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Kaffeepulver Test 2018 – Die besten Kaffeepuler im Vergleich

instant-kaffeeKaffee ist hierzulande das beliebteste Heißgetränk. Entscheidend für den guten Geschmack sind die Kaffeebohnen, aus denen das Pulver gemacht ist. Meistens sind das die Sorten Arabica und Robusta. Viele Deutsche bevorzugen einen kräftigen, leicht bitteren Kaffee mit einer deutlichen Röstnote im Geschmack.

Eine Tasse schwarzer Kaffee enthält rund 800 verschiedene Aromastoffe. Bei der Qualität gibt es enorme Unterschiede. Manche Sorten schmecken wie Pappe oder sogar modrig. Arabica Kaffee ist fein und mild im Aroma.

Kaffeepulver Bestenliste 2017

 Jacobs Millicano Kaffeekomposition löslicher Kaffee Instantkaffee 100gLebensbaum Country Kaffee 100gNescafé Gold Crema löslicher Kaffee 200g GlasNescafé Typ Espresso löslicher Kaffee 100g GlasBauckhof Bio Bauck Bio Kaffee Halb & Halb löslich 100gJacobs Espresso Sticks 25 Portionen 4 x 45gPoccino Espresso Instant-Pulver 3 x 50gCellini Instant-Espresso 2 x 100g GlasMaxwell House Instant Kaffee 200gCafino Classic Kaffee löslich Nachfüllbeutel 550g

Jacobs
Millicano Kaffeekomposition löslicher Kaffee Instantkaffee 100g

Lebensbaum
Country Kaffee 100g

Nescafé
Gold Crema löslicher Kaffee 200g Glas

Nescafé
Typ Espresso löslicher Kaffee 100g Glas

Bauckhof
Bio Bauck Bio Kaffee Halb & Halb löslich 100g

Jacobs
Espresso Sticks 25 Portionen 4 x 45g

Poccino
Espresso Instant-Pulver 3 x 50g

Cellini
Instant-Espresso 2 x 100g Glas

Maxwell
House Instant Kaffee 200g

Cafino
Classic Kaffee löslich Nachfüllbeutel 550g

 Bewertung 1,0 1,1 1,3 1,4 1,6 1,7 1,8 2,0 2,1 2,2
GeschmacksrichtungCremakaffeeMalzkaffeeCremakaffeeEspressoKaffee-Malzkaffee-MischungEspressokaffeeEspressokaffeeEspressokaffeeArabica-KaffeeKaffee-Malzkaffee-Mischung
Röstgradmittelhellmitteldunkeleher helldunkeleher dunkeldunkelmittelmittel
Aromarassig und vollmundig - la pura vida!nussig-malzige Röstaromenmild changierend schokoladig-nussigrassig-fruchtigfrische Note nach Röstkaffe mit malzigem Untertonfülliger Espresso mit der Nase nach BitterschokoladeSommer, Sonne, Italien: Espresso!geradliniges Espresso-Aromaausgewogene Mischung mit Hang zur Säuremilde Aromen mit Anklängen nach Vanille
Nachgeschmacknach dunkler Schokoladenach malzigem Brotklingt ohne Störung austempamentvoller Ausklangklingt eher in die Malzkaffee-Richtung ausetwas säurelastiger Abgangschokoladig-rauchigkräftiger nussig-rauchiger AusklangKaramell-Noten im Ausklangfruchtig-rauchig
Mundgefühlangenehme Fülle, wenig BitterstoffeGenuss der Leichtigkeitsamtig-cremigausfüllend herbsamtig mit leichter Säurevollmundig-rassigcremig-herbvoller, leicht bitterer Körperetwas säurelastigleichter Genuss
Bioneinja ✓neinneinneinneinneinneinneinnein
als Morgenkaffeefür einen guten Start in einen wachen Tagsehr bekömmlichhervorragendidealer Muntermachersanft und magenschonendguter Wachmacherguter Start in den Tagguteine rund Sachebelastet kaum
zum Kaffekränzchenbestensabsolut magenfreundlichsehr gutgut mit Milchschaumeine runde, interessante Sachenur für Espressoliebhaberfür Liebhaber der herberen Genüsseauch mit Milch standfestgut mit Milchgut
abends, nachtshält lange wachohne Koffeinangenehmer Aufmuntererdie Nacht wird zum Tagkratzt nicht aufgut, wer lange durchhalten willmacht Müde wieder munterfür Schlaf kein Platzmacht etwas hibbeligmacht nicht zu wach
Eigenschaften
  • interessante Mischung aus Instant und mikrofein gemahlenem Röstkaffee
  • kann auch mit Milch überzeugen
  • sehr feine Säure
  • klassisches Kaffeevergnügen
  • optisch ansprechend
  • idealer Kaffeeersatz
  • kein Koffein
  • praktisch keine Bitterstoffe
  • auch für Kinder geeignet
  • auf ökologischem Anbau
  • cremige Vielfalt
  • sehr vollmundig
  • homogen bis zur letzten Tasse
  • auch geöffnet lange haltbar
  • 100% Arabica
  • feine Crema
  • auch gut für Milchkreationen
  • bella figura im Eiskaffee!
  • sehr bekömmlich
  • Mischung aus Getreide und Kaffeebohnen
  • Kaffeeanteil 100% Arabica
  • ohne jede Zusätze
  • einfache Handhabung
  • schön cremig
  • für die Stärke gut bekömmlich
  • aromatischer Muntermacher
  • typisch italienischer Gemschmack
  • sehr schnell löslich
  • lang anhaltendes Aroma
  • traditionelle Langzeit-Röstung
  • sehr bekömmlich
  • klassische Intsntmischung
  • löst sich sehr schnell
  • auchfür Eiskaffee gut geeignet
  • löst sich gut
  • schweizer Traditionsunternehmen
  • sehr magenschonend
Kritik
  • keine
  • für Kaffeeliebhaber gewöhnungsbedürftig
  • löst sich etwas langsamer als der klassische Nescafe Gold
  • für manche vielleicht etwas zu herb
  • löst sich etwas schwer
  • nicht individuell dosierbar
  • Farbgebung der Verpackung lässt fälschliecherweise auf entkoffeinierten Kaffee schließen
  • nicht ganz günstig
  • ohne Milch und Zucker etwas bitter
  • überdosiert etwas zu säurelastig
  • andere sind bekömmlicher
  • leider nur im Beutel
  • geöffnet nicht sehr lange haltbar
Cremigkeit
Geschmack
Preis- / Leistung
Preis
- nicht verfügbar - 6,08 Euro - nicht verfügbar - - nicht verfügbar - - nicht verfügbar - 7,96 Euro 7,47 Euro 11,98 Euro 7,74 Euro 10,99 Euro
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Wer beim Kaffeekauf ein gutes Gewissen haben will, sollte sich für einen Fair Trade und Bio Kaffee entscheiden. Die Anbieter solcher Produkte engagieren sich in den Bereichen Ökologie und Soziales. Besonders stark ausgeprägt ist das Engagement bei den Firmen Aldi, Alnatura, Darboven, Gepa und Ulrich Walter. Wer faire Löhne zahlt, seine Mitarbeiter sozial absichert und auf synthetische Giftstoffe verzichtet, gehört zu den Engagierten.

kaffee-plantageTchibo, Jacobs und Kraft Foods schneiden in diesem Punkt eher schlecht ab. Sie sind nicht einmal bereit, die Herkunfts­plantagen ihrer Kaffees zu nennen. Trotzdem betonen sie in der Werbung für ihre Produkte deren Nachhaltigkeit. Die meisten Kaffeemarken unterscheiden sich nur geringfügig im Geschmack.

Ihre Namen versprechen oft höchsten Genuss. „Gourmet-Café“ heißt eine Sorte von Darboven, „Der Himmlische“ nennt Mövenpick eines seiner Pulver und die „Krönung“ kommt von Jacobs.

Lang ist der Weg vom Kaffeestrauch bis in die Kanne: Von der Ernte geht er über die Sortierung und das Trocknen, die Lagerung und den Transport bis hin zur Röstung und zum Mahlen und endet schließlich in der Verpackung beim Verkauf. Auf dieser Strecke können viele Fehler passieren. Die meisten sind am Ende zu schmecken. Neben der Herkunft spielt die Röstung eine bedeutende Rolle. Die Art der Zubereitung wirkt sich dagegen nur wenig auf den Geschmack aus.

Im Test schneiden die meisten Marken gut ab. Kaffee enthält den gesundheitsschädlichen Stoff Acrylamid. Einige Kaffee Sorten überschreiten den Signalwert an Acylamid deutlich, z.B. Alnatura, A & P, Penny Contal und Mona Gourmet. Ist teures Kaffeepulver aus dem Fachhandel besser als das preiswerte vom Supermarkt oder Discounter? Unsere Experten haben für den Kaffeepulver Test 2017 die zehn besten Kaffeemarken in einer Blindverkostung getestet.

Welche Arten von Kaffeepulver gibt es?

Die Mehrheit der Kaffeemarken im Test bestehen aus hundert Prozent Arabica. Der Kaffee Arabica wächst nur in Höhenlagen ab 600 Meter. Ab 1 000 Meter Höhe wird er als Hochlandkaffee bezeichnet. Der Anbau und die Ernte dieser Sorte sind besonders aufwändig. Daher hat sie einen relativ hohen Preis.

Rund 60 Prozent des Marktes in Deutschland werden durch Kaffee Arabica abgedeckt. Er hat ein angenehm mildes Aroma und eine dezente Säure. Im Labor haben unsere Experten überprüft, ob die Kaffees in unserem Test, die als 100 Prozent Arabica bezeichnet werden, es auch tatsächlich sind. Im diesem Punkt hat keiner der Anbieter geschummelt. Die Arabica Marken gehören zu Besten im Test.

kaffee-kaffeebohnen-roestungAuch die Röstverfahren unterscheiden sich sehr. Empfehlenswert sind jene Kaffees, die bei etwa 200 Grad Celsius rund 15-20 Minuten lang im schonenden  geröstet wurden. Nicht nur von der Bohne, sondern auch vom Röstverfahren ist der Koffeingehalt abhängig. Kaffee Robusta hat mit rund 4,5 Prozent dreimal mehr Koffein als Kaffee Arabica mit maximal 1,7 Prozent.

Beim Filterkaffee ist der Koffeingehalt zudem deutlich höher ist als bei einem Espresso. Die Art der Zubereitung wirkt sich allein auf das Aroma aus. Gefilterter Kaffee erhöht den Cholesterinspiegel nur wenig. Grund dafür ist, das die Inhaltsstoffe Cafestol und Kahweol, die das „schlechte“ Cholesterin ansteigen lassen, im Filter zurück bleiben.

Robusta Kaffee wird von den Hersteller nicht oder nur als Bestandteil von Mischungen genannt. Robusta ist die zweitwichtigste Kaffeesorte und beherrscht rund 40 Prozent des Weltmarktes. Robusta Kaffee ist nahezu säurelos, reich an Koffein und herb-würzig im Aroma. Er ist in der Regel preiswerter als der Arabica.

Kaffeepulver gibt es verschiedenen Variationen. Beim Röstkaffee werden die Kaffeebohnen bei einer Temperatur von rund 260 Grad geröstet und anschließend gemahlen. Röstkaffee ist optimal für Kaffeemaschinen, Kolbenkannen und den Handaufguss.

Für milden Kaffee werden überwiegend säurearmer Kaffeesorten verwendet. Dadurch entsteht der milde Geschmack. Die Melange ist eine Kaffeespezialität aus Wien. Sie besteht je zur Hälfte aus Kaffee und Milch. Manche Kaffeesorten werden ebenfalls als Melange bezeichnet. Hier wurden die Kaffeebohnen mit Zucker kandiert. Der Anteil des Süßungsmittels im Kaffee kann bis zu 10 Prozent betragen.

kaffeepulverFür das Espressopulver werden die Bohnen länger und dunkler geröstet. Es wird sehr fein gemahlen und hat weniger Säure. Der Espresso wird schwarz getrunken. Er enthält weniger Koffein und hat eine dünne Schaumschicht, die Crema, auf der Oberfläche.

Löslicher Kaffee wird in einem Verfahren hergestellt, bei dem das gemahlene Pulver mit heißem Wasser übergossen wird. Mittels Gefriertrocknung wird darauf das Kaffeekonzentrat gewonnen.

Bei der Herstellung von koffeinfreiem Kaffee wird dem Rohkaffee mit Lösungsmitteln oder Dampf das Koffein entzogen. Im Durchschnitt verbleiben 0,1 Gramm Koffein pro 100 Gramm Kaffeemehl enthalten.

So haben wir die Kaffeepulver getestet

Für den Kaffeepulver Test 2017 haben unsere Experten 10 verschiedene Kaffeepulver Marken geprüft. Die Kriterien waren Geschmack, Nachgeschmack, Geruch, Optik, und Mundgefühl beim Kaffee trinken. Die Kaffeesorten wurden alternativ nach der Zubereitung in der Maschine und per Handaufguss in der Kanne getestet.

Worauf muss ich beim Kauf von Kaffeepulver achten?

Sie sollten nicht nur auf die Qualität des Kaffeepulvers, sondern auch auf eine schonende Röstung achten. Je nachdem wie sie Ihren Kaffee zubereiten, sollte das Pulver den entsprechenden Mahlgrad haben.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • Dallmayr
  • J.J. Darboven
  • Eilles
  • Gepa
  • Lidl
  • Tchibo
Das Familienunternehmen fühlt sich nach eigenen Angaben seinen Mitarbeitern und Kaffeebauern sowie deren Umwelt gegenüber verpflichtet. Dallmayr engagiert sich in Tansania und Äthiopien in Zusammenarbeit mit der Stiftung „Menschen für Menschen“ und den Jane Goodall Institut.

Die Einkäufer aus dem Hause Dallmayr sind bestrebt immer das Beste vom Besten zu finden. Dabei begeben sie sich weltweit auf die Suche nach außergewöhnlichen Produkten. Fündig werden sie u.a. im Hochland Papua-Neuguineas. Dallmayr setzt auf Tradition. So wird der Kaffee bis heute in weißen Holzfässern exportiert.

Für jede Art der Zubereitung bietet das Unternehmen die passende Sorte an. Für den Handfilter und die Kaffeemaschine gibt es spezielle Filterkaffees. Ihr Aroma ist elegant und vollmundig. Einer der Klassiker ist Dallmayr Prodomo aus feinsten Arabica Kaffee. Die Sorte dafür stammt aus Äthiopien. Der Kaffee aus der Urheimat der Bohnen ist eine ausgewogene Mischung aus feinsten Hochlandkaffees mit dem typischen Geschmack der Arabica Bohnen aus dem fruchtbaren Süden Äthiopiens.

Durch ein spezielles Veredelungsverfahren und die Vollaromaröstung erhält der Kaffee von Dallmayr einen unverwechselbaren Geschmack.

Das Unternehmen wurde 1866 von Johann Joachim Darboven gegründet. Seitdem ist es ein erfolgreiches Familienunternehmen mit langer Tradition. Seit mehr als 140 Jahren werden die Erfahrungen von Generation zu Generation weitergegeben. Gemäß dem Motto „Innovation durch Tradition“ setzt das Hamburger Unternehmen auf Kaffee der Spitzenklasse und großes Engagement in den Bereichen Sport, Kultur und soziale Projekte.
Die Marke Eilles gehört zur Firmengruppe Darboven. Seit 1873 produziert das Unternehmen Feinkost und feine Kaffees. Im Angebot sind verschiedene Sorten für unterschiedliche Geschmäcker und Arten der Zubereitung. Darunter befinden sich die Wiener Melange, der Gourmet Kaffee sowie die Mischungen Residenz und Prinzregenten. Von Gilles gibt es die Typen Kaffee, Espresso, Instant und Kaffeepad in den Stärken mild, mittel und stark.
Das Unternehmen Gepa setzt vor allem auf fair Trade und Bioprodukte. Der Kaffee aus den besten Anbaugebieten der Welt wird im ökologischen Anbau produziert. Verwendet wird edler Arabica Kaffee aus dem Hochland. Die Bohnen werden mittels eines speziellen Verfahrens veredelt. Die Gepa Café Welt bietet Kaffeeraritäten wie den Bio Café Maragogype aus dem mexikanischen Hochland Chiapas und den Bio Café Kilimanjaro, der nur in Höhenlage ab 1300 Meter wächst. Die Bohnen werden von Hand gepflückt, in der Sonne getrocknet und schonend geröstet.
Der Discounter Lidl hat in seinem Sortiment ein breites Angebot an unterschiedlichen Kaffeesorten. Die Palette reicht von ungemahlenen Kaffeebohnen über gemahlenem Röstkaffee über Kaffeepads Kaffee-Kapseln bis zum Instant Kaffee. Das Kaffeepulver und die Kaffeebohnen sind vakuumverpackt. Kaffee Kapseln und Kaffee Pads gibt es in luftdichten Tüten.
Seit über 60 Jahren bietet Tchibo seine Kaffeespezialitäten an. Qualität bedeutet für Tchibo gutes Aroma, wertvolle Rohstoffe und die Güte der Produktion. Das Unternehmen setzt dabei auf Naturschutz und gute Lebensbedingungen der Kaffeebauern in den Herkunftsländern. So können die Kunden nicht nur über den aromatischen Kaffee freuen, sondern sie tun zugleich auch etwas Gutes in diesen Ländern. Tchibo versteht seinen Kaffee als nachhaltiges Produkt, weil Farmer und ihre Familien in den Herkunftsländern in Gegenwart und Zukunft vom Kaffeeanbau gut leben können. Die Kaffeebauern verfügen über wesentliche Methoden und Kenntnisse über die Fruchtbarkeit des Bodens, den Klimaschutz und den Zugang zum Wasser. Dadurch können sie die Qualität und die Quantität ihrer Produktion mehr und mehr steigern.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein Kaffeepulver am besten?

kaffee-mann-mit-tabletKaffeepulver können Sie beim Discounter, im Kaffeegeschäft oder im Internet kaufen. Im Fachgeschäft gibt es ausschließlich die Kaffeesorten von einem Anbieter. Auch die Discounter und Supermärkte haben nur ein begrenztes Sortiment.

Die größte Vielfalt und Auswahl haben Sie im Internet. Dort finden Sie alle Anbieter, alle Marken und alle Produkte, die auf dem Markt sind. Außerdem sind die Preise in den Online Shops oft um ein vielfaches günstiger als in den Geschäften.

Wissenswertes und Ratgeber

Wie wird Kaffee zubereitet?

instant-kaffee-1Die Zubereitung von Instant-Kaffee ist denkbar einfach: Geben Sie einfach die gewünschte Menge Kaffeepulver in eine Tasse und übergießen sie es mit heißem, nicht mehr kochenden Wasser – fertig!

Bem Filterkaffee: Geben Sie sieben Gramm Kaffeepulver pro Tasse in den Filter bzw. in die Kolbenkanne. Beim Aufbrühen mit der Kaffeemaschine sollte das Kaffeemehl sehr fein gemahlen sein, für die Kolbenkanne etwas grober sein. Streuen Sie eine Prise Salz auf das Kaffeepulver. So entfaltet sich das Aroma besser.

Nach dem Aufguss sollte der Kaffee rund vier Minuten ziehen. Erst dann drücken Sie den Kolben runter. Zum Warmhalten nutzen Sie anstatt einer Heizplatte lieber eine Thermoskanne. So hält sich das Aroma besser. Bewahren Sie das Kaffeemehl trocken, kühl und luftdicht, möglichst im Kühlschrank.

Wie viel Kaffee darf ich trinken?

kaffee-vintageBeim Kaffeegenuss sollten Sie Maß halten. Trinken Sie maximal vier Tassen pro Tag. Wer zuviel Koffein zu sich nimmt, wird leicht unruhig und nervös. Wenn Sie einen hohen Blutdruck haben, sollten Sie höchstens zwei bis drei Tassen am Tag trinken. Kaffee im Übermaß oder zu spät am Tag konsumiert, kann zu Schlafstörungen führen. Espresso beinhaltet weniger Koffein und Säure. Er ist daher bekömmlicher als Kaffee. Wer nach einer langen Nacht Kopfschmerzen hat, sollte seinen Kaffee am Morgen danach mit etwas Zitrone trinken.

Die Geschichte des Kaffees

Der Begriff Kaffee kommt, angelegt an die Region seines Ursprung Kaffe, vom türkischen kahve bzw. dem arabischen qahwa und bedeutet „anregendes Getränk“. Das schwarze Heißgetränk enthält Koffein und das Vitamin Niacin. Es wird aus gerösteten Kaffeebohnen, den Samen des Kaffeestrauchs, hergestellt und gehört zu den Genussmitteln. Gemahlen und mit heißem Wasser gekocht wird der Kaffee getrunken.

Je nach Art der Zubereitung, werden der Röstgrad und der Mahlgrad gewählt. Die Bohnen stammen von verschiedenen Pflanzenarten der Familie der Rubiaceae. Die wichtigsten Kaffee Arten sind der Kaffee Arabica und der Kaffee Robusta, die in vielen verschiedenen Variationen und Sorten angeboten werden. Entscheidend für die Qualität des Kaffees ist die Region des Anbaus. Weltweit wird in mehr als 50 Ländern Kaffee angebaut.

Einer Legende zufolge soll Hirten in Äthiopien aufgefallen sein, dass die Ziegen, die rote Früchte von einem Strauch gefressen hatten, noch in der Nacht umhersprangen. Einer der Hirten probierte selbst die Früchte und stellte bei sich eine belebende Wirkung fest. Die Hirten bereiteten aus den Kaffeebohnen einen Aufguss und konnten von nun an bis spät in die Nacht wach bleiben.

afrikaDie Region Kaffa in Äthiopien gilt als Ursprungsgebiet des Kaffees. Erstmals erwähnt wurde das Getränk im 9. Jahrhundert nach Christus. Durch Händler gelangte der Kaffee ab dem 14. Jahrhundert von Äthiopien nach Arabien. Das Zentrum des Kaffeehandels war die Hafenstadt Mocha bzw. Mokka, heute al-Mukha im Jemen.

Das Wort Kaffee entstand aus dem arabischen Begriff „qahwa“, das Kaffee und auch Wein bedeutet. Über das Türkische „kahve“ gelangte es ins Italienische „caffè“ und von dort ins Französische, dessen Wortform „café“ ohne große lautliche Änderungen ins Deutsche übernommen und nur in der Schreibweise angepasst wurde.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Kaffee

In Deutschland werden jährlich rund 400.000 Tonnen Kaffee verkauft. Pro Kopf konsumieren die Deutschen etwa 148 Liter pro Jahr. Für die Kaffeeproduktion werden vorwiegend Kaffee Arabica und Kaffee Robusta verwendet, seltener auch Kaffee Liberica und Kaffee Excelsa. Nach drei bis vier Jahren liefern junge Kaffeepflanzen die ersten Erträge. Die größten Anbaugebiete für Kaffee liegen in Afrika, mittel- und Südamerika sowie in Asien.

Die Kaffeesträucher brauchen ein ausgeglichenes Klima ohne zuviel Hitze und Sonne mit gemäßigten Temperaturen. Ideal sind Temperaturen von durchschnittlich 18 bis 25 Grad Celsius. Sie sollten nie über 30 Grad und nicht unter 13 Grad Celsius liegen. Frost und Wind vertragen die Sträucher gar nicht. Sie benötigen Niederschläge von rund 250 bis 300 Millimeter pro Monat. Das entspricht einer jährliche Niederschlagsmenge 1500 bis 2000 Millimeter. Kaffee Robusta braucht mehr Wasser als Aralica.

Die Beschaffenheit des Bodens muss locker und durchlässig sein. Die Anbaugebiete für Kaffee Arabica liegen in Höhen zwischen 600 und 1200 Metern, für Robusta-Kaffee bei 300 bis 800 Meter über Normalnull. Arabica aus dem Hochland hat die höchste Qualität. Vermehrt werden Kaffeepflanzen durch Stecklinge, Samen (Kaffeebohnen) und Pfropfen. D Pergamenthäutchen befreit und in Keimbetten ausgesät. Nach rund fünf bis sechs Wochen erscheinen die ersten Blätter der Keimlinge. Die jungen Pflänzchen werden dann in Behälter umgepflanzt und in Beeten weiter kultiviert.

Nach acht Monaten kommen sie in die Plantage. Dort werden sie auf beim weiteren Wachstum in der Höhe beschnitten, je nach Bedarf auf 1,5 bis 3 Meter in der Höhe beschnitten. Der Ertrag ist optimal, wenn die Sträucher drei bis fünf Jahre alt sind. Nach 10 bis 20 Jahren sinkt er wieder.

Ende des 16. Jahrhunderts lernen die ersten Europäer den Kaffee kennen. Im Laufe des 17. Jahrhunderts entstanden die ersten Kaffeehäuser in den Metropolen Europas.

  • 1573 Als erster Europäer entdeckt der Arzt Leonhard Rauwolf aus Augsburg in Aleppo (Syrien) den Kaffee und schreibt 1582 erstmals darüber.
  • 1592 Prospero Alpino berichtet erstmals in Italien über den Kaffee.
  • 1645 Erstes Kaffeehaus in Venedigvenedig
  • 1650 Erstes Kaffeehaus in Oxford
  • 1652 Erstes Kaffeehaus in London
  • 1659 Erste Kaffeehäuser in Marseille
  • 1672 Erste Kaffeebude in Paris
  • 1673 Erstes Kaffeehaus in Bremen
  • 1677 Erstes Kaffeehaus in Hamburg
  • 1685 Erstes Kaffeehaus in Wien
  • 1689 Erstes Kaffeehaus in Paris

Holland verbreitete die Kaffeepflanzen im 17. Jahrhundert in seinen Kolonien, z.B. in Java. Dadurch sicherten sich die Holländer eine Monopolstellung im Kaffeehandel. Der Kaffeeimport wurde streng reguliert. Friedrich der Große verbot 1766 den privaten Import und Handel mit Kaffee. nur der preußische Staat durfte mit den Bohnen handeln. In der Folge erblühte der Schmuggel mit dem wertvollen Gut. 1781 kam es zu einem Verbot des privaten Röstens in Preußen. Erst 1787 wurde das staatliche Monopol abgeschafft.

Zunächst gab es nur in Arabien und Afrika Kaffeesträucher. Bald wurden sie auch in anderen klimatisch geeigneten Regionen kultiviert. Der Gouverneur von Niederländisch-Indien van Hoorn war 1690 der Erste, der die Sträucher außerhalb von Arabien und Afrika anpflanzte. Die erste Anpflanzung außerhalb Afrikas und Arabiens geschah durch van Hoorn. 1718 gelangte der durch die Holländer nach Surinam, 1720/1723 durch die Franzosen nach Martinique, 1725 Cayenne und1730 nach Guadeloupe. Die Portugiesen brachten 1727 den ersten Kaffee nach Brasilien. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts gehörte ist der Kaffeestrauch die am weitesten verbreitete Kulturpflanzen der Tropen.

Anfangs war der Kaffee ein sehr teueres Luxusgut, das sich nur reiche Aristokraten und Bürger leisten konnten. Die ärmeren Schichten mussten sich mit Ersatzprodukten wie Malzkaffee und Muckefuck begnügen. In Abgrenzung dazu entstand der Begriff „echter Bohnenkaffee“, der heute nicht mehr gebräuchlich ist. Kaffee wurde zumeist am Nachmittag genossen.

Vielerorts wurde das Kaffeetrinken eine eigene Mahlzeit, bei denen das Getränk in einem speziellem Kaffeegeschirr serviert wurde. Zum Kaffee wurde Gebäck oder Kuchen verzehrt. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurde Kaffee mehr und mehr auch zu anderen Tageszeiten getrunken. Bei ärmeren Leuten blieb er lange Zeit eine Besonderheit, die nur an Sonntagen und bei Festmahlen auf den Tisch kam.

FAQ

Wie wird Kaffee aufgebrüht?

Wie wird Kaffee aufgebrüht?

Geben Sie sieben Gramm Kaffeepulver pro Tasse in den Filter bzw. in die Kolbenkanne. Beim Aufbrühen mit der Kaffeemaschine sollte das Kaffeemehl sehr fein gemahlen sein, für die Kolbenkanne etwas grober sein. Streuen Sie eine Prise Salz auf das Kaffeepulver. So entfaltet sich das Aroma besser. Nach dem Aufguss sollte der Kaffee rund vier Minuten ziehen. Erst dann drücken Sie den Kolben runter. Zum Warmhalten nutzen Sie anstatt einer Heizplatte lieber eine Thermoskanne. So hält sich das Aroma besser. Bewahren Sie das Kaffeemehl trocken, kühl und luftdicht, möglichst im Kühlschrank

Wie viel Kaffee darf ich täglich trinken?

Wie viel Kaffee darf ich täglich trinken?

Beim Kaffeegenuss sollten Sie Maß halten. Trinken Sie maximal vier Tassen pro Tag. Wer zuviel Koffein zu sich nimmt, wird leicht unruhig und nervös. Wenn Sie einen hohen Blutdruck haben, sollten Sie höchstens zwei bis drei Tassen am Tag trinken. Kaffee im Übermaß oder zu spät am Tag konsumiert, kann zu Schlafstörungen führen. Espresso beinhaltet weniger Koffein und Säure. Er ist daher bekömmlicher als Kaffee. Wer nach einer langen Nacht Kopfschmerzen hat, sollte seinen Kaffee am Morgen danach mit etwas Zitrone trinken.

Ist Kaffee ungesund?

Ist Kaffee ungesund?

Immer wieder gibt es Gerüchte, das Kaffee ungesund sei. Was ist wirklich an solchen Aussagen dran? Weltweit gilt der Kaffee als eines der beliebtesten Getränke. Die Auswirkungen auf den Körper sind sehr umstritten. Oft heißt es, Kaffee sei schlecht für Herz und Leber. Manche behaupten genau das Gegenteil. Als Faustregel gilt, dass bis zu vier Tassen Kaffee täglich kein Problem sind und sich positiv auf Konzentration und Gesundheit auswirken. Sie sollten allerdings auf die Qualität des Kaffeepulvers und auf eine schonende Röstung achten. Wie so oft, gilt auch hier das Motto: in Maßen genießen. Kaffee sollte nicht anstatt Wasser als Durstlöscher getrunken werden. Eine Überdosis Koffein kann Erschöpfung, Muskelprobleme und Kopfschmerzen verursachen. Kaffee enthält eine Reihe an Vitaminen, z.B. die Vitamine B2, B3, B5 und B6. Die wichtigsten Erkenntnisse der Wissenschaft haben wir hier für Sie zusammen gefasst.

Koffein gehört zur Stoffgruppe Xanthie . Es dauert ca. 30 bis 45 Minuten bis es in den Blutkreislauf gelangt. Die Halbwertzeit von Koffein im menschlichen Körper beträgt durchschnittlich rund vier Stunden, bei Schwangeren sogar fast 20 Stunden.Geringe Dosen von Koffein wirken stimulierend und erhöhen die Konzentrationsfähigkeit des Gehirns. Für einen dauerhaft Bluthochdruck (Hypertonie) ist Koffein nicht verantwortlich. Wer unter hohem Blutdruck leidet, sollte jedoch sparsam mit seinem Kaffeekonsum sein. Koffein steigert die Konzentration des Botenstoffes Dopamin im Gehirn. Deshalb erkranken Kaffeetrinker seltener an der Alzheimer- und an der Parkinson Krankheit.

Reduziert Koffein das Risiko der Diabetes Mellitus Krankheit?

Reduziert Koffein das Risiko der Diabetes Mellitus Krankheit?

Wissenschaftliche Untersuchungen vom beweisen, dass Kaffeetrinker seltener am Diabetes Mellitus Typ 2 erkranken.

Entzieht Kaffee dem Körper Flüssigkeit?

Entzieht Kaffee dem Körper Flüssigkeit?

Koffein wirkt zwar kurzfristig harntreibend, jedoch wirkt sich das bei regelmäßigen Kaffeekonsum weniger aus. Der Körper gewöhnt sich mit der Zeit an den Koffeinkonsum. Kaffee kann deshalb zur Flüssigkeitsbilanz addiert werden.

Fördert Kaffee Krebs?

Fördert Kaffee Krebs?

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen das Gegenteil. Drei bis fünf Tassen Kaffee täglich mindern sogar das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Das gilt insbesondere für den weißen Hautkrebs (Basalzellentumor). Kaffee enthält Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe, die Brust-, Blasen-, Darm- Nieren- und Leberkrebs vorbeugen können. Kaffee regt zudem die Verdauung an. Einige Kaffeebestandteile blockieren bestimmte Enzyme, die das Krebswachstum regulieren.

Dürfen Schwangere Kaffee trinken?

Dürfen Schwangere Kaffee trinken?

Schwangere und stillende Frauen sollten Kaffee mit Vorsicht genießen. Säuglinge haben noch nicht das Enzym für den Koffeinabbau. Ein bis zwei Tassen pro Tag sind jedoch unproblematisch.

Schlägt Kaffee auf den Magen?

Schlägt Kaffee auf den Magen?

Einige Menschen bekommen durch Kaffee Magen- und Darmbeschwerden oder Sodbrennen. Die Ursache dafür ist nicht der Kaffee an sich, sondern die Art der Röstung. Werden die Bohnen zu heiß und zu kurz geröstet wird, bleiben mehr Säuren und Reizstoffe, zurück. Diese können zu einer Magenempfindlichkeit führen.

Nützliches Zubehör

milch-aufschaeumenFür die Zubereitung von Kaffee gibt es unterschiedliche Methoden sowie vielfältiges Zubehör wie Kaffeefilter, Kaffeemaschinen, Espressokocher, Espressomaschinen, French Press (Kolbenkannen), Kaffeepad Maschinen, Kaffeekannen, Thermoskannen, Kaffeetassen und Thermostassen. In früheren Zeiten wurde der Filterkaffee nach einer traditionellen Methode aufgebrüht.

Dabei wurde das Wasser wurde in einem Kessel auf dem Herd erhitzt. Anschließend wurde es durch einen Filter mit Filtertüte und Kaffeepulver aufgegossen. Erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts gibt es Kaffeemaschinen, die den Vorgang vereinfachen.

Kaffeefilter und Filterpapier

filterDer Kaffeefilter verhindert beim Aufbrühen des Kaffees, dass Kaffeepulver in die Kanne gelangt. Auf dem Markt gibt es Dauerfilter aus Metall oder Porzellan sowie Filtertüten aus Papier. Das Ergebnis aus dem mit Filter zubereitetem Kaffee ist der Filterkaffee. In früheren Zeiten wurde bei der Zubereitung von Kaffee das Kaffeemehl zusammen mit dem Wasser aufgekocht und anschließend durch ein Sieb abgegossen. 18. Jahrhundert wurde eine neue Methode entwickelt: In einen Trichter wurde ein Filter aus Löschpapier oder Leinen gesteckt und mit Kaffeepulver gefüllt.

Es gab viele verschiedene Dauerfiltern aus unterschiedlichen Materialien. 1908 wurde der Papierfilter einem passendem Filterhalter von der Firma Melitta erfunden. Die Filterhalter waren bis 1934 aus Blech oder Aluminium. Später wurden sie aus Keramik oder Porzellan gefertigt. Filter und Filtertüten gibt es in verschiedenen Größen von der Firma Melitta und anderen Herstellern.

Kaffeemaschinen

Tefal CM3408 Glas-Kaffeemaschine MiniKaffeemaschinen sind elektrische Geräte für die Zubereitung von Kaffee. Gemahlenes Kaffeepulver wird dazu in einen Filter aus Papier gegeben. In einem Wassertank wird Wasser erhitzt, das durch den Filter in eine Kanne läuft. Heute gibt es diverse Variationen der Filterkaffeemaschinen, darunter der Kaffeevollautomat, die Espressomaschine, die French Press und Kaffeepad Maschinen.

Kaffeemaschinen mit diversen Methoden gibt es seit rund 200 Jahren. Von Deutschland aus verbreitete sich die Filterkaffeemaschine schnell im Westen Europas und in Nordamerika. Den endgültigen Durchbruch erreichte die Maschine ab 1970. Bis heute blieb es bei der Funktionsweise. Seit der Jahrtausendwende werden Siebträgermaschinen sowie Portionsmaschinen wie Kaffeepad- und Kapselmaschinen zunehmend beliebter.

Espressokocher

08-2-andrew-james-6-tassen-espresso-cafetiereDer Espressokocher, auch Espressokanne oder im Italienischen Caffettiera bzw. Moka ist ein Perkolator für die Zubereitung von Espresso auf dem Herd. Die meist achteckigen Geräte sind in Europa weitgehend baugleich. Die Kocher sind aus Aluminium oder Edelstahl.

Viele Espressokannen funktionieren nicht auf einem modernen Induktionsherd. Alternativ gibt es heute auch elektrische Espressokocher. Caffetieren gibt es unterschiedlichen Größen, die in der Anzahl der Tassen (60 ml) angegeben werden, die mit einer Füllung zubereitet werden können.

Espressomaschinen

ECM EespressomaschineFür die Zubereitung von Espresso wird spezielles Espressopulver verwendet. Das Wasser wird in der Espressomaschine auf etwa 90 Grad Celsius erhitzt. Dazu dient ein mit Gas oder oder ein elektrisch beheizter Kessel. Unter einem Druck von neun bar wird das Wasser durch das fein gemahlene Espressopulver gepresst. Zur Druckerzeugung dient dabei ein Hebel oder eine elektrische Pumpe.

Damit das Kaffeemehl nicht aufgewirbelt wird, was den Espresso zu schwach machen würde, wird der Espresso mit einem Kaffeestampfer bzw. Espressostampfer fest in das Sieb gepresst. Erste Versuche, den Espresso maschinell zuzubereiten, gehen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Die erste Espressomaschine für den Privatgebrauch in Deutschland war die „Aracati“ in den 1950er Jahren. Aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses sind die italienischen Modelle Marktführer. Mit Espressomaschinen können auch viele andere Kaffeesorten zubereitet werden.

Kolbenkannen (French Press)

05-8-Bodum-chambord-Kaffeebereiter-fuer-8-TassenDie Zubereitung von Kaffee mit der Kolbenkanne ist in Frankreich besonders beliebt. Das Kaffeepulver wird in die Kanne gefüllt und mit heißem Wasser aufgegossen. Nachdem der Kaffee etwa vier Minuten gezogen ist, wird der mit einem Metallfilter versehene Kolben aufgesetzt und herunter gedrückt. So entsteht ein vollmundiger Kaffee. Die Kannen sind aus Glas, Griff und Boden aus Kunststoff. Der Filter ist aus Metall, meist aus Edelstahl, gefertigt. Papierfilter sind für diese Art der Kaffeezubereitung nicht erforderlich.

Kaffeekannen

Bis zur Erfindung der Kaffeemaschine brühte man den Kaffee meist in Kannen auf. Es gibt Kaffeekannen in diversen Designs und aus verschiedenen Materialien, z.B. Porzellan, Metall, Steingut und Glas. Die Kaffeekanne als Gefäß zum Servieren war früher der Mittelpunkt jedes Kaffeetisches.

Thermoskannen

Eine Thermoskanne Isolierkanne oder auch Thermosflasche sind ursprünglich ein Produkt des Herstellers Thermos. In der verschließbaren Flasche können der Kaffee und andere Getränke längere Zeit warm gehalten werden. Sie sind vor allem für den Kaffeegenuss unterwegs geeignet, z.B. auf der Arbeit oder auf Reisen.

Alternativen zum Kaffeepulver

Beliebte Alternativen zum herkömmlichen Kaffeepulver für Filterkaffee sind:

  • Espressopulver
  • Kaffeebohnen
  • Löslicher Kaffee
  • Kaffeepads
  • Kaffeekapseln

Weiterführende Links und Quellen

Unter den folgendenLinks finden Sie weitere nützliche Informationen und Tipps rund um das Kaffeepulver.