrunken werden, ohne dass Probleme auftreten.

Schaut man sich die zwei Hauptsorten Arabica und Robusta an, lässt sich folgendes sagen: Arabica-Bohnen enthalten mehr Säure, als Robusta-Bohnen. In hellen Röstungen ist mehr Säure enthalten, als in dunklen Röstungen und auch in Hochlandkaffee ist der Säureanteil höher als in Tieflandkaffee. Jedoch spielt hier natürlich auch der persönliche Geschmack eine entscheidende Rolle, denn die einen mögen einen gewissen Gehalt an Säure, andere wiederum nicht.

Grundsätzlich lässt sich allerdings sagen, dass ein sehr hoher Säureanteil im Kaffee auf eine minderwertige Qualität hinweist. Diese kann durch Mängel bei der Röstung verursacht werden.

Röstung

Ein Qualitätsmerkmal für hochwertige Kaffeebohnen ist auch die perfekte Röstung. Entscheidend dafür ist die Röstdauer, welche auf Qualität und Geschmack des Kaffees Einfluss hat. So wird ein Kaffee durch Langzeit-Röstung sehr mild und damit auch wesentlich bekömmlicher. Auch das Röstbehältnis spielt dabei eine Rolle. So gilt die Röstung in der Trommel als sehr schonend und gleichmäßig, die Bohne wird nicht verkohlt, während sie innen noch roh ist.

Ein säuerlich-bitter oder auch angebrannt schmeckender Kaffee deutet darauf hin, dass die Kaffeebohnen weder bei milden Temperaturen noch schonend geröstet wurden. Leider zeigt sich bei industriellen Produkten oft, dass die Bohnen entweder in einer so genannten Schockröstung nur wenige Minuten hohen Temperaturen von bis zu 600 Grad ausgesetzt wurden und der Kaffee damit kaum bekömmlich ist.

Worauf sollte beim Kauf von Kaffeebohnen geachtet werden?

Beim Kauf von Kaffeebohnen sollten bestimmte Kriterien nicht außer Acht gelassen werden. Dies sind:Kaffee Happy Kaffeebohnen im Test

  • Aromaversiegelung
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Herkunftsland
  • Fairer Handel und Umweltbewusstsein

Aromaversiegelung

Bereits im Produkttest für Kaffeebohnen zeigt sich, dass die Verpackung eine ganz besondere Rolle spielt. So verfügt ein wirklich gut gerösteter und nicht grüner Kaffee über mehr als 800 Aromastoffe. Diese sollen natürlich auch beim Verbraucher ankommen. Die Aromastoffe fehlen in der Regel bei Kaffeepulver. Anders ist dies bei Kaffeebohnen. Sobald ein grüner Kaffee geröstet wird, kommt es zur Bildung von Aromastoffen. Allerdings entstehen begleitend auch Kohlendioxidgase.

In der üblichen Vakuumverpackung von Kaffeepulvern sind diese Gase noch enthalten. Bei Kaffeebohnen dürfen Verbraucher durchaus erwarten, dass ein Aromaventil in der Verpackung zu finden ist. Durch dieses Ventil können die Gase entweichen, während das Aroma des Kaffees erhalten bleibt.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Qualität hat ihren Preis: Und dieses Sprichwort gilt natürlich auch für Kaffeebohnen. Der Preis pro Kilogramm stellt dabei eine gute Orientierung dar. Zahlreiche Kaffeebohnen-Tests haben inzwischen ergeben, dass hochwertige Qualität in aller Regel nicht unter einem Kilogramm-Preis von zehn Euro erhältlich ist.

Die Preise im Discounter bieten generell keine geeignete Referenz, wenn es um die Qualität geht. Doch auch bei Kaffeebohnen bestätigen – wie überall – Ausnahmen die Regel: Üblich sind für Qualitätskaffee meist Preise zwischen 20 und 25 Euro pro Kilogramm. Wie der Kaffeebohnen-Test zeigt, gibt es aber auch Produkte, bei denen eine hohe Qualität auch unter 20 Euro pro Kilogramm erhältlich ist.

Herkunftsland

Zu den typischen Hauptanbaugebieten für alle Kaffeesorten gehören Mittelamerika, Kolumbien oder auch Kenia. Einen Bohnenkaffee, der aus unterschiedlichen Regionen kommt, wird mit der Bezeichnung „Blend“ versehen. Ein so genannter „Single Origin“ Kaffee stellt ein Produkt dar, welches aus nur einer Region stammt (z. B. Bio-Kaffee von Christof Feichtinger aus Guatemala).

Kaffee_Nordish Kaffeebohnen im Test
Kaffee Nordish Kaffeebohnen im Test Fair Trade

Fairer Handel und Umweltbewusstsein

Auch beim Kauf von Kaffeebohnen wird es immer wichtiger: Fair Trade – nämlich die sozialen Bedingungen und eine ökologische Rücksichtnahme. Gerade Kaffeebauern arbeiten meist unter schweren Bedingungen, weshalb es sich einige Hersteller sowie Marken auf die Fahne geschrieben haben, einen Anbau zu unterstützen, der ökologisch und ohne die Verwendung von Pestiziden zur Schädlingsbekämpfung erfolgt. Mit Bio-Kaffee lässt sich die Umwelt schonen, auch wenn dieser meist etwas teurer ist. Verbraucher, die auf Fair Trade großen Wert legen, sollten auf der Verpackung Siegel wie „Fairtrade“ oder „AT-Bio“ achten.

Kurzinformationen zu den führenden Herstellern von Kaffeebohnen

Am Markt gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Herstellern beziehungsweise Unternehmen für Röstungen von Kaffeebohnen. Hier finden sich die wohl bekanntesten Unternehmen.

  • J. J. Darboven
  • Jacobs
  • Lavazza
  •  Melitta
  • Dallmayr
  • Christof Feichtinger
  •  Tchibo

J. J. Darboven

Das Unternehmen J. J. Darboven gibt es bereits seit dem Jahr 1866, als der junge Kaufmann Johann Joachim Darboven als Erster gerösteten Kaffee in Tüten verpackte und an viele Haushalte lieferte. Mit dem Markenzeichen „Idee“, welches im Jahr 1915 geboren wurde, brachte das Unternehmen später (1927) erstmals einen Kaffee auf den Markt der sehr bekömmlich war. Seither gehört das hanseatische Traditionsunternehmen zu den größten Röstereien in Deutschland und agiert auch international. J. J. Darboven steht für höchste Qualität, umsichtiges Wirtschaften und einen respektvollen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. Die verwendete Rohkaffee wird aus den besten Anbaugebieten der Welt bezogen, der Umgang mit Geschäftspartnern ist stets fair. Und so kann sich Darboven als Synonym für höchsten Kaffeegenuss bezeichnen.

Jacobs

Jacobs ist ein renommiertes Kaffeehaus mit Sitz in Wien, der Stadt des Kaffees. Jeder Kaffeeliebhaber kommt hier auf seine Kosten und findet die für sich passenden Kaffeebohnen, denn Jacobs stellt unterschiedliche Kaffeesorten her. Die von Jacobs erhältlichen vollaromatischen Kaffeespezialitäten sind sowohl für Kaffeevollautomaten als auch für Filter-, Pad- und Kapselmaschinen sowie Siebträger und Herdkannen geeignet. Der österreichische Kaffeehersteller führt in seinem Sortiment kräftige Bohnenmischungen wie Caffé Crema intenso, die sanfte Krönung Crema und natürlich die klassische Krönung. Immer wieder schaffen es alle Sorten von Jacobs in Produkttests rund um Kaffee in die Bestenlisten.

Lavazza

Lavazza ist eine italienische Traditionsmarke, bei der seit mittlerweile 1895 alle Kaffeebohnen sorgfältig ausgesucht, schonen geröstet und gemischt werden. Eine optisch ansprechende Verpackung ergänzt die Bohnen, die höchsten Kaffeegenuss versprechen. Die Lavazza-Sorten sind sehr unterschiedlich und weisen einen typisch lebhaften, italienischen Charakter auf. Sie sind gut verträglich und wirken angenehm anregend. Lavazza hat neben Kaffeebohnen auch Pulverkaffee, Kapseln und Pads in seinem Sortiment. Passend dazu gibt es auch eine Kaffeesysteme sowie Kaffeemaschinen. In diversen Produkttests ist der klassische Crema Dolce immer wieder als Testsieger aufgeführt, das Angebot ist aber generell breit aufgestellt und reicht von einem aromatischen Crema Classico bis hin zu einem intensiven Caffé Gustoso.

Melitta

Die Kaffeemarke Melitta steht für höchste Qualität. Das Traditionsunternehmen konnte schon zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts mit vielseitigen und auch ausgewogenen Kaffeesorten überzeugen. Passend dazu gibt es von Melitta auch Filtermaschinen, Kaffeevollautomaten und ein großes Angebot an Zubehör rund um den Kaffee. Zu den wohl bekanntesten Marken von Melitta gehören „Bella Crema“ und „Mein Café“.

Dallmayr

Dallmayr ist eine Marke aus München, welche bereits seit 300 Jahren für eine sehr feine Kaffeetradition steht. Das Unternehmen bietet alle gängigen Kaffeespezialitäten in den vielseitigsten Zubereitungsarten an. So gibt es für Kaffeevollautomaten Kaffeesorten in drei verschiedenen Intensitätsstufen: sanfter Dallmayr Crema d’Oro, klassischer Crema d’Oro und kräftiger Espresso d’Oro.

Christof Feichtinger

Kaffees von Christof Feichtinger tun vor allem eins: Sie unterstützen einen Produktionsprozess, bei dem es um einen ausgeglichenen Verbrauch von Ressourcen, die Schonung der Umwelt und die Bedürfnisse der Kaffeebauern geht. Deshalb kaufen verantwortungsbewusste Verbraucher auch gern den Café de Guatemala und greifen für diesen auch gern etwas tiefer in die Tasche. Die Kaffeesorten von Christof Feichtinger verfügen über sehr facettenreiche Aromen und sind zudem gut bekömmlich.

Tchibo

Kaffee hat unsere Kultur geprägt, wie kaum ein anderes Getränk. Seit dem Jahr 1949 steht Tchibo für eine hochwertige Kaffeequalität und einen einzigartigen Kaffeegenuss. Das mittlerweile international tätige Unternehmen bietet Kaffee für jeden Geschmack: von Café Crema bis Espresso über Filterkaffee sowie Kaffeepads, Cafissimo-Kapseln bis hin zu Qbo-Würfeln. Tchibo unterstützt dabei auf den Schutz der Natur und setzt sich außerdem für bessere Lebensbedingungen der Kaffeefarmer und ihrer Familien ein. So will das Unternehmen auch in Zukunft nur beste Kaffeequalität anbieten und die Nachhaltigkeit steigern.

Internet vs. Fachhandel – Wo sollten Kaffeebohnen gekauft werden?

Kaffee Grand Maestro Kaffeebohnen im TestKaffeeliebhaber kaufen ihre Kaffeebohnen in aller Regel in Fachgeschäften, denn sie gehen davon aus, dass die Produkte auch nur hier wirklich hochwertig sind und sie nur durch eine richtige, fachkundige Beratung auch die für sie passenden Bohnen finden. Dafür geben Käufer durchaus auch gern etwas mehr Geld aus.

Um Supermärkte sowie Discounter machen wirkliche Kaffeekenner einen großen Bogen, wenngleich diese neben Markenkaffees mittlerweile auch sehr hochwertige Eigenmarken im Sortiment haben und hier vor allem Pulverkaffee und in der Regel auch Bohnen erhältlich sind. Verglichen mit Fachgeschäften ist der Preis hier natürlich niedriger.

Doch mittlerweile kommt auch das Internet als Marktplatz für Kaffeebohnen nach vorn. Aufgrund der verschiedensten Vergleiche, die im Internet angestellt werden, lassen sich zu den verschiedensten Herstellern und deren Produkten auch alle Informationen zu verwendeten Kaffeebohnen, Anbauweise, Herkunftsland und Zertifikaten finden. Wer seine Kaffeebohnen im Internet bestellt, hat ausreichend Zeit, sich im Vorfeld darüber zu informieren und ein unabhängiges Urteil zu fällen.

Die Auswahl ist natürlich deutlich größer und meist sind auch die Preise etwas günstiger. Da selbst im Fachgeschäft nicht so viele Informationen geboten werden können, wie sie das Internet liefert, ist es immer sinnvoll, den Kauf von Kaffeebohnen im Internet zu tätigen.

Wissenswertes und Ratgeber

Die Geschichte der Kaffeebohne

Der Ursprung der Nutzung von Kaffee liegt im Nahen Osten und geht so weit zurück, dass sich darum lediglich einige Legenden ranken. Verknüpft sind die meisten dieser Legenden mit der anregenden Wirkung, die Kaffee besitzt. So soll Kaffee einer Legende nach entdeckt worden sein, als ein Maronitenmönch mit dem Namen Naironus Banesius eine Viehherde beobachtete, welche ein sonderbares Verhalten an den Tag legte.

Kaffee Nordish Kaffeebohnen im TestDie Tiere waren extrem lebhaft und fanden auch spät in der Nacht noch keine Ruhe oder zeigten Müdigkeitsanzeichen. Dies geschah im Lande Kaffa. Der Mönch ging dem Rätsel nach und fand eine dunkelgrüne Pflanze auf der Weide, welche kirschähnliche grüne, gelbe und rote Früchte trug. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Neugier bereitete er sich aus den Früchten einen Sud und konnte feststellen, dass auch seine Müdigkeit schwand und er bis lange in die Nacht wach bleiben konnte.

Eine weitere Legende besagt, das Wort Kaffee stamme vom altarabischen Wort „gahwah“ ab, dass eigentlich Wein bedeutet. Da dieser bei Muslimen allerdings verboten war, ersetzte irgendwann Kaffee mit seiner anregenden Wirkung den Wein und wurde fortan als „Wein des Islam“ bezeichnet.

Natürlich existieren der Kaffeebaum und somit auch die Kaffeebohne schon wesentlich länger. Aus der Legende des Maronitenmönches geht hervor, dass sich diese in der Region Kaffa zugetragen haben soll. Diese Region sollte dem Getränk später seinen Namen verleihen. Kaffa liegt im abessinischen Hochland von Äthiopien und gilt tatsächlich als ursprüngliche Heimat der Kaffeepflanze. Zunächst wuchs die Pflanze natürlich wild, eine Kultivierung oder veredelnde Verarbeitung erfolgte nicht.

Unter der Bezeichnung „Bunchum“ wurde Kaffee erstmals schriftlich als Heilmittel durch den Heilkundigen und Philosophen Ibn Sina im 11. Jahrhundert erwähnt. Die stimulierende Wirkung der Pflanze war ihm bekannt. Ob er sich jedoch tatsächlich auf die Kaffeepflanze bezogen hat, ist bislang unklar.

Doch erst etwa Mitte des 15. Jahrhunderts kommt Kaffee in Arabien auch als Getränk zum Einsatz, wenngleich nicht daraus hervorgeht, ob es nur als Genussmittel oder auch als Heilmittel verwendet wurde. Etwa zu dieser Zeit erfolgte auch die Kultivierung der Pflanze. So soll im Jahr 1454 ein Scheich im Jemen erste Kulturen mit Samen oder Pflanzen angelegt haben, welche aus Abessinien stammten.

Mit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts verbreitete sich Kaffee durch Reisende über Städte wie Mekka und Medina in ganz Arabien und startete seinen Siegeszug.

Aus religiösen Gründen kam auch beim Kaffee die Frage über die Legitimität des kräftigen anregenden Getränks auf, allerdings konnte sich Kaffee durchsetzen, da er vor allem von den Adeligen sehr geschätzt wurde.

Die Türken sorgten später für die Verbreitung des Kaffees, als sie Länder wie Syrien, den Jemen und Ägypten eroberten und 1517 auch Medina und Mekka einnahmen. Die Anbaugebiete von Kaffee gelangten in ihre Hand, weshalb Kaffee auch viele Jahrhunderte später noch als „Türkentrank“ bezeichnet wurde. Von den Osmanen wurde Kaffee in allen Teilen ihres Herrschaftsgebietes verbreitet und sogar bis ins südöstliche Europa gebracht. Hier prägten schon sehr bald öffentliche Kaffeehäuser die Straßen in den Städten. In Konstantinopel wurde im Jahr 1554 das erste Kaffeehaus eröffnet.

Von hier aus gelangte der Kaffee dann auch in die nordwestlichen Teile von Europa. In verschiedenen Schriften wird die Kaffeebohne und das daraus gewonnene Getränk beschrieben.

Kaffee Nordish Bis etwa zum 17. Jahrhundert wurden meist nur kleine Mengen an Kaffeebohnen als Souvenir mit nach Europa gebracht. Doch nun begann ein schwunghafter Handel. In den Hafenstädten Amsterdam, Hamburg, London und auch Venedig trafen säckeweise Kaffeebohnen ein, Kaffee wurde zum begehrten Getränk der reichen, weltgewandten Bevölkerung.

Am Markusplatz in Venedig eröffnete im Jahr 1645 das erste Kaffeehaus – Oxford, London, Marseille, Amsterdam, Den Haag, Wien und Paris folgten in den darauf folgenden Jahren. Und auch in Bremen eröffnete im Jahr 1673 das erste Kaffeehaus, vier Jahre später dann auch in Hamburg.

Lange Zeit war Kaffee ein Getränk für die gut betuchte Gesellschaft, das einfache Volk konnte sich das Getränk nicht leisten. Doch mit der Zeit sanken die Preise für Kaffee und so konnten Menschen jeder Schicht und Berufsgruppe Kaffee trinken.

Sämtlicher Kaffee wurde im 16. Jahrhundert fast vollständig von den Arabern im Südjemen angebaut. Lange Zeit wurde dieses Monopol von ihnen streng verteidigt und das Wissen um den Anbau streng gehütet. Es sollten seinerzeit keine keimfähigen Bohnen in „fremde“ Hände gelangen.

Natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Kaffeepflanzen auch in andere Hände gelangten. So besaßen bald auch die Niederlande, Portugal und Spanien Pflanzen, welche sie in ihren Kolonien mit dem passenden Klima anbauten.

Im 18. Jahrhundert erfolgte der Kaffeeanbau weltweit, Brasilien wurde jedoch zum wichtigsten Anbaugebiet. Kaffee wurde immer mehr zu einem international bedeutsamen Handelsgut, der Maßstab für Anbau und Verarbeitung war sehr hoch. Mittlerweile ist Kaffee für jeden erschwinglich.

So ist Kaffee seit Mitte des 19. Jahrhunderts ein regelrechtes Volksgetränk. In der heutigen Zeit gilt Kaffee nach Erdöl als zweitwichtigstes Handelsgut. Der Verbrauch an Rohkaffee hat sich weltweit extrem erhöht: Während es im Jahr 1750 noch 600.000 Sack waren, lag der Verbrauch im Jahr 2000 bei 104 Millionen Sack.

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Kaffeebohne

Kaffeebohnen werden in vielen Regionen angebaut. Zu den weltweit größten Kaffeeproduzenten gehören:

  • ÄthiopienKaffee 360 Kaffeebohnen im Test
  • Brasilien
  • Costa Rica
  • Elfenbeinküste
  • Guatemala
  • Honduras
  • Indien
  • Indonesien
  • Kolumbien
  • Laos
  • Madagaskar
  • Mexiko
  • Nicaragua
  • Peru
  • Philippinen
  • Tansania
  • Uganda
  • Venezuela
  • Vietnam
  • Volksrepublik China

Die produzierten Mengen sind dabei sehr unterschiedlich. Während Brasilien jährlich etwa 2.964.538 Tonnen Kaffee produziert, kommt Madagaskar auf „nur“ 64.000 Tonnen.

In den unterschiedlichen Regionen werden die Kaffeekirschen nach Erreichen der notwendigen Reife manuell oder auch maschinell geerntet, wobei die regionalen Methoden zur Aufbereitung der Kaffeebohnen sehr unterschiedlich sind. Sowohl die Anbaubedingungen (z. B. Temperatur, Region, Höhenlage, Sonneneinwirkung, Breitengrad) als auch die Röstung und Zubereitung haben auf den Kaffeegeschmack großen Einfluss.

Kaffeebäume benötigen generell ein ausgeglichenes Klima mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad. Es darf weder zu kalt noch zu heiß sein, der Anbauboden muss locker, durchlässig und auch tiefgründig sowie im oberen Bereich humos und im unteren Bereich leicht sauer sein. Vermehrt wird Kaffee durch Samen, Stecklinge oder Pfropfen.

Zertifikate für Kaffeebohnen

Für Kaffeeprodukte gibt es inzwischen einige Siegel, welche für einen Anbau unter ökologisch hervorragenden und auch menschenwürdigen Bedingungen zertifizieren.

Typische Siegel sind:

  • BIO nach EG-Ökoverordnung (sechseckiges Biosiegel, welches für Produkte aus ökologischer Landwirtschaft garantiert)
  • Fairtrade/Transfer (Siegel, welches für faire Anbaubedingungen bei den Kaffeebauern steht und zeigt, dass Kaffeebauern auch faire Löhne bei ökologisch korrekter Anbauweise erhalten)
  • Rainforest Alliance (Frosch im gezackten Kreis, der den Erhalt der Ökosysteme in den Regenwäldern garantiert, wobei er nicht für die faire Entlohnung der Kaffeebauern steht)
  • UTZ Certified (Gütesiegel für nachhaltigen Anbau von Agrarprodukten, welches mit sozialen Standards und bestimmten Anforderungen an die Umweltverträglichkeit einhergeht

Die Güteklasse von Kaffeebohnen

Um die Güteklasse von Kaffeebohnen zu bestimmten, müssen Herkunft, Größe sowie die Anzahl der defekten Bohnen in einer Verpackung beurteilt werden.

  • Herkunft der Kaffeebohnen

Zur Beurteilung der Herkunft spielt vor allem die Anbauhöhe eine Rolle. Früchte in höheren Lagen reifen wesentlich langsamer, die Bohnen werden deutlich größer und auch härter. Als übliche Abkürzungen in Mittel- und Südamerika gelten SHB (Strictly Hard Bean) oder SHG (Strictly High Grown) für Anbaugebiete oberhalb von 1.600 Metern über dem Meeresspiegel sowie HB (Hard Bean) für Anbaugebiete, welcher unterhalb dieser Grenze liegen.

  • Größe der Kaffeebohnen

Schon während der Produktion erfolgt eine Sortierung der Kaffeebohnen nach ihrer Größe. Auf dem Markt erzielen größere Bohnen auch einen höheren Preis, denn Händler gehen von einer längeren Reifedauer aus. Angegeben werden die Größen in 1/64 Zoll. Der internationale Handel kennt Einteilungen in very large (Größe 20 = 8 Millimeter) über small (Größe 14 = 5,5 Millimeter) bis hin zu peaberry (kleiner als small).

  • Qualität der Kaffeebohnen

Grundsätzlich werden bei den Kaffeebohnen-Lieferungen immer wieder Stichproben auf Mängel gemacht. Im Rahmen der so genannten Brasilien-Methode werden dabei die Mängel in einer Probe von 300 Gramm Kaffeebohnen gezählt, wobei eine unterschiedliche Gewichtung erfolgt. Eine faule Kaffeebohne gilt dabei als voller Defekt, eine zerbrochene Bohne wird als 1/5 defekt bezeichnet. Finden sich in diesen 300 Gramm ein großer Stein oder auch ein Zweig, dann werden fünf Defekte dafür notiert. Je geringer die Anzahl an Defekten ist, umso höher ist natürlich die Qualität.

Die Aufbereitung von Kaffeebohnen

Kaffeebohnen können auf unterschiedliche Weise aufbereitet werden. Eine Unterscheidung erfolgt in nasse, halbtrockene und trockene Aufbereitung. Weiterhin können Kaffeebohnen auch fermentiert werden.

Trockene Aufbereitung von Kaffeebohnen

Die Kaffeebohnen werden für die trockene Aufbereitung gründlich gereinigt und über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen unter Einwirkung der Sonne getrocknet. Erst danach werden sie von ihrer Schale und ihrem Fruchtfleisch getrennt. Im gesamten Trocknungsprozess erfolgt eine regelmäßige Wendung zur Erzielung eines gleichmäßigen Ergebnisses. Sind die Bohnen trocken genug, erfolgt die Trennung von ihrer Schale und der pergamentartigen Hülle. Im Anschluss daran werden sie erneut gereinigt und verlesen. Die Kaffeebohnen entfalten bei dieser natürlichen Aufbereitung einen blumigen Duft sowie einen fruchtigen und komplexen Geschmack.

Halbtrockene Aufbereitung der Kaffeebohnen

Bei der halbtrockenen Aufbereitung der Kaffeebohnen werden lediglich die entpulpten Kerne, also die Kaffeebohne selbst, getrocknet. Eine Fermentation erfolgt nicht. So bleiben ein volles, hochwertiges Aroma und ein komplexer Körper erhalten.

Nasse Aufbereitung der Kaffeebohnen

Bei der nassen Aufbereitung von Kaffeebohnen kommt sehr viel Wasser zum Einsatz. Gerade in wasserarmen und sehr heißen Anbauregionen wie Äthiopien, Kenia und Tansania besteht oft das Problem, dass die Kaffeebäume vertrocknen können oder minderwertige Kaffeekirschen produzieren. Für die nasse Aufbereitung werden Fruchtfleisch und Kirsche voneinander getrennt, die dünne Schleim- und Pergamentschicht bleibt über der Kaffeebohne. In diesem Zustand erfolgt in einem großen Tank ein Fermentationsprozess. Geschmacklich sind Kaffeebohnen aus Nassaufbereitung recht lebhaft und zeigen eine präsente Säure.

Fermentation

In Zusammen mit der Aufbereitung sollte auch der Begriff Fermentierung erläutert werden. Es handelt sich dabei um einen Gärungsprozess, bei dem Bakterien, Pilze oder beigemischte Enzyme zur biologischen Umsetzung eingesetzt werden. Bei Kaffee werden Bakterien verwendet, der Fermentationsprozess kann je nach Temperatur zwischen fünf und sechzig Stunden dauern.

Eine Unterteilung erfolgt hier noch einmal in Nass- und Trockenfermentation. Bei einer Nassfermentation wird Wasser zu den Kaffeebohnen im Tank hinzugefügt. Bei der Trockenfermentation wird nur die Feuchtigkeit der entpulpten Kaffeekirschen genutzt.

Nach dem Gärungsprozess werden die Kaffeebohnen gewaschen, die Pergament- und Schleimschicht lässt sich so besser entfernen. Im Anschluss erfolgt die Trocknung auf Trockenplätzen oder maschinell.

Kaffee Buna Dimaa im Test
Kaffee Buna Dimaa Kaffeebohnen im Test

FAQ – Fragen und Antworten rund um das Thema Kaffeebohnen

Kaffeebohnen oder Kaffeepulver – Was ist besser?

Oft stellen sich Verbraucher die Frage, was besser ist: Kaffeebohnen oder Kaffeepulver.

Kaffee Jacobs Kaffeebohnen im TestAllerdings scheiden sich bei dieser Frage die Geister. Während für die Einen Kaffeebohnen das A & O ist, mögen andere lieber das praktische Kaffeepulver. Grundsätzlich kann dabei gesagt werden, dass ein Kaffeepulver nicht zwangsläufig eine minderwertige Qualität aufweist. Entscheidend sind dabei die verwendeten Bohnen. So sind sowohl in speziellen Kaffeeläden als auch beim Barista sowie in Supermärkten durchaus auch hochwertige Kaffeepulver erhältlich.

Ein hochwertiges Kaffeepulver enthält dabei keine Zusätze, welche zur Streckung verwendet werden. Jedoch wird in einigen Röstereien dem Kaffee nicht nur ein Anteil Wasser zur Streckung des Gewichts hinzugefügt, hin und wieder werden dem Kaffee auch Zusätze wie Maltodextrin oder Karamell zur Streckung hinzugefügt. Derartige Kaffees haben einen volleren und weniger bitteren Geschmack, denn der Anteil an natürlichen Gerbsäuren ist geringer.

Der Geruch ist deutlich intensiver, als bei reinen Kaffees, eine Karamellnote bleibt jedoch aus. Zahlreiche Kaffee-Tests zeigen, dass Kaffeepulver nicht zwangsläufig schlechter als Kaffeebohnen ist, denn es werden für die Herstellung des Pulvers schließlich Bohnen verwendet. Von Bedeutung ist vielmehr die Zusammensetzung, welche auf der Packung deklariert wird.

Wiener Röstverfahren – Was genau ist das?

Das Wiener Röstverfahren wird sehr häufig eingesetzt. Bezeichnet wird es auch als Langzeit-Trommel-Röstung. Die Wiener Röstung ist wesentlich schonender und auch weniger dunkel, als es bei italienischer oder französischer Röstung der Fall ist. Beim Wiener Röstverfahren liegt die Rösttemperatur bei 190 Grad, der Röstvorgang dauert 20 Minuten. Wird die Röstung von Hand durchgeführt, sind die Kaffeebohnen besonders hochwertig. Entscheidend ist, dass eine Röstung nicht zu heiß und zu schnell erfolgt, denn die Bohnen verlieren sonst an Aroma und Geschmack.

Wie sieht die Haltbarkeit von Kaffeebohnen aus?

Kaffeebohnen sind nach der Röstung zwischen zwölf und 36 Monaten haltbar. Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird vom Hersteller auf der Verpackung vermerkt.

Röstfrische Kaffeebohnen – Was bedeutet das?

Kaffee ist ein Naturprodukt, welches eine Vielzahl an Inhaltsstoffen und Aromen aufweist. Im Laufe der Zeit können sich diese verändern. So zeigt ein röstfrischer Kaffee einen anderen Geschmack als ein länger gelagerter Kaffee. Bei Spitzenkaffees wird deshalb neben dem Mindesthaltbarkeitsdatum auch das Röstdatum angegeben.

Welche Menge an Kaffeebohnen ist für eine Tasse Kaffee ideal?

Diese Frage lässt sich nicht so pauschal beantworten. Der Geschmack sowie auch das jeweilige Kaffeeprodukt spielen für die Wahl der richtigen Menge eine entscheidende Rolle. Für Kaffeepulver gilt ein Durchschnittswert von sieben Gramm pro Kaffee.

Der Säuregehalt im Kaffee – Was hat es damit auf sich?

Bei der Röstung von Kaffeebohnen kommt es zum Zerfall von Kohlenhydraten und Eiweißen. Die gewünschten Röstaromen bilden sich während des Fermentierungsprozesses, als Nebenprodukt kommt es zur Entstehung von Acrylamid und Clorogensäure. Beide Stoffe stehen im Verdacht, krebserregend und erbgutschädigend zu sein. Deshalb wurden in der Europäischen Union Grenzwerte über die maximalen Anteile dieser Stoffe im Kaffee festgelegt. Grundsätzlich gilt, dass die Anteile umso höher sind, je stärker und schneller die Kaffeebohnen geröstet werden. Bei hochwertigen Kaffees aus dem oberen Preissegment kann von einer schonenden Trommelröstung bei niedrigen Temperaturen ausgegangen werden, der Säureanteil in diesen Produkten ist somit sehr gering.

Was hat es mit dem „Abgang“ auf sich?

Der Fachbegriff „Abgang“ ist vermutlich eher aus der Weinverkostung ein Begriff. Doch auch bei Kaffee greift er. Von Bedeutung ist dabei, die Qualität der Kaffeebohnen und deren Geschmack und Aroma. Dabei stellt sich die Frage, ob das Gefühl auf der Zunge eher angenehm oder doch säuerlich ist. Wichtig ist also bei Kaffeebohnen, dass der aus ihnen zubereitete Kaffee möglichst einen milden Abgang aufweist und gut bekömmlich ist.

Nützliches Zubehör

Wer Kaffeebohnen verwenden möchte, findet am Markt mittlerweile eine große Auswahl an nützlichen Utensilien, mit denen sich der Kaffeegenuss schnell und einfach zaubern lässt.

Zum Einsatz kommen in Verbindung mit Kaffeebohnen in der Regel:

  • Kaffeevollautomaten
  • Espressomaschinen
  • Kaffeemühlen

Kaffeevollautomaten

Bei einem Kaffeevollautomaten handelt es sich um ein Gerät, mit welchem sich vollautomatisch nach der Espresso-Methode verschiedene Varianten von Kaffee herstellen lassen. Ein Kaffeevollautomat verfügt dabei über ein Mahlwerk, mit dem die ganzen Kaffeebohnen zu einem feinen Pulver gemahlen werden. Die meisten Geräte sind mit einem Milchaufschäumer ausgestattet, wodurch auch Getränke wie Latte Macchiato oder Cappuccino zubereitet werden können.

Espressomaschinen

Eine Espressomaschine (in der Regel Siebträger-Kaffeemaschinen) werden zum Brühen von Espresso und anderen Kaffeespezialitäten verwendet. In der Regel werden sie mit Kaffeepulver befüllt, weshalb als zusätzliches Zubehör eine Kaffeemühle zum Einsatz kommen muss. Ein Tamper (Kaffeestampfer) sorgt zudem dafür, dass das eingefüllte Kaffeepulver in der Brühkammer nicht aufgewirbelt wird.

Kaffeemühlen

Mit einer klassischen Kaffeemühle lässt sich aus gerösteten Kaffeebohnen Kaffeepulver herstellen. Die Mahlstärke, also die Feinheit des Kaffeepulvers ist vom jeweiligen Verwendungszweck abhängig. Soll das Kaffeepulver für Filterkaffee verwendet werden, dann wird es vergleichsweise grob gemahlen. Ein feinerer Mahlgrad ist für Pulver notwendig, welches für eine mit Druck arbeitende Espressomaschine verwendet oder für die Herstellung von türkischem Kaffee (Mokka) zum Einsatz kommen soll. Bei einigen Kaffeemühlen lässt sich der Mahlgrad stufenlos einstellen.

Bevor die Elektrifizierung in die Haushalte einzog, wurden Kaffeebohnen mit Kaffeemühlen noch per Hand gemahlen. Genutzt wurden dazu kurbelgetriebene Kegelmühlen, die vom Anwender auf dem Schoß gehalten oder mit einem Bügel am Tisch festgeschraubt werden konnten. Auch Mühlen, die an der Wand befestigt waren, kamen zum Einsatz.

Weitere Zubehör

Neben den typischen Geräten zur direkten und indirekten Verarbeitung von Kaffeebohnen gehören natürlich auch Kaffeemaschinen, Wasserkocher, Filter, Gläser und Kaffeegeschirr zum nützlichen Zubehör.

Alternativen zu Kaffeebohnen

Die bekannteste und nach wie vor am meisten genutzte Alternative zur Kaffeebohne ist wohl das Kaffeepulver. Auch Instantkaffee, Malzkaffee sowie Ersatzkaffe (bestehend aus Gerstenmalz und Zichorie) sind Alternativen.

Neben den reinen Kaffeebohnen und dem Kaffeepulver kommen immer stärker auch Kapseln und Pads für entsprechende Maschinen zur Anwendung.

Weiterführende Links und Quellen